Dienstag, 28. Juni 2011

Gelöscht: Eine Diskussion über die Freimaurerei

Wie schon im vorigen Beitrag erwähnt, hatte der Amazon-Rezensent "Stephen Boy" auch das Buch von Erich Ludendorff "Vernichtung der Freimaurerei durch Enthüllung ihrer Geheimnisse" rezensiert. Offenbar kurz nachdem er unseren letzten Beitrag über sich selbst gelesen hat, hat er seine diesbezügliche Rezension und über zwanzig weitere wieder gelöscht. Auch unserer Kommentare wurden dabei mitgelöscht. Wer so fix wieder löscht, macht neugierig, was denn da wohl diskutiert worden ist. Halten wir es hier also für die "Nachwelt" fest.

Sonntag, 26. Juni 2011

Ein katholisch-freimaurerischer Amazon-Rezensent in Braunschweig

Ein freimaurerisch-katholisch-"ägyptischer Priester" fragt eitel nach der "freimaurerischen Architektur des Nationalsozialismus"

Mit dem in den letzten sechs Monaten hier auf dem Blog schon zusammengetragenen Wissen über Elitären Satanismus und Eliten-Kontinuität im 20. Jahrhundert*) stießen wir jüngst auf einen neuen Amazon-Rezensenten, der uns in dieser Richtung bedeutende neue Anregungen und Wissenserweiterungen gibt. Denn er scheint über "Geheimwissen" zu verfügen, über das man an anderer Stelle noch wenig oder nichts erfahren hat. Insbesondere gibt er mancherlei Hinweise auf die Kontinuität praktzierter - - - "ägyptischer Religiosität" in der Freimaurerei, im Thule-Orden und auch in der Freimaurerei von heute. Und zwar, was natürlich wesentlich ist: über die Umbruchjahre 1933 und 1945 hinweg. (Womit man auch etwa für die Bücher Jan Assmanns einen neuen Blick bekommt. Daß auf ägyptische Religiosität innerhalb der Freimaurerei Bezug genommen wird, ist Jan Assmann bewußt. Wie formuliert Assmann genauer seine Haltung zu diesen Fragen. Welche Motivationen leiten ihn - und jene, die ihn zu Diskussionen einladen?)

Kontinuität praktzierter "ägyptischer Religiosität" in der Freimaurerei von vor 1933 bis nach 1945

In jeder Wiedergeburt, so behauptet nun dieser neue, okkultgläubige katholisch-freimaurerische Amazon-Rezensent, kann man nur "Teilerfolge" erringen in der Abarbeitung "des Schattens" in der eigenen Seele:
„Das kollektive Unbewußte kann“ – immer wieder und zwar auch im Völkerleben – „eine dunkle Gestalt nach oben bringen, die bewältigt werden muss, so wie der einzelne plötzlich von einer Krankheit erfasst wird. Reifen heißt Krankheiten überwinden, einzelne Menschen oder ein Volk müssen dies immer wieder leisten,“ 
so schreibt dieser Amazon-Rezensent und zeigt damit sicherlich sehr gut auf, wie man in satanistisch-freimaurerischen Hochgraden zu denken geneigt ist. Wer genau hinhört, hört hier nämlich nicht nur okkultes Gedankengut heraus (... "Wiedergeburt" ...), sondern eines, das in die Richtung des moralisch bodenlosen weiß- und schwarzmagischen Denkens und des Satanismus hinüberspielt: "... immer wieder ..." ist da das Scheußlichste zu leisten, was Menschen leisten können, nämlich bestialischste Diktaturen zu überwinden. 

So redet man nicht als "normaler" Mensch, wenn man nicht ganz und gar auf okkultem Wege moralisch haltlos geworden ist und widerstandunwillig gegenüber Diktaturen und Menschheitsverbrechen - so wie beispielsweise die deutsche und die internationale Freimaurerei 1933 bis 1945 und danach.

Das letztere Zitat bezog sich auf die „dunkle Gestalt“ Josef Stalin. "Immer wieder" also kann eine solche Gestalt - um der "Reifung" willen - nach oben kommen nach diesem okkult-katholisch-freimaurerischen Weltbild. Man kann ein solches Zitat natürlich auch auf so "dunkle Gestalten" beziehen wie Reinhard Heydrich oder Albert Speer, für die sich dieser Amazon-Rezensent ebenfalls interessiert. Und wenn eine solche „dunkle Gestalt“ wie Albert Speer seine Memoiren schreibt, dann kann man dieselben - - - "trotzdem lesenswert" finden - wie dieser Amazon-Rezensent - und für dieselben und die sich dort artikulierenden „Teilerfolge“ in der Abarbeitung "des Schattens" in der eigenen Seele (!) und in der "Reifung" viel Verständnis und Mitgefühl aufbringen. Da kann man dann schreiben:
Speer verarbeitet, beschönigt, verdreht, gesteht und vieles mehr. 
Der Mann hat sich ein wenig freigeschrieben, nicht redlicher oder unredlicher als andere auch. 
Nur schade, dass der leidenschaftliche (und fleißige) Architekt die geplante, von ihm entworfene "Lichtkathedrale" nicht erwähnt.
Dann hätte er auch noch einen Beitrag zur Aufhellung des esoterischen Hintergrundes des Nationalsozialismus geleistet. 
Das wird sicherlich sehr zu bedauern sein sein. Denn von was für vielen guten "Absichten" würden wir dann erst erfahren, wenn wir von dieser von ihm entworfenen esoterischen "Lichtkathedrale" erführen. Speer muß damit einen weiten Sprung nach vorne gemacht haben in der "Reifung". Wer weiß, auf welchem Planeten und mit welchem dreifachen Heiligenschein um das Haupt herum er dafür wiedergeboren wurde (!!!). Und mit dieser  geheimnisvollen  "Lichtkathedrale" befinden wir uns dann endgültig mitten in den Gedankengängen des "geheimnisvollen" Amazon-Rezensenten „Stephen Boy“, offenbar eines jüngeren okkultgläubigen, katholischen Hochgradfreimaurers aus Braunschweig. (- Möglicherweise, so schwant uns inzwischen [9.7.11], eine "Wiedergeburt" des Okkultlogengründers Freiherr von Sebottendorf!)

In kurzen Abständen hat "Stephen Boy" in den letzten vier Wochen  (vom 21. Mai bis 26. Juni 2011) 113 Rezensionen auf Amazon eingestellt. Wir wurden auf diese aufmerksam, weil in diesen so auffällig und geistig scheinbar ziemlich wach nach der "freimaurerischen Architektur des Nationalsozialismus" gefragt wurde. Diese vier Worte deuteten jedenfalls zunächst auf ein ziemlich ungewöhnliches Erkenntnisinteresse. Denn - zunächst mal ganz naiv gefragt: Wurden die Freimaurerlogen nicht von den Nazis verboten? Und verfolgt? (... Also wirklich ... "ganz naiv" gefragt ...)

Es gibt: "Wahre und falsche Freimaurerei" - so so!

Das Interesse dieses "Stephen Boy" an freimaurerisch-katholischem Okkultismus ist aber, wie ziemlich schnell deutlich wird, nicht - wie bei uns - ein distanziert-neutrales bis angeekelt-verabscheuendes. Es ist auch keines, das - wie hier auf dem Blog - aus einem konsequent naturalistischen Weltbild und der Naturwissenschaft heraus nach jenen Geheimumtrieben fragt, die seit Jahrhunderten die weltanschaulichen Fortschritte in und aus der  Naturwissenschaft heraus und das damit verbundene Freiheitsstreben der Völker zu untergraben bestrebt sind. Nein, es wurzelt in einer solchen Ideologie wie der Psychoanalyse und der Lektüre ihrer  bekannten Autoren: Sigmund Freud, Erich Fromm, Alfred Adler, Ernst Bloch, C. G. Jung. Es wurzelt in der Sympathie für solche  esoterischen Spinnereien und Psychotechniken wie der Kabbala (!), den Exerzitien des Ignatius von Loyola (!), den "internen" (Licht-)Kulten des mächtigen, okkulten mittelalterlichen Templer-Ordens, bzw. Tempelherren-Ordens, sowie für geschichtlich etwaig auch im Dritten Reich und auch sonst vorgeblich (- etwa in Braunschweig?) "fortexistierende" ägyptische esoterische Priesterschaften und "Kleriker".

"Bösartige Verleumdungen", "Angst und Dummheit"

(28.6.:) Schon einen Tag nach der Veröffentlichung dieses Beitrages scheint "Stephen Boy" auf unseren Beitrag wie folgt zu antworten (in Form einer Rezension von Eugen Lennhoffs "Freimaurer-Lexikon"). Ob er, wenn er darin von "Angst und Dummheit" spricht, nicht doch eher von sich selbst spricht? Denn es war natürlich "dumm", so offen zu plaudern wie er es tat. Und "Angst" wird ihn zur Löschung zahlreicher Rezensionen (siehe unten) veranlaßt haben.
wahre und falsche Freimaurerei
Das Buch ist sachlich und kompetent geschrieben und führt wie ein historisches Fachbuch in die Freimaurerei ein. 
Es will eine ruhige Leuchte sein für die Sphinx Freimaurerei, die so oft fehlgedeutet und bösartig verleumdet wurde; manchmal standen einfach Angst und Dummheit Pate, wie ich jüngst selber erleben mußte.
Es gibt aber auch Abgründe und Fehlentwicklungen.
Wie bei anderen Insitutionen, etwa in der Katholischen Kirche, gibt es komplexe Erscheinungsformen. 
Auch die Freimaurerei sollte einer "permanenten Revolution" innerlich unterworfen sein, denn immer neu bilden sich Wege heraus, die brauchbar erscheinen; sie sollten integriert werden, um die Menschen zu lehren, zeit- also zeitaltergemäß den Weg zur Vollkommenheit im Geiste zu finden.
"Es ist eben auf Erden alles unvollkommen," scheint uns der Rezensent sagen zu wollen. Auch wenn es eine "freimaurerische Architektur des Nationalsozialismus" gibt, von der wir hier einmal gutwilligerweise annehmen, daß der Rezensent sie als "Abgrund und Fehlentwicklung" unterstellt (- ... wirklich?), so heißt das noch lange nicht, daß nicht die "wahre Freimaurerei" genauso wie die "wahre katholische Kirche" zur Vollkommenheit führen können. Jehowah sei es gepriesen und gepfiffen! (Es muß halt nur - "immer wieder" - in sinnwidriger Sisyphos-Arbeit der satanische Schatten aufgearbeitet werden.)

(Der vorliegende Beitrag gibt in seinen Zitaten den Stand der Rezensionen von "Stephen Boy" vom 26.6., bzw. 28.6 wieder. Heute, am 5. Juli, sehen wir, daß der Rezensent zahlreiche hier zitierte Rezensionen - vor allem zu "krasseren" geheimpolitischen Büchern - schon wieder umgehend gelöscht hat. (Die anfangs noch geäußerte Vermutung, daß das Löschen eine Aktion von Amazon war, wird wohl die unwahrscheinlichere Version zur Erklärung dieses umfangreichen Vorgangs sein.) Obwohl zwischenzeitlich elf neue, harmlosere Rezensionen dazu gekommen sind, sind es derzeit nur noch insgesamt 101 Rezensionen, das heißt, etwa 23 Rezensionen sind zwischenzeitlich gelöscht worden. Was richten wir doch derzeit nur alles an mit unserem Blog. An mehreren Orten, von wo wir aufschlußreichste Zitate für unseren Blog übernommen haben, wird wenig später umfangreich gelöscht. Oder es werden sogar ganze Seiten wieder aus dem Netz genommen. Wie etwa: Okkult.info. Husch, husch, husch, kriecht man allseits wieder in seine Höhlen und Vertarnungen zurück, wo unsere Scheinwerfer hinleuchten und wo wir den moralischen Sumpf auszuloten versuchen. Und man befolgt eifrig unseren wiederholt und somit also berechtigt (!) gegebenen Ratschlag: "Nicht zu viel plaudern, liebe Leute,  ihr redet euch um Kopf und Kragen." Dunkelmänner also, genau so, wie man sie sich immer schon vorgestellt hat - feige bis in die äußersten Haarspitzen hinein. Für diese burlesken Vorführungen hier auf dem Blog sollte eigentlich "Eintritt" genommen werden. Leider sind die Kassen an den Ausgängen unbesetzt, so strömen die Menschen herein und hinaus, und lassen noch nicht mal Applaus von sich hören. Und schade auch, daß uns das Werbebudget eines "Zirkus Sarrasani" fehlt. Und daß die Leute für den gedankenleeren Blödelhumor eines Harald Schmidt, dieses Oberpriesters der Blödelindustrie, mehr Geschmack aufbringen, als für - - - "Szenen aus dem wahren Leben" ...

Mittwoch, 22. Juni 2011

Satanisten unter sich

Das gedemütigte Fußvolk sagt die Wahrheit - denn mit ihr glaubt es sich am wirksamsten vor sich selbst und anderen zu "maskieren" ...

Das Internetforum Executor57.net, genannt "Kalei" ist - unserer Vermutung nach - ein "netter Versuch". Wir hatten das neulich schon in zwei Beiträgen behandelt (a, b): Ich tue einfach mal so, als wäre ich ein kinderfressender Satanist. Dann glaubt mir das bestimmt keiner, daß ich es wirklich bin. Und überhaupt: Mach ich ja sowieso nur unter Pseudonym! Auf dem Executor57-Forum jedenfalls scheint man sich seiner Sache sehr sicher zu sein. Und man scheint sich auch sehr sicher zu sein, daß keine Strafverfolgungsbehörde sich jemals mit dem beschäftigen wird, was dort geschieht. Stellt man doch fröhlich Fotos dort ein wie das folgende:

Immer nach dem Motto: Sag die Wahrheit, glaubt dir eh kein Mensch. Man hat dort sehr schnell auf unsere beiden Beiträge geantwortet ("Kalei enttarnt", 9.6.11). Wir machten also die Unterstellung, auf dem Executor57-Forum würden sich Satanisten verabreden. Und ein "Tom" schreibt dort am 10.6. lediglich:
Nicht bösartig, der liebe Ingoputz.
Man liest durchaus Respekt zwischen den Zeilen.
Und fair ist er auch.
Hat er doch den bissigen Beitrag vom Alten dort angeboten.
Kann man eigentlich nicht meckern.
In Sachen Jessie sollte er aber klarstellen dass das ein Krimineller ist.
Da beisst keine Maus den Faden ab.

Montag, 13. Juni 2011

"Die hassen mich sowieso" - RAF-Terroristen decken den bundesdeutschen Verfassungsschutz

- Heute wie vor über 30 Jahren!!! Was für eine Schande!

Da muß man in der Tat - wie Verena Becker - zu "esoterischem" Schrifttum greifen, um damit fertig zu werden. Jedenfalls: Am 26. Mai 2011 hat im Prozeß gegen Verena Becker Michael “Bommi” Baumann ausgesagt (Buback bloggt). Seine Aussage darf sehr viel Aufmerksamkeit für sich beanspruchen. Denn man erhält durch sie - erneut (nach etwa Peter-Jürgen Boock) - einen sehr intimen Blick in die Erfahrungen von Menschen innerhalb und im Umfeld der RAF und mit der "eiskalten" RAF-Terroristin Verena Becker. Hier soll nur ein Beispiel aus der Wiedergabe der Zeugenaussage durch Michael Buback gegeben werden von mehreren, die zitierenswert wären (Hervorhebung nicht im Original):
Rechtsanwalt Ulrich Endres fragt den Zeugen, ob ihm von RAF-Seite gedroht worden sei, wenn er jetzt Aussagen mache. Michael Baumann antwortet: “Die hassen mich sowieso.” Ihm sei zu Ohren gekommen, dass man es nicht möchte, dass weiter nachgebohrt wird, ob jemand mit dem Verfassungsschutz zusammengearbeitet habe.
Michael Buback schreibt dazu:
Das scheint mir nur zu gut verständlich. Ein Zusammenwirken von RAF-Terroristen mit dem Geheimdienst ist für beide Seiten kein Thema, über das man gerne spricht. Für die RAF dürfte das Thema besonders unangenehm sein, eine Art “Ursünde”, wenn Terroristen mit dem Geheimdienst des Staates zusammengearbeitet haben, den sie nach außen hin als “Schweinestaat” bezeichnet und angeblich bekämpft haben.
Auch die Kommentare auf Michael Bubacks Blog dürfen mitunter mancherlei Aufmerksamkeit für sich beanspruchen. Schade, daß diese Möglichkeit nicht viel mehr genutzt wird. So schreibt ein "FW" am 8. Juni 2011 zu dem ebenzitierten Bericht:
Ich glaube nicht, dass die 1. Generation der RAF und deren Köpfe bewusst mit dem Geheimdienst zusammengearbeitet hatten. Im Gegenteil kannten sie ihre Feinde zu wenig. Genausowenig glaube ich, dass die 2. Generation der RAF und ihre Köpfe mit dem Geheimdienst zusammengearbeitet hatten. Hingegen weiß ich, dass der Kommunismus und der (rechte) Faschismus in der Tat Ideologien sind, die von derselben Elite ein Programm wurden, um das Volk zu kontrollieren. Sie haben in der Tat die RAF von Anfang an kontrolliert.
Da scheint es - neben Michael Baumann - noch einen anderen, früheren mißgeleiteten RAF-Sympathisanten zu geben,  der wenigstens versucht, sich an die Wahrheit heranzutasten. So unangenehm sie für ihn auch ist.

Nach Michael Baumanns Aussage wußte die DDR-Staatssicherheit übrigens "alles" über die Beziehungen zwischen der RAF und dem bundesdeutschen Verfassungsschutz, womit der letztzitierte Kommentar gut übereinzustimmen scheint. "Dass der Kommunismus und der (rechte) Faschismus in der Tat Ideologien sind, die von derselben Elite ein Programm wurden, um das Volk zu kontrollieren," langsam aber sicher scheint sich diese Erkenntnis, der dieser Blog schon länger anhängt, auszubreiten. 

Freitag, 10. Juni 2011

Jesuiten sahen den Zweiten Weltkrieg als "katholischen Krieg" an

Auf dem im vorigen Beitrag behandelten Executor57-Forum, genannt "Kalei", wird auffallend häufig über Jesuiten geredet. Wir halten fest: Sie sind schlicht Thema auf diesem Forum. Und zumeist im abträglichen Sinne, nämlich so als ob sich hier jesuitenfeindliche Satanisten austauschen würden. Wie gesagt: So als ob. Natürlich sind das dort keine. Sondern scherzhaft versteckt man sich hinter "tausend Masken" und tut nur so als ob. Nur einmal zur Kennzeichnung des gedanklichen Inhalts und des Tonfalls der folgende dortige "Gedankenaustausch" vom 26. Oktober 2010:
Wie schmecken eigentlich Niggerkinder? Nachdem es derart viele von denen gibt .... 
(Jack Daniels 26.10.2010 09:24)

Wie Jesuitenkinder. 
(Sabberfeind am 26. Oktober 2010 09:54:05)

Offizielle Jesuitenkinder wird es keine geben.
Trotzdem gibt es massenhaft Jesuitenkinder.
Jesuitenkinder gut duchgebraten haben ich noch nicht probiert.
Frag doch mal unseren Katzenfresser.
Der frisst alles. Auch Jesuitenkinder *fg* 
(Jesuitenkinder am 26. Oktober 2010 18:42:33)
Und in dieser herrlich geistreichen, "herzhaften", "scherzhaften" Weise geht es da auf dem Forum über Tage, über Wochen, über Monate, über Jahre. Und von solchen Blödmännern muß sich unser Blog hier im Internet anraunzen lassen. Und das scheint niemand kritisierenswert zu finden und offenbar behandelt Google ein solches Forum auch noch bevorzugt ...

Wie atmet man da auf, wenn man irgendwann einmal auf diesem Forum auf eine weiter zu verwendende Information stößt wie etwa den Hinweis auf die Buchveröffentlichung von Antonia Leugers aus dem Jahr 2009
"Jesuiten in Hitlers Wehrmacht - Kriegslegitimation und Kriegserfahrung".
Erschienen im renommierten Schöningh-Verlag. Man halte schon einmal diesen Begriff fest: "... Kriegslegitimation"! Jesuiten "legitimieren" einen Krieg. Nicht nur "irgendeinen". In der Verlagsvorstellung heißt es unumwunden:
Annähernd 700 Jesuiten dienten als Soldaten in der Wehrmacht. Im Krieg Hitlers führten sie ihren eigenen, "katholischen" Krieg. Ein unerwarteter Einblick in ein bisher unbekanntes Kapitel der Geschichte des Zweiten Weltkriegs. Der Jesuitenorden machte der Autorin die bisher gesperrten Akten zugänglich. Auf der Basis Tausender von Feldpostbriefen analysiert sie, wie diese Soldaten den Krieg legitimierten und erfuhren, wie die milites Christi sich selbst und den Gegner sahen (z. B. "Juden" als "Bolschewisten" und "Kommissare").
Auf dem Executor-Forum, auf dem man - schon dem Namen nach - viel mit Gewalterfahrung zu tun hat, heißt es dann noch weiter:
Was das von Jesuiten geführte Ustascha an Greueltaten anrichtete, war die SS geradezu ein "harmloser" Verein.
Ustascha-Kruzifix
Nicht wahr? So spricht der Satanist. Und er scheint gar nicht zu merken, daß in dem Buch von der Wehrmacht, nicht von der SS die Rede ist. Nicht zu viel plaudern, liebe Saturnanhänger! - Und was weiß nun dieser - etwaige - Saturnanhänger über Jesuiten in der SS? (Andere Saturnanhänger wußten da ja schon so einiges, siehe: "Ein vatikantreuer, satanistischer Freimaurer im Reichssicherheitshauptamt?".) Und in der "von Jesuiten geführten" (- ???, - hm hm hm!!!) SS sollen nicht ganz so viele Greueltaten angerichtet worden sein wie in der "von Jesuiten geführten" kroatischen Ustascha? Hören wir uns das einmal so an und lassen wir es so im Raum stehen. Es wird sicherlich Gelegenheiten geben, bei denen wir auf diese Thematik zurückkommen werden.

"Von Jesuiten geführte Wehrmacht" - ? "Von Jesuiten geführte SS" - ?

Jendefalls wird nach diesem denkwürdigen Diskussionsbeitrag "herzhaft" ein lateinisches Youtube-Kirchenlied eines "tapferen" Tempelritters eingestellt. - "Schöne, schaurige" lateinische Kirchengesänge, mit denen man gerne auch satanistische Rituale musikalisch unterlegt, wie Überlebende satanistischer Gewalt berichten. - Sind wir hier also mit den Jesuiten wieder einmal nur auf einen "feindlichen Bruder" von "Executoren" und saturnischen Kindermördern gestoßen? Die natürlich - natürlich! - allesamt nur so tun als ob - ?

Aber wie können Menschen, die sich über angeblich selbst begangene Greueltaten fröhlich lustig machen, eigentlich andere als "feindlich" empfinden, die "ebenso" ... bloß mal eben - gegebenenfalls auch fröhlich - Greueltaten vollbracht haben, die Männer, Frauen und Kinder wahllos erschossen haben? Und die für abartige "Schwarze Pädagogik" und systematische, sprich bewußt ausgeübte sexuelle und sonstige Gewalt an Kindern - auch außerhalb von Kriegszeiten - mit nur allzu viel Berechtigung und immer noch viel zu wenig hell beleichtet am Pranger stehen heute? Und die immer noch keine ordentlichen Entschädigungen an die Überlebenden ihrer Taten bezahlen wollen? Die Finanzierung von pompösen Papstbesuchen in Berlin ist wichtiger ... Eines der Papstes, der ebenso wie viele Jesuiten einfach nur vor Gericht gestellt gehört in Deutschland und von dem wir nie wieder etwas hören wollen.

Donnerstag, 9. Juni 2011

"Womit nichts gegen Jo Conrad gesagt sei ..."

Denn bei bei ihm ist man - so, so: "voll im Lot"

Unser Blogbeitrag über Jessie Marsson (Jessie Marsson vor Gericht in Augsburg) ist schon vor einiger Zeit Diskussions-Gegenstand auf dem Forum "Executor57.net" geworden (a, b, c), das intern auch "Kalei"-Forum genannt wird (Zeichenkodierung dort übrigens "Westlich"; siehe auch das "Logo" in Abb. rechts). Grund genug also, uns dort einmal umzugucken. Die Namen dieses Forums sind schon eigenartig genug. Alle, die auf diesem Forum mitschreiben, schreiben anonym. Wie wir unten noch sehen werden, bezeichnet sich dieses Executor-Forum als "Bruder" jenes "Freigeistforums", auf dem Jessie Marsson derzeit noch am lebhaftesten verteidigt wird. Der Eintrag eines "Researchers" vom 18. Mai 2011 auf dem Executor-Forum macht aber sehr deutlich auf die "Problematik" dieses höchst merkwürdigen Forums aufmerksam, eines Forums, wie man es noch nie zuvor im Internet gesehen hatte:
Wozu ist das Kalei-Forum eigentlich da? Es hat kein ersichtliches Thema, keinen ersichtlichen Zweck. Die meisten Beiträge sind Unsinn. Ein Nonsense-Forum? So scheint es wohl.

Tatsächlich jedoch dient dieses Forum einem bestimmten Zweck. Es ist nur nicht offensichtlich, welchem. Ich erforsche das Kalei seit Jahren. Die letztliche Antwort habe ich noch nicht gefunden, noch habe ich das Kalei nicht ganz entschlüsselt. Aber einiges konnte ich schon rausfinden.

Freitag, 3. Juni 2011

"Diese Zuversicht, welche die kommende Vernichtung bejaht ..."

"Im Wirken Satans die Allmacht Gottes sehen" - Der international als Gesprächspartner geschätzte SS-nahe, okkultgläubige, rechtskonservative "Neuheide" Friedrich Hielscher

Es findet sich ein Aufsatz über Friedrich Hielscher (1902-1990) (1) - jenen neuheidnischen Religionsgründer im Umfeld von Rechtskonservativen, NSDAP und SS, auf den wir schon im Buch des Rudolf Steiner-Verehrers Trevor Ravenscroft gestoßen waren. Dort wurde er als ein ranghohes Mitglied der vorgeblich einflussreichen satanistischen Okkultloge "Vril" bezeichnet. - Schon im Leitwort dieses neuen Aufsatzes nun wird mit Ernst Jünger schlicht und schnörkellos die Zwangsherrschaft und Tyrannei verherrlicht:
"Zwei Tyrannen tun dem Deutschen not: ein äußerer, der ihn zwingt, sich der Welt gegenüber als Deutscher zu fühlen, und ein innerer, der ihn zwingt, sich selbst zu verwirklichen."
Ernst Jünger
Wie musste man sich da über einen Adolf Hitler freuen! Unter dieses Leitwort wird jedenfalls in diesem Aufsatz das Leben des Friedrich Hielscher gestellt, des lebenslangen engen Freundes und Gesinnungsgenossen von Ernst Jünger und - damit - möglicherweise auch des Gestapo-Generals Werner Best. Was muss angesichts eines solchen Leitwortes von einem solchen Aufsatz noch alles erwartet werden? Wir deuten schon im Zitat der Überschrift an, dass uns hier wieder einmal erneut ein ideologisches, wohl gar satanistisches "Selbstmordprogramm" erwartet. Ein solches, das Friedrich Hielscher offenbar zu einem so geschätzten Gesprächs- und Briefpartner so unterschiedlicher Leute gemacht hat wie den jüdischen Religionsphilosophen Martin Buber, den Jesuitenpater Muckermann, den katholischen Theologen Karl Rahner oder den Bundespräsidenten Theodor Heuß.

Einiges Wesentliche, was man diesem Aufsatz entnehmen kann, soll im folgenden zusammengestellt werden. Friedrich Hielscher legte 1919 mit 17 Jahren sein "Kriegsabitur" ab. Im Juni 1919 schloß er sich dem Freikorps Hasse an (1):
Zu den Freikorpskameraden Hielschers gehörte Arvid von Harnack, der später durch seine Mitarbeit in Harro Schulze-Boysens Roter Kapelle zu Berühmtheit gelangen sollte.
Die Rote Kapelle gab militärische Geheimnisse an die Sowjetunion weiter, was ganz im Sinne der "Ideologie" auch eines Friedrich Hielscher geschehen sein könnte, der ja ebenfalls schon früh den kommunistischen "Osten" dem kapitalistischen Westen gegenüber bevorzugte, gerne auch unter der Prämisse, daß damit "Vernichtung alles Bestehenden" verbunden sein könnte (siehe unten). An anderer Stelle heißt es für die späten 1920er Jahre (1):
Von Dauer war die weitere Beteiligung als Alter Herr am Verbandsleben der (Studentenverbindung) Normannia Berlin, wo Hielscher die Bekanntschaft von Persönlichkeiten wie Horst Wessel, Hanns Heinz Ewers und Kurt Eggers machte.
Dem in diesem Aufsatz von Hielscher Zitierten ist zu entnehmen, daß Hielscher im Großen und Ganzen wenig Eigenständiges geäußert hat, stattdessen vor allem jene verworrenen, verschwommenen Gedanken, wie sie unter "Konservativen Revolutionären" spätestens ab etwa 1926/1927 gängige Münze geworden waren, bloß noch einmal neu formuliert. Aber auffällig und eine Besonderheit ist, daß schon in den ersten Veröffentlichungen Hielschers im Jahr 1927 satanistische Bezüge hindurchklingen.

"Wenn Luther im Wirken Satans die Allmacht Gottes geschehen sah" (1927) 

Und es wird vor allem auch der Gedanke vom "blindwütigen" "Kampf" als alleinigen oder vorwiegenden Sinn des Lebens gefeiert. Ganz im Sinne des lebenslangen Hielscher-Freundes Ernst Jünger, der in seiner Schrift "Strahlungen" auch selbst auf Hielscher häufig Bezug nimmt. Und dazwischen fallen dann geradezu "blitzartig" solche merkwürdigen Sätze wie dem Satz über Marin Luther, der "im Wirken Satans die Allmacht Gottes gesehen" hätte. Aber auch sonst klingt alles merkwürdig "hart", "grausam" und "erbarmungslos" und irgendwie nach der "Kultur" von Männerbünden (nach: 1; Hervorhebungen nicht in der Quelle selbst, nach der zitiert wird):
"Das versteht nur ein Deutscher, daß man sich gegenseitig die tiefsten Wunden schlagen und dennoch die beste Freundschaft halten kann. "

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