Sonntag, 24. Juli 2011

Oslo: "Was halten Sie davon?"

Die zynische Zombifizierung auf dem "Executor57-Forum" und in seinem Umfeld

Wir erhalten merkwürdige Netz-Zuschriften. Ein "Simha Mukha" mit Yahoo-Adresse und einem weit verbreiteten deutschen Familiennamen schreibt uns:
Hallo Herr Bading,
ich bin ein großer Fan von Ihrem Blog, insbesondere was die Machenschaften der Loge anbetrifft. Haben Sie schon von dem Terroranschlag in Norwegen gehört? Der Täter hatte ja offensichtlich Verbindungen zur freimaurerei. Was mich jedoch sehr wundert ist nun das einige Leute darüber bereits in Foren schreiben, die freimaurerkritischen Leute aber persönlich angefeindet werden. Wie hier: http://www.magie-com.de/modules.php?name=aBoard&file=viewthread&tid=2830&page=1#pid31721
Was halten Sie davon?
MfG
Komma-Setzung, Groß- und Kleinschreibung, ß oder ss scheinen Simha Mukha, respektive Müller-Meier-Schulze nicht besonders wichtig zu sein. (Auch das ein sehr häufig zu beobachtendes Phänomen in diesem Umfeld). (20.9.2013: Heute ist die gerade angegebene Seite unter diesem Link  zu finden.) Was uns viel mehr wundert, ist, daß der von uns bislang nicht wenig geschätzte "Magier" "Cassiel" auf dem genannten Magie-Forum so schnell bereit ist, den Anschlag von Oslo satanistischen Freimaurern zu unterstellen, sogar einen Zusammenhang zur "Fraternitas Saturnis" herzustellen, nur weil es ein Foto von dem mutmaßlichen Attentäter im Freimaurerschurz gibt (siehe rechts). Als wäre "Cassiel" so naiv, nicht zu wissen, daß nach Attentaten, die unter falscher Flagge geschehen, auch falsche Fährten ausgelegt werden. Mann! Diese unkritische Haltung gefällt uns vorläufig ganz und gar nicht.*)

Ein "großer Fan" unseres Blogs schreibt uns - so, so!

Auch gefällt uns nicht, daß vorgeblich so "große Fans" von unserem Blog so schnell und unkritisch auf so etwas anspringen und hier mit so bescheuerten Fragen ankommen wie: "Was halten Sie davon?" Bla, bla.*) Und noch weniger gefällt uns, wenn auf dem von uns schon behandelten, ekelhaften Executor57-Forum**) geradezu in Echtzeit ebenso bescheuerte Bezüge ausgerechnet und gerade zu unserer Blogarbeit herstellt werden und man mit ähnlichen naiv-bescheuerten Erklärungen bei der Hand ist wie der ehemalige Fraternitas-Saturnis-Großmeister  "Cassiel".

Ihr habt sie wohl nicht mehr alle. Für wie bescheuert haltet Ihr uns eigentlich? Welche Signale wollt Ihr gerade auch uns hier auf dem Blog geben? Haut bloß ab. Ihr bescheuerten Okkultisten. Wir behalten uns ab jetzt vor, jede Zuschrift, die wir in Sachen Okkultismus erhalten, vollständig im Netz zu veröffentlichen. Wozu hat unser Blog eine Kommentar-Funktion, wenn bislang so gut wie alle, die sich für unsere Beiträge zu Okkultismus auf unserem Blog interessieren, diese nicht nutzen, sondern entweder auf ihren eigenen Foren schreiben, ungefragt unsere Beiträge auf Englisch ins Netz stellen oder uns private Zuschriften zusenden.

Wohin man blickt, stößt man auf Ekelhaftigkeiten, bestenfalls noch auf hochgradige - "Absonderlichkeiten". Haut einfach nur ab. Wir bitten, daß sich ab jetzt mehr normale Menschen hier auf dem Blog zu Wort melden. Einfach nur normale Menschen.

Mittwoch, 20. Juli 2011

Wozu wurde der Faschismus "designed"?

Aleister Crowley weiß es ... - Peter-R. König offenbar weniger ...

Der Satanismus-Forscher Peter-R. König fragt uns per Netz-Zuschrift unter dem kruden Betreff "fasho?":
"haben sie das da schon mal gesehen ? http://www.parareligion.ch/2006/pro/peng.htm".
Peng! Nein, haben wir nicht. Oder, doch, nachdem wir es genauer lesen, erinnern wir uns: Ja, wir hatten schon früher darauf geschaut. Wir haben uns ja auf unserem Blog auch schon auf diese Seite bezogen. Allerdings war sie uns insgesamt nicht aussagekräftig genug, als daß wir Anlaß gesehen hätten, uns intensiver mit ihr zu befassen. Nur "punktuell" werden da Hinweise zusammengetragen, nicht systematisch, wie es notwendig wäre. Das scheint die ganz typische Art des Herrn König zu sein. Er bewegt sich ständig im Bereich von "Verschwörungstheorie" (- huhuhu!!!) - aber beileibe wittert er nicht an irgendeiner Stelle eine Verschwörung!!! Und scheint deshalb auch keinen Antrieb zu haben, die Hinweise einigermaßen systematisch und vollständig zusammenzutragen. - So naiv möchten wir auch einmal sein. Aber eigentlich waren wir noch nie gesonnen, ihm diese Naivität abzunehmen. Und werden es von Tag zu Tag weniger.

"O.T.O.-Hetzschriften des Jean Paar" - ?

Wenn wir nun doch versuchen, Herrn König einen Gefallen zu tun, und uns diese Seite genauer anschauen, so stoßen wir da zunächst auf die Phrase von den "O.T.O.-Hetzschriften des Jean Paar". Da möchten wir doch gerne um Erläuterung bitten, zumal wir ja im letzten Beitrag zu Herrn König doch sehr deutlich Bezug genommen hatten auf Jean Paar. In welchem Verlag sollen diese "Hetzschriften" denn erschienen sein? Und um welche soll es sich handeln? Als wir selbst zu Jean Paar recherchierten (GA-j!), wären wir zunächst nicht auf den Gedanken gekommen, die dort von uns bibliographierten Schriften Jean Paar's allein anhand ihrer Titel als "Hetzschriften" einzuordnen (vgl. dort: Anm. 3 - 6). Oder gibt es noch mehr, die man nicht über den Karlsruher Virtuellen Katalog finden kann? "Goethe, Schiller und Lessing als Spiritualisten" jedenfalls von 1909 wird doch wohl keine "Hetzschrift" sein? "Schwarze und weiße Magie" von 1912? Wären sie es, wären sie doch wohl nicht 1996 und 2008 so fröhlich neu aufgelegt worden von Okkultinteressierten und Anthroposophen? 

Und nach den Titeln geurteilt, scheinen die beiden Schriften Jean Paar's zum Weltkrieg 1915 zunächst ganz im Geist der damaligen Zeit geschrieben zu sein. Was für sich genommen nur dann berechtigen würde, sie "Hetzschriften" zu nennen, wenn man den Geist der Zeit selbst als einen "verhetzten" auffassen würde. Man möchte meinen, daß das alles nicht ausreichend treffende Charakterisierungen wären. (Sonst müßte man unser heutiges Fernsehen ebenso "Hetzfernsehen" nennen, wo doch hier schließlich ständig und auf allen Kanälen Krieg befürwortet wird.)

Der Faschismus ist ein durchstilisiertes Selbstmordprogramm - sagt Aleister Crowley

Ägyptischer (NS-?)Priester Crowley
Dann räsoniert Herr König über die Nähe des Aleister Crowley und seiner Anhänger und Nachfolger zu Faschismus und Totalitarismus. Diese Nähe spricht zwar in empörenster und offenster Weise aus gar zu vielen Zeugnissen, die Herr König auch ganz unsystematisch anführt. Herrn Königs Empörung scheint durch alle diese Zeugnisse aber nicht geweckt zu sein. Er studiert - - - "sine ira et studio" und scheint das alles ganz harmlos "volkskundlich"-"soziologisch" erforschbar zu finden. Auch die Kontakte des Aleister Crowley zum britischen Geheimdiest und deutscher Satanisten zum deutschen Geheimdienst erschüttern ihn darin nicht im geringsten. Reichlich merkwürdig von jemanden, der von sich behauptet, Okkultlogen würden ihn kritisch sehen.

Aleister Crowley sagt laut dortigem Zitat: "Faschismus wird immer scheitern, denn er erschafft (erst) jene Gegner, die zu unterdrücken er 'designed' wurde." Oder noch besseres Neudeutsch (nachdem wir nicht mehr im Land der Dichter und Denker, sondern im Land der Stylisten und Designer leben): "... die zu unterdrücken er 'durchgestylt' wurde." Also: dem Faschismus lag nach dem Hochgradfreimaurer und Satanismus-Designer Aleister Crowley ebenfalls ein - - - "Design" zu Grunde. Ein Plan. Und, wie dieser Satz ja ausdrücklich sagt, der Design, der damit verfolgte Plan entspricht dem eines Selbstmordprogrammes. Ein gedanklicher Ansatz, auf den wir ja hier auf dem Blog schon recht häufig gestoßen sind, und der zu niemandem so gut paßt wie zu Satanisten. Zu jenen Leuten, die sich nach einem Gott benennen - Saturn - der seine eigenen Kinder auffrißt.

Depression - eine Volkskrankheit unserer Zeit

Wohin man im Bekannten- und Freundeskreis auch blickt, man stößt immer wieder auf depressive Erkrankungen. Soeben bekommen wir von einer gelegentlichen Leserin unseres Blogs die folgende Email zu lesen, die sie einer Betroffenen geschrieben hat, und die wir hier so unverändert und frisch, wie sie geschrieben wurde, an unsere Leser weitergeben wollen. Vielleicht wissen auch andere von solchen oder anderen Erfahrungen zu berichten - oder können davon profitieren.

"Internationale Diktatur des Proletariats"?

Nein, "Diktatur des Internationalen Währungsfonds" (sagt so mal eben: das "Wall Street Journal")

"Wall Street Journal" von gestern, 19. Juli 2011, Titelseite, Titelfoto:

"Greek taxi drivers staged a strike Monday to protest reforms dictated by the International Monetary Fund, stranding travelers in Athens."
Gestrandet in Athen. Auf Deutsch: "Ein Streik griechischer Taxifahrer am Montag gegen Reformen, die vom Internationalen Währungsfonds diktiert wurden, ließ Reisende in Athen stranden."

Die Miene des Mannes im Foto - er könnte gut zur Klasse der "economic hit men" gehören - ist vielleicht ganz gut getroffen. Wann läßt das Volk noch einmal ganz andere Dinge und Leute - - - "stranden"?

Sonntag, 17. Juli 2011

Jack London - immunisiert gegen Okkultwahn und heilt ihn


Wir hatten immer schon einmal über Jack London schreiben wollen. Und nun ergab sich als Anlaß, daß sich "Jerry" "Stephen Boy" unerwarteterweise doch noch dazu hinreißen ließ, sich einmal einigermaßen sachlich in eine Sachdebatte einzulassen.*) Und siehe da, sie gefällt uns gleich so gut, daß wir zusätzlich zu dem, was wir schon im letzten Beitrag zitierten, hier noch die heutige Fortsetzung der Diskussion einstellen wollen (Amaz.).

Aus "Stephen Boy" wird "Jerry" ...

Ein nicht ganz ungefährlicher Psychoanalytiker in Braunschweig?

Etwa seit dem 13.7.2011 heißt der von uns hier auf dem Blog behandelte okkultgläubige Amazon-Rezensent "Stephen Boy" nicht mehr "Stephen Boy", sondern "Jerry". So sehen wir gerade. Und er rollt den Stein des Sisyphus einmal erneut den Berg hinauf. Er betreibt offenbar als Psychoanalytiker eine Praxis in Braunschweig. Denn in seiner Rezension vom 25. Juni zu "Anti Freud" von Michel Onfray hört man doch sehr deutliche, sehr konkreter praktische Anliegen heraus:
Freud war selber "in der Abwehr"
Der Autor schildert überzeugend, wie der Zwangsneurotiker Freud aus seinen Berührungsängsten die Patienten isolierte und sich stark distanzierte.
Dies ging bis zu Feindseligkeitshaltungen.
Die aus der Naturwissenschaft abgeleitete Haltung zu "objektivieren", ist natürlich in einer menschlichen Begegnung völlig verkehrt und verwirrte und erniedrigte die "Patienten", die manchmal die folie à deux kränker wieder verließen.
Was Freud Neurose nannte, war der störende Durchbruch des Schattens(Jung), der aber mit dem Freudschen Insrumentarium nicht zu erschließen ist.
Wer heilen will, muss "hinabsteigen", weniger Angst zeigen vor dem Schatten, als der Patient selber hat.
Ein sich distanzierender Mensch kann nicht eine geistige Störung heilen, deren Wesen die innere Distanz zu sich selber ist.(fehlende Identität!)
Man muss lernen, den Schatten zu umarmen. Das kann nicht jemand beibringen, der selber Angst hat vor dem Dunklen im Geiste!
Ob vor dem "Seelenarzt" "Stephen Boy" in Braunschweig, der andere ständig in die Psychiatrie schicken will (- uns zum Beispiel), gewarnt werden sollte, stehe dahin. Er selbst gibt es ja zu, daß gewisse Seelenärzte durchaus gemeingefährlich sein können. Um so mehr, so möchten wir meinen, um so okkultverblödeter sie sind.

Aber das soll hier grade nicht unser Hauptanliegen sein, das zu überprüfen. Wir wollen uns hier nur gerne von "Stephen Boy", äh, Verzeihung!, "Jerry" weiter über alles mögliche belehren lassen, was in fensterlosen Okkultlogen so alles gedacht wird. "Hiob ist das Buch zur Identität Israels," weiß "Jerry" am 13.7.2011. (Entnommen seiner Rezension zu C.G. Jungs "Antwort auf Hiob".) Über die "Identität Israels" hat sich "Jerry"/"Stephen Boy" also schon Gedanken gemacht. Da sind wir ja richtig gespannt, was uns "Stephen Boy" noch einmal als "das" Buch zur "Identität Deutschlands" vorschlagen wird. Etwa irgendwelche "arische" esoterische Weisheiten aus Indien, dem Iran und Ägypten?

"Standhalten ist der Sieg"

"Stephen Boy" empfiehlt anderen eine Therapie, hat aber selbst Mühe "standzuhalten". Denn am 15. Juli redet er sich offenbar selber zu:
"Standhalten ist der Sieg
(...) Im Standhalten liegt eine menschliche Möglichkeit, dem Übermächtigen zu begegnen und trotz vordergründigem Verlust (Beute oder gar das Leben) unbesiegt zu bleiben.
Einfach lesenswert und nachahmenswert in einer Zeit, in welcher der Nihilismus sich breit machen möchte.
(In seiner Rezension zu Hemmingway's "Der alte Mann und das Meer".) So, so. Man kann sogar das Leben verlieren und unbesiegt bleiben. Gewiß das. Mehr sogar noch in und durch Okkultlogen als  in anderen Zusammenhängen in der heutigen Welt. (Aber das Leben verlieren ist für jemanden, der sowieso "wiedergeboren" wird, eh nicht tragisch ...)

War Jack London ein "zerrissener" Mensch, der "immer nur sich selbst suchte"?

"Jack London in Selbstzeugnissen und Bilddokumenten" gibt "Jerry" am 16.7. dann sogar vier Sterne, was uns aufmerken läßt, denn Jack London ist einer der wenigen von Stephen Boy behandelten Autoren, die auch wir selbst unumschränkt mögen. Was nun sagt Stephen Boy? Er redet von einer "schillernden Gestalt":
die schillernde Gestalt gut eingefangen
Insgesamt eine gelungene Dartellung des Lebens eines hochbegabten und zerrissenen Menschen, der immer nur sich selber suchte.
Daß das eine Abwertung ist, versteht sich von selbst. Und zwar eine gemeine. Das mit der "Zerrissenheit" führt Stephen Boy dann weiter aus:
Man hätte eben diese Zerrissenheit noch deutlicher machen können durch einen tiefenpsychologischen Blick auf sein Werk.
Er war eben der Seewolf und sein intellektueller Antipode SELBER, so wie er Nietzsche und Marx (auch Herbert Spencer) verehrte, ihre Botschaften nicht integrieren konnte in ein Weltbild und die Autoren manchmal nur oberflächlich verstand.
Jack London hat Hemingway inspiriert. Man begreift, warum, nach der Lektüre dieser Biographie.
Schreiben als Versuch, sich zu finden, van Gogh malte, London schrieb.
Zwiespältig war eben auch sein Tod, Krankheit oder Suicid, beides ging vielleicht ineinander über.
Lesenswert! Es bleibt auch die Frage: Kann man Jack London transzendieren?
Wir haben immer noch nicht - wie uns Psychoanalytiker Stephen Boy aus Braunschweig riet -, die "112" angerufen und antworteten heute darauf:
Jack London war nicht "zerrissen". Als ein Mensch, der sich mit Psychologie schon intensiver beschäftigt hat, sollten Sie eigentlich davor bewahrt sein, gar zu plump von sich auf andere zu schließen.
Jack London hatte einfach ein Problem mit dem "König Alkohol". Mehr nicht. Aber das kann bekanntermaßen ein Lebensproblem sein. (Auch in Freimaurerlogen soll gelegentlich sinnlos viel gesoffen werden. Vielleicht ist Ihnen über derartige persönliche Erfahrungen ein Zugang zu Jack London möglich?)
Transzendieren jedenfalls brauchen Sie nicht Jack London. Wer solches Ansinnen äußert, zeigt, daß er von Jack London wenig verstanden hat.
(Transzendieren Sie sich selbst, gerne auch, indem Sie versuchen, einen Jack London den Tatsachen entsprechend zu verstehen.)
Und wir fügten wenig später bei:
Oh, Entschuldigung, "Jerry", ich hielt Sie für den früheren Amazon-Rezensenten "Stephen Boy". - Aber wahrscheinlich sind Sie's auch, nicht wahr? Bitte ein neues Amazon-Profil anlegen, wenn Sie nicht mehr als Nachfolger von "Stephen Boy" angesehen/erkannt werden wollen ... ;-)
Und auch dann MÖGLICHST leise auftreten ... ;-) (Ich meine: inhaltlich ...)
Darauf "Jerry" grad mit seinem Standardkommentar:
Können Sie denn immer nur Unsinn reden?

BKA nennt "Megaritual" einen "Täuschungsversuch"

Auch uns wiesen zahlreiche Blogleser auf die Gefahr eines möglichen Terroranschlages am 26. Juni 2011 während des Eröffnungspieles der Frauenfußballweltmeisterschaft im Olympiastadion Berlin hin. Und sie kritisierten uns, daß wir diese Hinweise nicht ernster genommen haben. Wir erfuhren auch von gebildeten, ansonsten - wie wir bis dato glaubten (!!!) -, doch "seriösen", nicht-"abgedrehten" Leuten wie Rechtsanwälten und Journalisten, daß sie derartiges grundsätzlich für möglich halten würden. Allein die Tatsache, wie weit diese Warnungen herumgereicht wurden, zeigte schon, wie wenig heute das Volk noch "offiziellen" Darstellungen glaubt, und wie zutiefst mißtrauisch es geworden ist. Es zeigte insbesondere auch, daß es - im Gegensatz zu früheren Jahrzehnten - Geschichtsgestaltung nach okkult-verblödetem und kabbalistischen Denken für möglich hält.

Mit einem Blogleser und seiner Frau besuchten wir anläßlich ihres Berlin-Besuches sogar das Olympiastadion, um es "noch einmal" zu sehen, "so lange es noch steht". (Allerdings war es wegen Konzertvorbereitungen für Herbert Grönemeyer geschlossen.) Auch der Gasspeichertank hinter dem Stadion wurde besichtigt. Jeder, der Fotos von Berlin von 1945 gesehen hat, weiß, daß elitäre Kreise vor einem solchen Anschlag für sich genommen niemals zurückschrecken würden, bloß, weil er etwa zu "inhuman" wäre ... Solche weichherzigen Gemüter bestimmen heute die Weltpolitik ganz bestimmt nicht. Man sollte sich diese Fotos tief einprägen. (Und wenn einem das zu lange her ist, soll man sich Fotos von Grosny ansehen.)

Das uns vorgeführte Video zum "Megaritual" überzeugte uns allerdings - für sich genommen - nicht. Aber wir wollten auch keinesfalls ausschließen, daß derartiges möglich sein könnte. Da sich andere des Themas ausreichend annahmen, konzentrierten wir uns hier auf dem Blog aber auf andere Dinge.

Wann lesen auch BKA-Beamte Wolfgang Eggert?

Denn erst heute wird offenbar ein "Spiegel"-Artikel vom 17.6.2011 herumgereicht, in dem berichtet wird, daß sogar Beamte des Bundeskriminalamtes einen Terroranschlag zu diesem Anlaß für möglich gehalten haben ("BKA prüfte Hinweise auf angeblichen Terroranschlag")! Dieser "Spiegel"-Artikel verschiebt natürlich einige Wahrnehmungen dann schon etwas mehr, auch wenn darin die Beamten das Internet-Video zum "Megaritual" für einen - - - Täuschungsversuch erklären!!! Das ist schon einmal ziemlich merkwürdig, daß gleich mit so schweren Geschützen geschossen wird. Man muß nicht sagen, es handele sich um einen Täuschungsversuch, wenn man das Video - für sich genommen -, noch nicht für ausreichend überzeugend hält, um die Gefährdungslage anders einzuschätzen als zuvor.

Den Wolfgang Eggert "First we take Manhatten" werden wir uns jedenfalls auch noch einmal anschauen. Seine Bücher können wir überhaupt allen Beamten des Bundeskriminalamtes empfehlen. Damit sie wissen, welche Leute es sind, die es gerne hören, wenn das Bundeskriminalamt - mit seinen "braunen Wurzeln" - bei solchen Warnungen gleich von - - - Täuschungsversuchen und von Lüge spricht.

Man hört den Unmut von Seiten von BKA-Beamten heraus darüber, daß die Leute ihrer Arbeit immer mißtrauischer gegenüberstehen.

Samstag, 16. Juli 2011

Léo Taxil - Die heutige Forschung sagt: "Wir stimmen mit ihm überein."

Auffallend viele Bestätigungen des Satanismus-Kritikers Léo Taxil (vor 1897) durch die heutige Forschung

Freimaurer als Teufelsanbeter - Typische Illustration der Werke Taxil's
In unserem ersten Beitrag zu Léo Taxil (1854–1907) (1) war uns noch nicht so recht klar geworden, was wir von dieser ganzen Angelegenheit der Behauptung freimaurerischen Satanismus' durch den "Schalk" Léo Taxil halten sollten. Insbesondere auch deshalb, weil die von uns benutzte Sekundärliteratur (2) nur auffallend wenige Originalzitate von Texten Léo Taxil's gegeben hatte und sie inhaltlich noch vergleichsweise oberflächlich behandelt hatte. Inzwischen haben wir eine der wesentlichsten Arbeiten, auf die sich die von uns benutzte Sekundärliteratur stützte, jetzt vorliegen (3). Und hier liest sich doch alles noch einmal ganz anders, als man es erwartet hatte. Insbesondere auch die verdienstvollerweise gebrachten längeren Auszüge aus den Werken von Léo Taxil klingen aus heutiger Sicht und heutigem Kenntnisstand keineswegs so verstiegen, "unecht" und erfunden, als man es hätte erwarten können nach allem, was man im Internet derzeit über Leo Taxil lesen kann. Plausibilität kann ihnen nicht von vornherein, rund und schlechtweg abgesprochen werden.

Und genau deshalb scheint sich nämlich auch der Kärntner Satanismus-Forscher Karl R. Frick mit ihnen so intensiv befaßt zu haben. Ein Forscher, der allzu deutlich die Freimaurerlogen vor den Vorwürfen Taxil's in Schutz zu nehmen bestrebt ist. Und in einer genaueren Analyse der Texte von Taxil bestätigt Frick doch überraschend viele Wahrheiten in den Behauptungen von Léo Taxil. Der Satanismus-Forscher Karl R. Frick schreibt 1986 über eines der wichtigsten Bücher Taxil's (3, S. 34):
Untersuchen wir einige typische Auszüge aus den "Drei-Punkte-Brüdern", die für Taxil echte Satanisten waren.
Wir ersparen es uns, die in längeren Auszügen gebrachten Textstellen von Taxil hier abzutippen. Sie klingen insgesamt nicht wesentlich anders als andere "Enthüllungsschriften" über die Rituale der Freimaurer, etwa diejenigen Erich und Mathilde Ludendorffs und ihrer Mitarbeiter. Und selbst das heute öffentlich von den Freimaurerlogen zugestandene Ritual zeigt ja schon für sich genügend satanistische Elemente, als daß das noch großartig hervorgehoben werden müßte: Sarg, Kreuz, Totenkopf, Degen auf die nackte Brust, verbundene Augen, verhüllte Männer, "nächtliches" Geschehen ... Alles das findet man in den Augenzeugenberichten über satanistische Logen so oder in ähnlicher Weise auch.

Satanismus-Forscher Frick sagt: "Leo Taxil schildert die Wirklichkeit."

Die neuen Abenteuer des Don Quichotte, oder: Erlebnisse eines "Infokriegers"

Wir wollen doch einmal ein wenig dokumentieren, womit man alles rechnen muß, wenn man sich einigermaßen freimütig und mitunter auch "innovativ" im Internet mit freimaurerischem Satanismus und Okkultismus beschäftigt. Um eine Übersicht zu behalten, sei in der folgenden Fotographie einmal die Chronologie der "Kommentarschlacht" hier auf dem Blog (und auf Amazon) mit dem unter Pseudonym schreibenden katholisch-okkulten Hochgradfreimaurer aus Braunschweig "Stephen Boy" aufgelistet (entsprechend unseres Email-Postfaches):


Nach dieser Übersicht hat "Stephen Boy" seit dem letzten Sonntag, den 10. Juli, also in den letzten sieben Tagen keinen Tag ausgelassen, um an irgendeiner Stelle irgendetwas von dem von uns im Netz Veröffentlichten zu kommentieren. Und nun das Erstaunliche: Schauen Sie sich diese vielen Kommentare durch. Bitte geben Sie uns Bescheid, wenn Sie unter diesen vielen Kommentaren auch nur ein einziges halbwegs weiterführendes Sachargument entdecken. Wir haben es nicht gefunden und bisher auch nicht aus diesem "Stephen Boy" herauslocken können.

Wolfgang Schäuble angeklagt wegen Konkursverschleppung

Das kann man sich ja mal anhören, was ein Wirtschaftswissenschaftler und Eurokritiker wie Professor Wilhelm Hankel (Wiki.) gestern in der Wochenzeitung "Junge Freiheit" gesagt hat laut seiner eigenen Netzseite:
Schäuble betreibt mit Steuergeldern, was privatrechtlich unter Strafe steht: Konkursverschleppung in Griechenland und anderen Defizitländern der Euro-Zone. Und was noch schwerer wiegt: Er geht über „das Königsrecht des Parlaments“ (so einer der Verfassungsrichter) hinweg und verpfändet eine dreistellige Milliardensumme fast in der Größenordnung des Bundeshaushaltes auf Jahre hinaus für Hilfsaktionen, von denen er noch nicht einmal darlegen kann, ob diese Reparaturen am Haus Europa überhaupt notwendig sind und wem sie nützen: Griechenland, dem Finanzsektor, der sein in Griechenland verzocktes Geld dadurch wieder erhält, oder dem Euro.
Und:
Der deutsche Finanzminister bekennt sich offen – wie seine bisherige französische Amtskollegin Christine Lagarde, die neue Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF) – zum Bruch der EU-Verträge, die genau dieses, nämlich die Haftung von EU-Staaten für andere (No-Bailout-Klausel) ausschließen.
Und:
Kein Parlament, auch nicht das deutsche, darf unter Zeitdruck und dem Zwang einer „behaupteten, aber nicht bewiesenen Notsituation“ seine Kontrollpflichten vernachlässigen, so Dietrich Murswiek, Direktor des Instituts für Öffentliches Recht an der Uni Freiburg und Prozeßvertreter des in Sachen Euro-Rettung klagenden CSU-Bundestagsabgeordneten Peter Gauweiler.
Und:
Der Verfasser hat dem Gericht erläutert, warum erst die überstürzt und mit fragwürdiger Begründung beschlossenen „Rettungsschirme“ für Griechenland und den Euro die jetzigen Probleme geschaffen haben. Hätte man Griechenland im Mai 2010 keine Hilfe gewährt, was wäre geschehen? Das Land hätte die Euro-Zone verlassen, es hätte seine neue Währung kräftig abgewertet. Das Ausland hätte Griechenland freiwillig einen Schuldennachlaß („haircut) anbieten müssen, denn die Alternative wäre gewesen, kein Geld aus Athen zu bekommen, weil es seine Auslandstransfers eingestellt hätte. Griechenland befände sich seit einem Jahr auf Erholungskurs, denn es brauchte weder die demokratiefeindlichen noch die ökonomisch unsinnigen Auflagen von EU und IWF erfüllen. Der Euro wäre nach dem Ausscheiden der Konkursstaaten kräftiger denn je! Denn aus wie vielen Staaten eine Währungsunion besteht – aus 17, 16 oder nur 12 – kann nicht politisch beschlossen werden. Das entscheidet einzig und allein die innere Stabilität der die Währungsehe eingehenden Staaten (und ihr Wille, sie auch zu wahren).
Die Völker werden weiter schleichend an gesellschaftliche und wirtschaftliche Destabilisierungs-, Verarmungs- und Selbstmordprogramme "gewöhnt" .... - Übrigens "interessant", was auf Wikipedia über Wilhelm Hankel steht:
Wilhelm Hankel vertrat seine Ansichten u.a. in der national-konservativen Jungen Freiheit, der rechtsextremen National-Zeitung und der Neuen Solidarität. Hankel rechtfertigte dies damit, dass er von anderen Medien ignoriert wurde.
Kritik unerwünscht. Oder nur unter - an den Rand gestellten - "national-konservativen" Vorzeichen erwünscht. - Ist es eigentlich so ganz und gar falsch, die Dawes- und Young-Pläne der 1920er Jahre in Parallele zu setzen zu den derzeitigen "Euro-Rettungs-Schirmen"?

Donnerstag, 14. Juli 2011

Unglaublich! - - - "Verschwörungstheorie" (!!!) im Ersten Deutschen Fernsehn

Unglaublich!!!

Ist es zu glauben? Man fängt an, das Volk sogar im öffentlich-rechtlichen deutschen Fernsehen daran zu "gewöhnen", daß es bei dem Terroranschlag von "9/11" im Jahr 2001 nicht mit rechten Dingen zugegangen ist. Es ist ja "schon" zehn Jahre her. Da kann man dem Volk ja schon mal allmählich die Wahrheit sagen. (Früher mußte man länger warten, bevor man dem Volk die Wahrheit über weltbewegende Verbrechen sagen durfte. Aber wir leben in "modernen Zeiten".)

Jedoch: Gott bewahre! Dem Volk die Wahrheit zu sagen, ist doch keine Verschwörungstheorie!!! Gott bewahre! Wir zählen nur eins und eins zusammen. Aber eins und eins zusammenzählen, ist - natürlich!!!! - keine Verschwörungstheorie. Wir vertreten keine Verschwörungstheorie. Wir sind weit davon entfernt. Wie oft in diesem vergleichsweise kurzen Fernsehbeitrag von "Titel, Thesen, Temperamente" betont wird, man würde keine Verschwörungstheorie vertreten, haben wir nicht gezählt. Aber der Umstand ist doch gar zu auffällig. Und zu durchsichtig.

Lächerlich, für wie blöd man das Volk hält - und wie es immer wieder Anlaß dafür gibt, es für so blöde zu halten. Woran das Volk selbst nämlich, das verblödete - leider - nicht ganz unschuldig ist. Nein, es gibt zwar eine Verschwörung gegen die Aufdeckung der Wahrheit. Aber das zu sagen ist, nein, nein, nein!!!! - keine Verschwörungstheorie.

Dienstag, 12. Juli 2011

Richard Dawkins und die Frauen

(Wie) Ist Flirten in einer atheistischen Gesellschaft möglich?

- Mal ein ganz anderes Thema. Es ist schon schrill, über was andernorts derzeit so alles diskutiert wird. Verpassen tut man da offenbar zumeist nicht viel. Aber dann z.B. folgendes: Richard Dawkins soll in einer Diskussion über die wenigen Frauen unter Kirchenfreien und Atheisten etwas Unpassendes gesagt haben. Und in den letzten fünf Tagen gab es dazu allein auf einem einzigen deutschen Blogbeitrag fast 300 Kommentare (Scienceblogs). Mehr gelangweilt, als amüsiert liest man sich durch die Reihe der Kommentare. Manche bekannten und unbekannten Leute liest man - - - "mal wieder". Man hört sich an, wie auf Richard Dawkins herumgeschimpft wird. (... Der hat ja ein dickes Fell, sagt man sich ...) Bis man dann endlich einmal auf einen Kommentar stößt, von dem man den Eindruck hat, daß er wirklich paßt. Wobei man dann vielleicht auch bedauert, daß dieser Kommentar nicht von Richard Dawkins selbst ist.

Wir sozialen Krüppel

Zur Erläuterung: Es geht darum, daß eine junge Frau (Rebecca) auf einem Atheistenkongreß um vier Uhr morgens am Fahrstuhl, nachdem sie auf der Konferenz darüber gesprochen hatte, daß Frauen falsch behandelt würden unter Kirchenfreien und Atheisten, von einem ihr unbekannten jungen Mann am Fahrstuhl angesprochen und gefragt wurde, ob sie mit ihm zusammen auf seinem Zimmer noch einen Kaffee trinken und sich unterhalten wolle. Sie empfand sein Verhalten unangemessen und einschüchternd. Wie gesagt, diese kleine Szene rief bis dato auf nur einem von sicherlich vielen Blogs weltweit, die darüber schrieben, 300 Kommentare hervor. Soweit übersehbar, übrigens fast nur von Männern (!!!). Nun also sicherlich einer der besten dazu. Und vorweg noch einmal: Schade, daß er nicht von Richard Dawkins selbst stammt:
TSK· 08.07.11 · 01:12 Uhr
Zum Videobeitrag:
Rebecca macht darin einfach den Eindruck, dass sie (Geek, Nerd, Asperger etc.) sehr große Schwierigkeiten hat, mit Avancen allgemein umzugehen. Als sie die Geschichte erzählt, stockt sie, bricht den Augenkontakt, reibt die Hände etc. etc.
Es ist also sinnlos, es von der Warte einer Frau zu betrachten, die damit wesentlich lockerer und selbstbewußter umgehen kann, sondern es ist halt Rebecca.
Zunächst mal: Es ist eine Atheistenkonferenz, bei der es genauso von Geeks, Nerds und Aspergern wimmelt. Man hat die Nacht durchdiskutiert.
Was ich vermute, ist: Der Fahrstuhltyp hat genau dieselben Probleme mit sozialen Kontakten, hat sich genau überlegt, was er sagen will und wartet sehnsüchtig darauf, dass sie alleine ist, um sie ansprechen zu können.
Rebecca geht also zum Fahrstuhl, ist müde und unaufmerksam, der Typ kommt herein und sagt, bevor er sich verhaspelt, seinen Spruch auf. Bautz.
Natürlich ist ihr das dann sehr unangenehm. Sie will ins Bett, ist kaputt, kennt ihn nicht und ist vermutlich erst mal sprachlos. Dann kommt halt die Furcht (eine für *sie* nicht zu beherrschende Situation), Ärger (was habe ich eigentlich heute gesprochen und überhaupt, ich bin müde) und Unwohlsein (wie komme ich hier wieder raus).
Endergebnis: Beide fühlen sich Scheiße. Reparieren läßt sich da nicht mehr viel, höchstens durch Körpersprache (Zurückziehen, wegdrehen) signalisieren, dass man die Abfuhr verstanden hat.
Ich würde ja gerne über das Verhalten schimpfen, aber es soll ja Männer geben, die idiotische Dinge tun, wenn sie verknallt sind....ich gehöre leider auch dazu.
Und damit ist eigentlich alles gesagt. Was für ein schöner Kommentar zwischen all den sonstigen verkrampften, verbiesterten. Ideologien, welcher Art auch immer, machen das Leben verkrampft und verbiestert. Es gibt zu viele davon. Und einfache Freude am Leben und an sozialen Kontakten zu wenig. Warum?

Sonntag, 10. Juli 2011

"Stephen Boy" "hat Spaß", stößt auf ein "merkwürdiges Talent, Unsinn zu schreiben", ....

... - und muß "eine Pause machen"

Auf unsere vorigen Blogbeiträge über die sehr lehrreichen Rezensionen des neuen Amazon-Rezensenten "Stephen Boy" antwortete dieser in Form eines Zusatzkommentars zu unserer Amazon-Rezension des "Schwarzbuch Satanismus" (1996) von Guido und Michael Grandt (Amaz.):

Donnerstag, 7. Juli 2011

Thilo Sarrazin - behandelt von einem okkultgläubigen, katholischen Freimaurer aus Braunschweig

Forschrittliche und retardierende Kräfte hinsichtlich Humanevolution

Vor zwei Monaten fragten wir


Wissenschaftsblogger Michael Blume machte sich in Kommentaren auf seinem Blog darüber mehr oder weniger lustig und deutete solche von uns aufgeworfenen Themen als Zeichen dafür, wie unseriös, abgedreht und verstiegen wir inzwischen geworden wären.

Gestern nun stellt der von uns schon behandelte katholisch-freimaurerische Amazon-Rezensent "Stephen Boy" aus Braunschweig, den wir wie übrigens auch Michael Blume vor Jahren erstmals über Amazon kennenlernten, eine neue Rezension ins Netz, und zwar zu dem Buch "Die Unwirtlichkeit unserer Städte - Anstiftung zum Unfrieden" von Alexander Mitscherlich. Ein Buch etwas älteren Datums. Und Stephen Boy schreibt dazu folgende, leicht kryptischen Worte:
Es sind letztlich evolutionäre Prozesse, Segregationsprozesse, welche auch unsere Städte gestalten.
Dabei spielen genetische Komponenten eine Rolle, eben bei der Entmischung von Volksteilen in Städten.
Die Art des Wohnens entspricht dem auch genetisch fundierten Entwicklungstand von Menschen.

Auch eine Stadt verhält sich wie ein Organismus, wobei entmischte Volksteile Organcharakter bekommen können.
Der Organismus kann funtionieren, mehr oder weniger große Störungen aufweisen oder verfallen.

Psychoanalytische Termini, Verdammnisurteile und Aufrufe ändern hier nichts.

Mittwoch, 6. Juli 2011

Peter-Robert König - und Bücher, die wir noch lesen wollen

"Hey, Leser, haste mal 'ne Mark und kannst uns 'n paar Bücher zusenden?" "GA-j!" fängt an zu schnorren ...

Im folgenden sollen Bücher behandelt werden, die uns dankenswerterweise von Lesern dieses Blogs empfohlen worden sind - mitunter sogar von den Autoren dieser Bücher selbst -, die aber an öffentlichen Bibliotheken - etwa der Hauptstadt Berlin - nicht erhältlich sind. Falls es jemanden gibt, der uns Rezensionsexemplare dieser oder ähnlicher Bücher zusenden möchte, würden wir uns freuen.

Heinz Pfeifer - "Brüder des Schattens - Versuch einer Hintergrundanalyse zur Weltpolitik"

(Zürich 1981, 3. erweiterte Auflage 1987; 4. vollständig neu übearbeitete Neuauflage 2010, bearbeitet und hrsg. von Willy Lochman mit dem neuen Untertitel: Vom Wirken verborgener Widersachermächte. 28 Euro.) 

Wir haben hier auf dem Blog schon gesehen, daß sich viele Anthroposophen für Geheimpolitik und Geheimgesellschaften interessieren, etwa Rudolf Steiner selbst, Karl Heise, S. Ipares = Harry Dörfel, Walter Johannes Stein, Trevor Ravenscroft, Eduard Schure, Dieter Rüggeberg. Und sicherlich noch viele, viele andere mehr, die uns noch gar nicht bekannt geworden sind. Bei fast allen diesen Autoren finden sich auch auffallenderweise implizitere oder explizitere Hintergrundkenntnisse zu Satanismus. Das uns empfohlene Buch von Heinz Pfeifer (1910 - 1990) dürfte zu den aktuelleren Büchern auf dieser Linie gehören. Wir wurden mit folgenden Worten auf dieses Buch aufmerksam gemacht:
Zum Thema "R. Steiner und Freimaurerei" hat Heinz Pfeifer, der sich mit dieser Frage Jahrzehnte befaßt hat, das Buch veröffentlicht "Brüder des Schattens". 
Zu dem Inhalt der vierten Auflage von 2010 erfahren wir auf der Verlagsseite: 
I. Schatten über der Menschheit: „Die im Dunkeln sieht man nicht“, Zeremonielle Magie, Herrschaftsformen; II. Messianismus als Mittel politischer Agitation: Katholische Kirche, Jesuitismus, Zionismus; III. Geheime Gesellschaften: Freimaurer und ihre Logen, Graue bis schwarze Zirkel, Illuminaten, Niedergang der Monarchien; IV. Strategen der Macht: Britischer Auserwähltheitswahn, Machtinstrument Freimaurerei, Demokratie oder Demokratur; V. Impulse gegen Evolutionsnotwendigkeiten: Amerikanische Glückskultur, Kampf gegen die europäische Mitte, Deutschland und der Zionismus, Zionismus und Nationalsozialismus, Politik und Spiritismus, Sozialistische Experimente im Osten, Fabianismus und Sozialdemokratie im Westen, EU – Heiliges Römisches Reich Europäischer Nation; VI. Imperiale Weltordnung: Pilgrims, Skull & Bones, Rothschilds, Warburgs, Rockefellers, FED, Trilaterale, Völkerbund und UNO; VII. Schmutzige Geschäfte: Geheimdienste-Drogen-Mafia, Terroristen als nützliche Idioten, Neoliberalismus mittels Schocktherapie; VIII. Licht über der Menschheit: Soziale Dreigliederung.
Das letzte Kapitel ist ein klar anthroposophisches Thema. Aber man hört doch auch sonst in den gewählten Kapitelüberschriften so einige Detailkenntnisse heraus, die nicht gerade gewöhnlich erscheinen, was geheimpolitik-kritische Literatur betrifft, und was man sich doch gerne noch einmal genauer anschauen möchte.

12.11.2012: Inzwischen haben wir das Buch in die Hand bekommen. Ein besonderer Augenöffner ist es - im Vergleich mit anderen hier auf dem Blog behandelten Büchern - nicht. Bei grober Durchsicht erscheint es einem weitaus weniger interessant als erwartet. Im allgemeinen referiert der Autor das Wissen und Vermutungen, die zumeist schon zuvor an anderer Stelle geäußert wurden. Auch besondere "Eingeweihtheit" scheint einem der Autor nicht aufzuweisen. Jedenfalls klingt das nicht hindurch. Wie auch sonst ist die schwere Okkultgläubigkeit des Autors natürlich gröblich abstoßend. Er scheint sich ganz in der Tradition eines Karl Heise stehend zu empfinden.

Michel Dietrich - "Verschwörung gegen Deutschland und Europa - Ein Blick hinter die Kulissen des Welt-'Zaubertheaters' der 'Glasperlenspieler'"

(1. Auflage 1951. Zu beziehen durch F. Adlerhorst, Gelsenkirchen-Buer - ca. 100 Seiten.) 

Zum Inhalt wurden uns folgende interessante - und möglicherweise sehr hellsichtige - Angaben gemacht:
Die "großen" und bekannten Schriftsteller, wie Thomas Mann, Hermann Hesse, Hermann Kasack (Die Stadt hinter dem Strom), Ernst Jünger (Strahlungen), unterhielten sich "über die Köpfe der Menschen (Leute, Leser) hinweg über die Menschen und die "Pläne" in ihren schriftstellerischen Phantasien. Unter den Genannten auch Louis de Wohl, von dem gesagt wird, daß er als Astrologe, der in England lebte, im voraus vieles "gewußt" habe, was Hitler tun werde, da er "wissen" konnte, was Hitlers Astrologe diesem unter bestimmten Aspekten sagen und raten werde.
Gleicher Lernstoff braucht keine Telefonate, hier vermittelten die Konstellationen, die man gleich deutete, über das Tun oder Unterlassen.
Das scheinen sehr spannenden Hinweise zu sein. Hinweise, denen nachzugehen ist. (Einfügung 15.7.: Dieses Buch ist uns inzwischen, heute, in ganz unkomplizierter zugesendet worden. - - - Vielen Dank an den betreffenden Leser. Das Buch bestätigt alle Erwartungen und paßt geradezu 150%ig zu jenen Erkenntnissen und Ahnungen, auf die wir hier auf dem Blog - über zum Teil ganz andere Wege - 60 Jahre später auch - wieder - gekommen sind. Ein ganz unheimliches Buch eines verantwortungsbewußten Menschen, der sich nicht für blöd verkaufen läßt. Wir werden darauf zurückkommen. - - - Und besonders schön, einmal erneut zu erfahren, daß wir Leser haben, die unglaublich treffsicher und weiterführend mitdenken und mitlesen. Das nehmen wir gerne und mit großer Erleichertung zur Kenntnis! Nichts von dem folgenden müssen wir nach dem ersten Überfliegen umschreiben.) Ernst Jünger landete in den 1920er Jahren den Bestseller "Der Kampf als inneres Erlebnis". Nachdem man sich mit satanistischen Ideologie-Elementen beschäftigt hat, empfindet man schon diesen Buchtitel selbst als satanistisch. - "Innenprospektion" eines "Ekeltraining" Betreibenden? Ist "der Kampf" an sich das Wesentliche - wie beim satanistischen Ekeltraining - oder nicht viel eher das, worum gekämpft wird? Geht es hier etwa wieder einmal nur um "freudige Bejahung der eigenen Vernichtung" (Friedrich Hielscher)? (Auch Friedrich Hielschers Buch von 1931 "Das Reich" haben wir inzwischen ausleihen können und werden darauf zurückkommen. Auch das Studium dieses Buches bestätigt alles, was wir über dessen Autor hier auf dem Blog schon gesagt haben. Interessant übrigens, daß auch Michel Dietrich offenbar das Hielscher'sche Buch gar nicht in die von ihm behandelten Autoren einordnete. Er kannte es wohl ebensowenig wie - offenbar - das Ehepaar Ludendorff schon im Jahr 1931 von niemanden auf dieses Buch hingewiesen worden ist.)

Samstag, 2. Juli 2011

Zwei bedeutende Satanismus- und Okkultismus-Kritiker der 1930er Jahre

In Vorbereitung ... Ein Dokumentationsband wenig bekannter zeitgenössischer Stellungnahmen zu Satanismus und Geheimpolitik der 1930er Jahre

--> Was in diesem Blogbeitrag angekündigt worden ist, ist zwischenzeitlich am 23. Februar 2013 erschienen. Siehe hier und hier.

In Vorbereitung befindet sich ein Dokumentationsband mit allen bislang noch nie in Buchform oder als separate Schrift veröffentlichten Aufsätzen von zweien der bedeutendsten Geheimpolitik-Kritiker Deutschlands der 1930er Jahre, nämlich von Erich und Mathilde Ludendorff.

Ihre bislang noch nie in Buchform veröffentlichten Aufsätze zu den Themen Okkultismus, völkische Freimaurerei, völkischer Jesuitismus, elitärer Satanismus, sowie deren Zusammenhängen mit der nationalsozialistischen (und bolschewistischen) Mordmoral, mit der deutschen, europäischen und Weltpolitik der 1930er Jahre sollen als eine Art Bestandsaufnahme möglichst vollständig zusammengestellt werden. (Derzeit umfasst das Buchmanuskript 330 Seiten.)

Rechtskatholische und rechtskonservative, verfreimaurerte, okkulte, katholisch-okkulte und satanistische Eliten werden darin als Steigbügelhalter Adolf Hitlers und Förderer eines neuen Weltkrieges scharf kritisiert. Und zwar viel breiter, als das heute noch selbst den wenigen lebenden "Kennern" einer solchen Literatur bekannt oder bewußt sein wird.

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