Mittwoch, 18. April 2018

Vorlesung "Philosophie der Biologie I"



In diesem Video werden - nach einer 40-minütigen Einleitung - Gedanken eines Blogbeitrages vorgetragen, der schon vor einigen Monaten veröffentlicht worden ist zum Thema Inhärenz in der Evolution (1, 2). Der Neodarwinismus hat abgewirtschaftet (3). Stephen Jay Gould's "Zufalls"-Deutung der Evolution (4) hat abgewirtschaftet.

(Um Minute 20 herum wird zwei mal statt des Namens Simon Conway Morris der Namen Stephen Jay Gould genannt - als kleinen Test, ob die Zuhörer aufpassen und das Verplappern im Eifer des Gefechtes mitbekommen ... ;-) Auch ganz am Ende des Videos wird an einer Stelle von 2 Millionen Jahren anstatt richtigerweise von 2 Milliarden Jahren gesprochen - natürlich auch als kleiner Test ;-) ...)

"Life will work it out." 


Aufbauend und anknüpfend an viele Aufsätze und Referate von Prof. Dr. Gerold Adam, Konstanz (1933-1996) (von denen einiges in der Einleitung noch einmal referiert wird) wird die Philosophie von Mathilde Ludendorff (1877-1966) mit wissenschaftlichen Erkenntnisfortschritten konfrontiert, die erst nach dem Tod von Gerold Adam gewonnen worden sind.

Hierzu gehören insbesondere die Forschungen und Erkenntnisse des namhaften britischen Paläontologen Simon Conway Morris.

Es werden Gedanken erörtert rund um das Thema Inhärenz und rund um den schönen kurzen Satz mit fünf Worten, den der berühmteste US-Amerikaner der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, der Flugpionier und Biologe Charles Lindbergh, lange nach 1945 einem seiner deutschen Söhne mit auf den Weg gab:
"Life will work it out." 
In diesem Wort ist das Prinzip Inhärenz in knappest möglicher Form umrissen. Abschließend wird noch auf Inhalte des Buches "Im Anfang war der Wasserstoff" von Hoimar von Ditfurth zum Thema Inhärenz eingegangen. Und es wird der Ausblick gegeben, daß zu der philosophischen Aussage
"Da stund stille das Werden der Arten"
in weiteren Videos noch weitere aktuellere Gedanken von Simon Conway Morris vorgetragen werden sollen, nämlich zum Thema, daß die (Makro-)Evolution zu einem Ende gekommen sein könnte.

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  1. Bading, Ingo: Inhärenz schlägt Selektion - Als zugrunde liegendes Prinzip der Evolution Oder: Sollte Leben ohne Evolution nicht sehr viel wahrscheinlicher sein? Studium generale, 17. November 2017, http://studgendeutsch.blogspot.de/2017/11/inharenz-schlagt-selektion-als-zugrunde.html
  2. Bading, Ingo: Ist die biologische Evolution zu Ende? Ausgangsbedingungen, Ablauf und Ende der biologischen Evolution - Sind sie "bedingt" durch ein Ziel? Studium generale, 10. Juli 2016, http://studgendeutsch.blogspot.de/2016/07/ist-die-biologische-evolution-zu-ende_10.html
  3. Bauer, Joachim: Das kooperative Gen. Abschied vom Darwinismus. Hoffmann & Campe 
  4. Gould, Stephen Jay: Zufall Mensch 
  5. Leupold, Hermin (Gerold Adam): Philosophische Erkenntnis in ihrer Beziehung zur Naturwissenschaft. Aufsätze zur geschichtlichen Entwicklung der Erkenntnistheorie, zur Evolution des Weltalls und des Bewußtseins. Die Deutsche Volkshochschule, Bühnsdorf 2001 
  6. Conway Morris, Simon: Life's Solution. Inevitable Humans in a Lonely Universe. 
  7. Eigen, Manfred: Das Spiel. Naturgesetze steuern den Zufall. 
  8. Ditfurth, Hoimar von: Im Anfang war der Wasserstoff.

Donnerstag, 12. April 2018

Internet-Kommentare ...

Wenn wir anfangen, regelmäßiger Videos zu produzieren ....

Die Umtriebigkeit von Nikolai Nerling, dem "Volkslehrer", regt den Bloginhaber dazu an, selbst mehr Videos zu erstellen (Youtube). Eigentlich ist der Bloginhaber ein Freund des geschriebenen Wortes. Aber das Hauptkommunikations-Mittel der alternativen Öffentlichkeit scheint immer mehr das Video zu werden, also wird der Bloginhaber künftig womöglich doch noch mehr und regelmäßiger Videoblogging machen (soweit es äußere und innere Umstände zulassen).

Der Bloginhaber hat das Gefühl, daß er beim Produzieren von Videos sehr viel Persönliches von sich preis gibt. Wenn die Videos dann im Kommentar-Bereich erörtert werden, ist ihm die Asymmetrie sehr unbehaglich, die darin liegt, daß man sich selbst durch das Video sehr geöffnet hat, man aber in der Regel gar nichts über die Persönlichkeit dessen weiß, der da einen anonymen Kommentar abgibt. 

Auch scheinen die Suchalgorithmen so eingestellt zu sein, daß sich sowieso nur wenige Leute auf die Videoseite des Bloginhabers verlieren bislang, zumal er ja auch keine spektakulären "Action-Videos" mit bekannten Politikern veröffentlicht oder sonstige öffentlichkeitswirksame Skandale vom Zaun bricht. Tilman Knechtel hatte zwar auch mir die Anregung gegeben, Politikern mit Fragen das Mikrofon vor den Mund zu halten. Bislang konnten ich mich dazu nicht durchringen und ich werde das vermutlich auch nicht tun.

Mit dem Moderieren der Kommentare auf Youtube hatte ich mich bislang noch nie befaßt. Ich hatte zunächst unmoderiertes Kommentieren eingestellt und bis zum 12.4.18, 18 Uhr haben sich im Kommentar-Bereich des letzten mir bislang wichtigsten Videos (Youtube) 21 Kommentare angesammelt. In der Regel komme ich mit allen Kommentaren zurecht, soweit sie nicht offen beleidigend sind. Aber in dem Fall dieses Videos erscheint es mir nicht passend, mir von der Mehrheit der Kommentare die Aussage des Videos der Tendenz nach eher zerreden zu lassen. (Natürlich empfindet das jeder anders.) Sollte sich eine nach meinem Gefühl fröhliche, positive, gehaltvollere Grundstimmung unter den Kommentaren ausgebreitet haben, kommt es auf den einen oder anderen flapsigeren Kommentar nicht mehr an. Solange es aber noch nicht so weit gekommen ist, werde ich den Kommentar-Bereich zu einigen meiner Videos moderieren.

Ich habe mich entschieden, den größeren Teil der bisherigen Kommentare zu dem genannten Video zu löschen, sie aber hier in einem eigenen Blogartikel zu sichern und festzuhalten. Auch zu diesem Blogbeitrag können gerne weitere Kommentare gegeben werden, auch gerne zu dem Inhalt des Videos.

Hier also die gelöschten Kommentare, mag ja auch sein, daß es unnötig war, auf einige der Kommentare zu reagieren oder sogar "zu übertrieben" zu reagieren. Wie gesagt, ich bin noch ungeübt darin, Erörterungen mir angemessen zu moderieren, in denen es einmal nicht vornehmlich um Vernunft-Erkenntnisse geht, sondern um Aussagen über seelischen Gehalt.


"Bernhardine Henriette" ...


... Auch freue ich mich IMMER über private Zuschriften. Im übrigen muß man auch nicht alles, was man sagen kann und sagen möchte und austauschen möchte, öffentlich tun. Oft ist die private Zuschrift - zumal bei einem Video wie diesem - die bessere Lösung. (Da hatte ich den Kommentar nicht aufgeklappt.)

"Claus Tütenkleber"


Und weiter der gleiche Eröterungs-"Faden":


Ich gebe mich der Hoffnung hin, daß ich das dümmliche Gebrabbel von "Claus Tütenkleber" über Donald Duck hier nicht noch weiter kommentieren und einordnen muß. Ich sagte schon, daß die Hollywood-Sparte Politik halt so ihr eigenes Personal rekrutiert. Aber insgesamt hoffe ich, daß sich von selbst versteht, daß man als Altenpfleger womöglich nicht nur "materielles" Gesabber abwischen muß, was aus dem Mund tropft. In jedem Fall handelt es sich hier immer um ein Gerede, das - in Antwort auf mein Video - geradezu einen Hohn darstellt. Und zwar auf allen Ebenen.

"Blutiger Fuchs"




Wie gesagt: Bitte gerne an dieser Stelle im Kommentar-Bereich derartige begonnene "schööööööööööne" Erörterungen fortsetzen.
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