Donnerstag, 31. Oktober 2013

Beethoven - 5. Sinfonie


Ludwig van Beethoven - 5. Sinfonie (1808) - dirigiert von Herbert von Karajan - 1. - 4. Satz (1962).

Einige Einzelaufnahmen (z.T. mit Film, z.T. unvollständig): 1. Satz (Allegro con brio), 2. Satz (b) (Andante con moto), 3. Satz (Allegro), 4. Satz (b, c, d) (Allegro).

Rückmeldungen zu unserer Blogarbeit

Neuerscheinung, 2013
Wer von anderen vergleichsweise selten beworben wird (zumindest nicht öffentlich), sollte dann vielleicht doch auch einmal Werbung in eigener Sache machen. So erhalten wir heute gerade eine Zuschrift, in der es um unsere Blogartikelserie "Die Schicksalsgläubigkeit des Adolf Hitler" geht. Diese ist inzwischen auch in Buchform zu erhalten unter dem Titel "Wer den Tiger reitet, kann nicht absitzen - Adolf Hitler angefeuert von Hellsehern und Astrologen" (siehe Abb.). Dazu also wurde uns geschrieben:
In diesen Tagen habe ich wieder mehrfach ohne weiteres Zutun Dein Blog in meinen Suchergebnissen gehabt. Zu einigen Kombinationen und Personennamen bist Du (...) ja ganz vorne dabei. Ich bin in einem etwas fortgeschrittenen Stadium der Arbeit an einem Buchmanuskript, in dem es um (...) geht. (...) Wie eigentlich immer ging ich von einzelnen Merkwürdigkeiten aus, und das Puzzle wurde immer größer. Jetzt gerade bin ich von Deiner Artikelserie zur "Schicksalsgläubigkeit" Hitlers sehr angetan. Du hast hier eine Menge Arbeit gemacht, die mir sonst bevorgestanden hätte (...). Ich hatte erst in dem Buch von Stephan Berndt gelesen, das einem (...) ja durchaus Anhaltspunkte liefert. Irre einmal wieder, daß Du im Netz eine besser recherchierte Arbeit gratis anbietest.
Hervorhebung durch mich, denn: Ja, ich finde das auch irre. - - - Wäre schön, wenn das noch mehr fänden würden und sich das - dadurch - mal ändern würde. Denn wenn sich meine Recherche-Ergebnisse besser verkaufen würden als bisher, müßten sie mit weniger schlechtem Gewissen erarbeitet werden. Um das hier nur anzudeuten. (In der Randleiste ist ja auch davon die Rede, daß wir für unsere Blogarbeit derzeit nicht finanziell belohnt, sondern kräftig bestraft werden.) Auch schreibt er in einer weiteren Zuschrift:
Habe Deine Recherche den Aussagen bei Goodrick-Clarke gegenübergestellt: Der übersieht nämlich in "Die okkulten Wurzeln des Nationalsozialismus" gänzlich die Astrologie-Begeisterung Haushofers und will sie bei Heß nur als "Privatinteresse" gewertet sehen. Da ist Deine Arbeit eine notwendige Korrektur und Präzisierung.
Ja, das geht einem runter wie Öl, natürlich. Wenn sich hier endlich mal jemand auskennt und sagt, worin die Stärken unserer Arbeit liegen (und natürlich anderer). Aber es gab gerade zu dieser Blogartikelserie schon im April dieses Jahres noch eine andere Rückmeldung. Einer der in der Blogartikelserie häufiger zitierten Autoren schrieb:
Du bist soweit der Einzige, der das Potential meiner Arbeit erkannt hat.
Und er schreibt weiter über den doch gar nicht einmal so unangesehenen Verlag, der sein Buch herausbrachte:
Ich gehe inzwischen davon aus, daß der Verlag sich das Buch unter den Nagel reißen wollte, es jedoch nur für einen "begrenzten Personenkreis" reservieren wollte. Soweit ich es überblicken konnte, wurde praktisch in sämtlichen Werbetexten vermieden, die eigentlichen Stärken hervorzuheben. ... Und Rezensionen auf Amazon z. B. sind an feindseliger Niedertracht kaum zu überbieten.
Auch dieser Autor hat also Werbung nötig, da sie ihm noch nicht einmal der Verlag gewährt, der ihn herausgebracht hat. So kann es auch gehen. Und: Nachtigall, ick hör dir trapsen ... Wir jedenfalls haben hier alles in unseren Möglichkeiten getan, um auf den Wert der Arbeit dieses Autors hinzuweisen.

Und noch eine Rückmeldung: Ein Astrologie-Historiker hatte uns schon im Dezember letzten Jahres auf weitere spannende Details hingewiesen und außerdem geschrieben:
Erscheint Ihr Text als Buch? Dann nehme ich es mit dem Buchtitel in meine Buch auf.
Immerhin: Als Buch ist der Text ja inzwischen erschienen. Ich selbst habe inzwischen zwei Verlagen das Manuskript angeboten. Positive Rückmeldungen noch ausstehend. Die Inhalte dieses Buches, daran habe ich keinen Zweifel, wären es wert, durch einen Verlag einem größeren Leserkreis zugänglich gemacht zu werden. Denn noch niemals zuvor hat man wohl so konkret hinter die Kulissen des Dritten Reiches blicken können. Noch niemals schienen so konkrete Steuerungsmechanismen auf, was den Geschehensablauf des Dritten Reiches betrifft. Mit Implikationen für die Steuerung von Politik im 19., vor allem aber im 20. und 21. Jahrhundert überhaupt.

Mittwoch, 23. Oktober 2013

Ja, unsere Welt wird von Satanisten regiert

Joël van der Reijden - "Beyond the Dutroux Affair" (2007)

Dieser Blog hatte die Aussage des Titels dieses Blogbeitrages bislang immer nur als platt empfunden. Und er hatte sie deshalb bislang auch nie in dieser Form ausgesprochen. Die Belege für eine solche Feststellung schienen nicht ausreichend. Isoliert für sich genommen weiß man nicht, was man von dem Buch von Cathy O'Brien, der US-Regierungsprostituierten, halten soll (das wir hier auf dem Blog schon behandelt haben). Auch dann, wenn man es mit dem Buch von Ulla Fröhling "Vater unser in der Hölle", mit Büchern der Brüder Grandt und vergleichbaren Veröffentlichungen abgleicht. Oder auch mit den Erlebnisberichten von Jessie Marsson.

Abb.: Rembrandt - Abraham opfert seinen Sohn Isaak (1635)
Aber dieser Blog hat schon vor einiger Zeit nach und nach einige gute Freundinnen und Freunde gefunden, die sich für seine Themen interessieren. Diese schreiben zwar zumeist keine Kommentare auf dem Blog selbst (im Gegensatz zu vielen Leuten, die mit Freimaurerei und Satanismus sympathisieren). Aber sie weisen den Bloginhaber immer einmal wieder in privaten Zuschriften - geradezu hartnäckig - auf weitergehende Erkenntnisse hin. Trotz längeren Sträubens hat der Bloginhaber sich also jetzt endlich einmal - nach mehrfachen Hinweisen - den niederländischen Journalisten Joël van der Reijden ausgedruckt und gelesen (1) (hier seine Internetseite).

Aus seiner Veröffentlichung aus dem Jahr 2007 (1) geht hervor, daß das, was Cathy O'Brien für die USA berichtet hat, kein Einzelfall ist. Etwa zehn Überlebende pädokrimineller, satanistischer Verbrechen in Belgien hatten im Zuge der Dutroux-Affäre den Mut gefaßt und sich bei Polizeidienststellen gemeldet. Unter ihnen Regina Louf (geb. 1969), Natalie C. (geb. 1969), Chantal S. (geb. 1968) und andere mehr. Und ihre Aussagen wurden ausführlich aufgenommen. Die Mehrheit dieser Zeuginnen stammen - wie die Hauptperson in "Vater unser in der Hölle" und wie Cathy O'Brien - aus Familien mit generationenübergreifender satanistsicher Horror-Pädokriminalität (Ekeltraining, Folter, Vergwaltigung, Mord ... das ganze Programm halt).

Offiziell wird etwa ab 2004 von allen diesen Überlebenden behauptet, sie wären unglaubwürdige Zeugen. Wie das überhaupt in dem Umfang hat möglich sein können, habe ich bisher nicht voll verstanden. Schon in einer französischen Fernsehdokumentation, die im Internet abrufbar ist, werden ja mehrere solcher Überlebender und ihre Aussagen behandelt. Und auch dort wird schon darauf hingewiesen, daß sie sich im Zuge der Dutroux-Affäre gemeldet hätten, aber schließlich als unglaubwürdig zurückgewiesen worden wären. Auch durch die Überlebenden des Kinderbordells in Leipzig wird ja jetzt bekannt, daß sie innerhalb der Strafverfolgungsbehörden immer wieder auf ihnen selbst persönlich bekannte Täter gestoßen sind. Unter anderem in der Richterschaft. Was auch Jessie Marsson sagt. Und van der Reijden gibt auch diesbezüglich viele Hinweise. Dies wird schon ein größerer Teil der Erklärung selbst sein. Das erklärt aber noch nicht die allgemeine Zurückhaltung der Presse.

Über das, was von deren Aussagen bislang an die Öffentlichkeit gedrungen ist, gibt es unter anderem das Buch "The X Dossiers" aus dem Jahr 1999, das nur noch schwer erhältlich sein soll, wie van der Reijden schreibt. Aber auch beispielsweise der "Spiegel" hat im Jahr 2001 recht ausführlich über die Zeugenaussagen dieser Überlebenden berichtet (Alexander Smoltczyk im Spiegel, 15.10.2001). Dieser Spiegel-Artikel ist - wie ähnliche deutschsprachige Artikel - ein merkwürdiges Konstrukt, wenn man sich mit dem Thema auskennt und van der Reijden gelesen hat. Er sagt eigentlich sehr viel. Und doch wird über die eigentlichen politischen Implikationen und die politische Tragweite fast nichts gesagt. Um die zu verstehen, muß man dann eben van der Reijden lesen.

Seit zehn Jahren keine brauchbaren Übersetzungen ins Deutsche

Woran erkennbar wird: Ein Problem mit diesen belgischen Fällen ist das Sprachproblem. Von der überlebenden Zeugin Regina Louf gibt es inzwischen sogar ein eigenes Buch - aber nur auf Französisch (2006 und 2010 erschienen). Ebenso sind im Netz Interviews mit ihr auf Französisch oder Niederländisch abrufbar. Aber kaum etwas in anderen Sprachen. Man bleibt also auch noch zehn Jahre nach diesen ersten Veröffentlichungen auf Joël van der Reijden angewiesen. (Weitere deutsche Artikel übrigens: Zeit, 26.2.2004, Die Welt, 1.3.2004, und 4.2.1998 - sie geben Einblicke - aber auch hier bleibt alles ungenüngend, verglichen mit Joël van der Reijden.)

Was für ungeheuerliche, tiefe Einblicke in die elitäre Welt des Satanismus. Das belgische Königshaus besteht seit Generationen aus abscheulichsten Satanisten, Pädophilen und rituellen Mördern von Kindern und Jugendlichen. Die Wirtschaftselite Belgiens, gruppiert um mehrere einflußreiche, meist adlige Familien ebenfalls. Was also Cathy O'Brien für die USA berichtet hat - und was ich, ehrlich gesagt, nicht glauben wollte (wer will das auch glauben?) - es findet mitten in Belgien statt. Alles. Das ganze Programm. Sogar Jagd auf nackte Mädchen mit Jagdgewehren (wie es so ganz unglaublich Cathy O'Brien erzählt hatte).

Wenn in der Welt der organisierten Kriminalität ein Vertrag abgeschlossen wird, geht man anschließend ins Kinderbordell und fotografiert sich gegenseitig. So hat man sich beidseitig "in der Hand". (... Klar, daß solche "Männerfreundschaften" halten. All diese Dinge sind bestens dazu angetan, eine Elite hermetisch von der sonstigen Gesellschaft abzuschließen und sie nach Eigengesetzlichkeit agieren zu lassen, auf Kosten und zum allergrößten Schaden der Restgesellschaft.)

Das belgische Königshaus, die Wirtschaftselite Belgiens: Satanisten ...

Nach dieser Lektüre fällt es mir schwer, die Aussage des Titels dieses Blogartikels noch platt zu nennen. Das Buch von Cathy O'Brien erhält fast seinem ganzen Umfang nach eine Untermauerung von fast zehn verschiedenen Zeugenaussagen in Belgien. Diese berichten übrigens auch, daß viele Opus Dei-Mitglieder zu den Tätern gehörten. Was dann zu weiteren Beiträgen von Joël van der Reijden führt über ein europaweites Vatikan-Paneuropa-Netzwerk, das die europäische Einigung seit 1945 vorantreibt (Le Cercle), und dessen führende deutsche Köpfe Coudenhove-Calergi, Otto von Habsburg, Konrad Adenauer und Franz-Josef Strauß gewesen sind (neben vielen anderen).  Das es ein "lockeres" Leben des Franz-Josef Strauß, des Edmund Stoiber mit Prosituierten gegeben hat, ist ja inzwischen in vielen Büchern nachzulesen.

Und  Joël van der Reijden zitiert DeChamp's Buch "Franklin Cover-Up", dessen Lektüre ebenfalls die gesamte Bandbreite dessen, was hier möglich ist, abdeckt und ebenfalls die Aussage des Blogtitels erhärtet. Beim Dutroux- und Franklin Cover-Up handelt es sich um die bislang bedeutsamsten Staatsaffären in der Geschichte der westlichen Welt der letzten 200 Jahre.

Es bleibt festzuhalten nach der Lektüre dieser beiden Autoren: nein, es ist so, wie vielfach so ganz platt anmutend behauptet wird: Unsere Welt wird von Satanisten regiert. Belgien ist überall. Dutroux ist überall. Sonst hätte die weltweite Empörung über die Fälle in Belgien, über Cathy O'Brien's Bericht, über den Franklin Cover-Up von Nebraska im Mittleren Westen der USA ja viel nachhaltiger sein müssen.

Viele Fragen schließen sich an

Natürlich schließen sich viele Fragen an. So könnte man fragen, seit wann das so ist. Und wie sich das entwickelt hat. Man fragt sich ja dann eher schon, wer von den heute oder früher Regierenden nicht mitmacht oder mitgemacht hat. Und zwar niemals in seinem Leben. Er muß dann dennoch einer sein, der verschweigt und vertuscht. Und von dieser Seite erhalten die gnadenlosen Bagatellisierungs- und Verharmlosungsversuche schon von "einfacherer" Pädokriminalität in den letzten Jahren durch unsere Eliten ein ganz neues Licht. - Jedenfalls: Man kann nach Details des Gesamtbildes fragen. Das Gesamtbild selbst verschiebt sich dadurch nicht mehr wesentlich. Was in Belgien möglich ist, in den USA möglich ist, in Augsburg möglich ist, in Leipzig, was Renate Rennenbach von allen Parteien des deutschen Bundestages berichtet, was Ulla Fröhling von Berlin-Schöneberg berichtet, was aus Hamburger Lagerhallen berichtet wird - das ist überall möglich.

Auch der pädokriminelle Musiklehrer der Odenwaldschule nahm seine Schüler an Wochenenden mit zu "Herrenabenden" mit Männern, die diesen Schülern ganz fremd waren. Auch um die Odenwaldschule gruppiert sich die Elite unseres Landes. Und vertuschte Jahre lang. Und macht es noch heute. Überall das gleiche Bild.

Der CIA hatte, so berichtet van der Reijden nach DeChamp, eigens Leute abgestellt, die dafür zuständig waren, nicht spurende Politiker mit Minderjährigen männlichen oder weiblichen Geschlechts zu verführen, zu fotografieren oder zu filmen, um sie damit zu erpressen und wieder in die Spur zu bringen. Welch ein Wahnsinn. Und wer als Politiker dennoch auszusteigen versucht, wird auf offener Straße erschossen (mitunter von staatlich gelenkten "Terroristen"), stürzt mit dem Fallschirm oder mit dem Flugzeug ab, hat einen Autounfall, ertrinkt in der Badewanne oder findet sich aufgehängt unter Londoner Themsebrücken wieder ...

Blutorgie Französische Revolution

Schon am Hof Ludwigs XIV., so kann man in Geschichten zum Satanismus nachlesen, waren weite Kreise der Hocharistokratie in satanistische Rituale verwickelt. Schon ein enger Mitstreiter der Jeanne d'Arc war Satanist. War womöglich schon die Französische Revolution eine Blutorgie, veranstaltet von Satanisten? Für den Dreißigjährigen Krieg oder die Bartholomäusnacht ist ja längst bekannt, daß das inszeniert wurde aus dem Gotteswahn des satanistischen Alten Testaments heraus. Daß jedenfalls eine Welt, die von Satanisten regiert wird, im 20. Jahrhundert zwei Weltkriege in Szene gesetzt hat - und noch allerhand mehr -, scheint ja dann wirklich nicht mehr als unpassend empfunden werden zu können. Und man möchte doch vermuten, daß es, wie schon Karl Marx sagte, "Krieg und Revolution" waren, also damit auch insbesondere diese beiden Weltkriege, die sozusagen entscheidend zur quasi Alleinherrschaft dieser satanistischen Netzwerke von heute und weltweit beigetragen haben werden.

Nicht alle Königshäuser werden vor 1914 schon weltweit so tief drin gesteckt haben im Satanismus wie das belgische oder wie - sicherlich - auch das britische. (Man vergleiche nur die Jack-the-Ripper-Morde von 1888 - nach dem Autor Stephen Knight und anderen klassische Freimaurermorde unter Mitwisserschaft der Königin Viktoria und aus deren dekadenter Umgebung heraus begangen.) Nicht alle Familien des Hochadels werden es gewesen sein so wie die belgischen von heute. Nicht alle. Aber wer? Die erzkatholische Familie von Thurn und Taxis? Ein im achten Lebensjahrzehnt stehender Blogleser schreibt mir gerade:
Hier ein Gerücht, das ich vor vielen Jahrzehnten von einer Studienfreundin mitgekriegt habe, die selbst aus sehr reichen Vehältnissen stammte und deren Familie Verbindungen zum großen Geldadel hatte: Einer der Thurn & Taxis-Aristokraten würde auf seinen Schlössern Party's feiern, bei denen nackte Knaben auf Silbertabletten serviert, von der Dienerschaft hereingetragen würden. Sie sagte mir auch, Thurn & Taxis-Aristokraten seien juristisch unnahbar, weil von einer Kohorte von besten Anwälten gegenüber allen Anschuldigungen abgeschirmt.
Vielleicht wird einem mit einer solchen Nachricht der Stimmungsgehalt besser verständlich, der einem entgegenschlägt aus Büchern wie denen von Bernt Engelmann "Meine Freunde, die Geldgiganten. Die Macht am Rhein: Der alte Reichtum" aus dem Jahr 1972. Den Thurn und Taxis ist in diesem Buch ein ganzes Kapitel gewidmet.

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  1. van der Reijden, Joël: Beyond the Dutroux Affair. The reality of protected child abuse and snuff networks. 25.7.2007. Auf: https://wikispooks.com/ISGP/dutroux/Belgian_X_dossiers_of_the_Dutroux_affair.htm; auch auf: Scribd) (etwa 120 Din-A-Seiten im Ausdruck)

Montag, 21. Oktober 2013

Kirchen - warum sind sie rechtlich nicht ebenso gestellt wie andere Vereine auch?

Warum die bevorzugte "öffentlich-rechtliche" Stellung von Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften?

Gernot Haßknecht hat gerade mal wieder mit einer seiner Haßpredigten auf den derzeitigen mangelnden Vereinsstatus der christlichen Kirchen aufmerksam gemacht:


Daß es heute überhaupt noch ein "Staatskirchenrecht" (Wiki a, b) gibt, daß Kirchen und Weltanschauungemeinschaften einen "öffentlich-rechtlichen" Status einnehmen, anstatt daß sie einfach dem üblichen Vereinsrecht unterliegen, ist ein Überbleibsel der Tatsache, daß die modernen Staaten entstanden sind zur Zeit der Alleinherrschaft monotheistischer Religionen.*) Der Monotheismus kennt keine Duldsamkeit gegenüber anderen Religion und Gottvorstellungen: "Kein Gott außer Gott", "Du sollst keinen anderen Gott neben mir haben". Viele Reiche der Antike kannten hingegen ein breites Nebeneinander von vielen Religionen, Kulten und Gottvorstellungen. Man denke an das Reich der Hethiter, an die Griechen, an Ägypten, an das Römische Reich.

Im Römischen Reich jedoch wurde die christliche Religion spätestens im Jahr 381 zur Staatsreligion erklärt und es wurden alle andere Religionen verfolgt und unterdrückt. Die griechischen Tempel, die Bibliothek von Alexandrien wurden zerstört, die letzte heidnische Philosophin Hypathia von Alexandrien wurde von einem christlichen Pöbel zu Tode geschleift. - - - Damit beginnt in der abendländischen Geschichte das "Staatskirchenrecht".

In Deutschland geht das Staatskirchenrecht vor allem auf Otto den Großen zurück, der ja die Verwaltung des damaligen deutschen Reiches - im Gegensatz zu seinem Vater König Heinrich I. - auf das "Reichskirchensystem" stützte, in dem die Bischöfe der katholischen Kirche die wichtigsten Beamten seines Reiches wurden. Daraus ergab sich dann später der Investitutstreit, in dem der Papst in Rom eine reine Theokratie im Deutschen Reich aufrichten wollten, wogegen sich die deutschen Kaiser erbittert wehren mußten, wobei sich die ganze hochmittelalterliche "Kaiserherrlichkeit" aufrieb.


Nach der Reformation bildete sich der Grundsatz heraus "cuios regio, eius religio". Otto von Bismarck war dann einer der wichtigsten Reformer, was das Staatskirchenrecht betrifft: Durch die Einführung der obligatorischen Zivilehe und verschiedene Strafvorschriften (vgl. den „Kanzelparagraphen“) sollte der Einfluß vor allem der katholischen Kirche in der Gesellschaft zurückgedrängt werden. Aber natürlich waren davon auch die protestantischen Kirchen betroffen.

Aber der allerwichtigste Schritt erfolgte in Deutschland dann im Jahr 1919. Auf Wikipedia heißt es dazu:
Das „Weimarer System“ schrieb die Trennung von Staat und Kirche und die weltanschauliche Neutralität des Staates fest, beließ aber den Kirchen ihren öffentlich-rechtlichen Status und ihre gesellschaftlichen Mitwirkungsmöglichkeiten. Freilich war dieser Status nicht mehr exklusiv, sondern auf Antrag auch anderen Religionsgemeinschaften und sogar areligiösen Weltanschauungsgemeinschaften zu gewähren. Diese Prinzipien der von Parität und Toleranz geprägten „hinkenden Trennung“ sind bis heute geltendes Verfassungsrecht.
Anstatt daß also alle Kirchen und Weltanschauungsgemeinschaften einfach unter Vereinsrecht gestellt wurden, behielten oder bekamen sie überhaupt erst einen "öffentlich-rechtlichen Status". Dies wird in etwa so begründet (Wiki):
Die bevorzugte Behandlung von Religionen und Weltanschauungen und ein nachhaltiger Schutz zu ihrer freien Entfaltung werden noch als eine öffentliche Angelegenheit angesehen. Deshalb erlauben diese schwachen Formen der Trennung unter weitgehender Wahrung der weltanschaulichen Neutralität des Staates auch eine punktuelle Partnerschaft mit Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften.
Alles ganz hübsch formuliert, nicht wahr? Man lasse das mal Gernot Haßknecht vorlesen ... Das sind also Überbleibsel des Bündnisses zwischen "Thron und Altar", das in Deutschland einstmals Otto der Große eingangen war. Dieses Denken geht davon aus, daß eine Religions- oder Weltanschauungemeinschaft mehr für die allgemeine Solidarität zwischen den Bürgern leistet, als ein Fußballverein, ein Kegelklub, ein Sinfonieorchester oder eine philosophische oder literarische Gesellschaft. Das ist im Grunde ein ganz unmöglich konstruiertes Denken. (Das übrigens auch noch auf der Ebene der "Europäischen Gemeinschaft" vorherrscht.) Für die Schweiz beispielsweise gilt heute:
Alle Kantone (außer Genf und Neuenburg) haben die evangelisch-reformierte und die römisch-katholische Kirche, neun Kantone außerdem die christkatholische Kirche öffentlich-rechtlich anerkannt. Vier Kantone (Bern, Freiburg, Basel-Stadt und St. Gallen) gewähren auch den jüdischen Gemeinden den öffentlich-rechtlichen Status. Alle anderen Religionsgemeinschaften haben sich privatrechtlich als Vereine oder Stiftungen zu organisieren. Momentan (September 2009) steht im Kanton Luzern die Anerkennung des Islams als Landeskirche zur Diskussion.
Da fragt man sich doch, warum sich nicht auch die anderen drei öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten, ähm, Entschuldigung, Kirchen dem privatrechtlichen Vereins- und Stiftungsrecht zu unterwerfen haben. Es ist nicht einzusehen, daß eine beliebige Religions- oder Weltanschauungsgemeinschaft einen rechtlich bevorzugten Status haben sollte gegenüber einem beliebigen anderen Verein. Ich behaupte: Die Kant-Gesellschaft und ein beliebiges Sinfonieorchester leisten erheblich mehr zur moralischen Fundamentierung unseres demokratischen Gemeinwesens, als irgendeine Religions- oder Weltanschauungsgemeinschaft. Zumindest nicht weniger.

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*) Für diese und alle Folgebehauptungen erbitte ich Korrekturen, falls ich falsch liegen sollte. Ich bin kein Jurist. Und ich finde das eine vergleichsweise "schwierige" Thematik. Deshalb ist hier vor allem mal versucht worden, "gesunden Menschenverstand" anzuwenden.

Freitag, 18. Oktober 2013

Hundert Jahre Völkerschlachtdenkmal - ein Grund zum Feiern?

Ein Völkerschlachtdenkmal-Verherrlicher und Freimaurer "geht vor Wut an die Decke ..." - Unser Blog hatte ihn doch nur gründlich gelesen und rezensiert ....

In Leipzig werden derzeit groß die "Feierlichkeiten" begangen aus Anlaß des hundertjährigen Bestehens des Völkerschlachtdenkmals. Heute ist der Höhepunkt. Die Zeitungen sind voll davon und berichten auch über die Geschichte dieses Denkmals. Ich habe jetzt nicht noch einmal umfangreicher überprüft, inwieweit dabei auf die freimaurerischen Hintergründe dieses Denkmals irgendwo hingewiesen wird und sie etwa gar kritisiert würden. Vielleicht die besten Sätze zum Thema finden sich in der TAZ von gestern:
... Den Koloss „Völkerschlachtdenkmal“ einfach in die Luft jagen. Warum nicht!
Das war ja auch unser Vorschlag schon vor zwei Jahren gewesen.

Abb.: Der okkulte Freimaurerkoloß "Völkerschlachtdenkmal" in Leipzig - Kriegsverherrlichung in krassester Form (Luftaufnahme von Junge Krueger 1957)
Denn die freimauererischen Hintergründe dieses kriegsverherrlichenden Denkmals hatten wir schon im Dezember 2011 auf Amazon und hier auf dem Blog anhand des Buches "Testament der Freimaurer" von Rolf Affeldt und Frank Heinrich sehr ausführlich besprochen (11/2011). Es gab dann einige freimaurernahe Kritiker unserer Ausführungen unter den Kommentaren dieses Blogs. Aber sonst gab es eigentlich vergleichsweise wenige Reaktionen auf diese Amazon-Rezension und die Blogbeiträge.

Im Januar 2013 war uns dann aufgefallen, daß es plötzlich den Verlag gar nicht mehr gab, in dem dieses Buch erschienen war, und der noch im November 2011 eine sechste Neuauflage desselben angekündigt hatte. Nämlich der sogenannte "MdG-Verlag" in Leipzig. Das war Anlaß für einen weiteren Blogbeitrag (01/2013). Und nun erhielten wir ausgerechnet in den letzten Tagen von einem gut unterrichteten Informanten Auskünfte über die Entstehung dieses Buches, über das freimaurerische und sonstige Umfeld zumindest eines der beiden Autoren desselben und über seine Reaktionen auf unsere Behandlung und Einordnung seines Buches.

Geplante Neuauflage nicht durchgeführt - nach unserer Rezension

Wir haben diese Auskünfte schon als Kommentare zum letztgenannten Blogbeitrag (01/2013) eingestellt. Doch da werden sie wohl kaum wahrgenommen. Deshalb hier noch einmal einiges Wichtigere daraus als eigener neuer Blogbeitrag.

In einer privaten Email war uns zuverlässig mitgeteilt worden, daß einer der beiden Autoren des Buches "Testament der Freimaurer" nach dem Lesen unserer Amazon-Rezension "vor Wut an die Decke gegangen" sei. Insbesondere da Amazon sich nicht habe dazu bewegen lassen, die Rezension zu löschen.

Offenbar haben also die von ihm vorgebrachten Argumente nicht ausgereicht, um Amazon zu einer Löschung zu veranlassen. Was uns gar nicht gefällt, ist, daß der Autor statt Löschung zu beantragen, bis heute nicht öffentlich und argumentativ geantwortet hat auf unsere Rezensionen - weder auf Amazon, noch hier auf dem Blog, noch anderswo.

Und es wird auch mitgeteilt, daß Zweifel daran bestehen, daß der bisherige Autor des MdG-Verlages, der seit 2001 nur unter verschiedenen Pseudonymen allein für diesen Verlag geschrieben habe, weiter publizieren würde oder die Arbeit des MdG-Verlages in anderer Form weiter fortführen würde. Offenbar ist da also jemandem durch unsere Rezension gründlich die Stimmung verdorben worden ...

Ebensowenig gefiel uns natürlich, daß die offizielle deutsche Freimaurerei nicht geantwortet hat bisher auf unsere Rezension - und daß der Rezensent flugs aus ihrem Internetforum hinausgeworfen wurde, weil man da seine Rezension schon kannte, wie gesagt wurde. (Die Rezension war freilich nicht der einzige Grund für den Rauswurf ... ) (Mehr dazu in einem früheren Blogbeitrag.)

Außerdem aber ist durch die genannten Zuschrift zu erfahren, daß der Leipziger MdG-Verlag, in dem das besprochene Buch herausgekommen war, seit Anfang 2012 nicht mehr existiert. Es habe aber keinen Druck von außen gegeben gegen den Verlag, noch würde eine unserer Annahmen hier auf dem Blog zutreffen, was das Verschwinden dieses Verlages betrifft. Es hätte interne Streitigkeiten gegeben, deshalb sei der Verlag aufgegeben worden. 

Diese Mitteilungen erreichten uns kurz vor dem Höhepunkt der Feierlichkeiten in Leipzig. Wo man unsere Kritik, soweit uns bekannt, bisher nirgendwo zur Kenntnis genommen hat. Zumindest öffentlich. Was ja auch wirklich das Zuträglichste ist für das Ansehen der Freimaurerei  in Leizpig und anderwärts.

Deshalb würde es uns glaubhafter erscheinen, wenn man sagen würde: Die offizielle deutsche Freimaurerei hat erkannt, daß die Publicity, die dieses Buch darstellt, für sie künftig zunehmend nach hinten losgeht. Und da war es dann für sie natürlich mehr als angenehm und gut, wenn es in dem MdG-Verlag nach mehr als zehnjähriger guter Zusammenarbeit so viele "interne Schwierigkeiten" gab, daß diese zur gänzlichen Auflösung des Verlages führten.

In einer weiteren Email verstrickte sich der Informant in Widersprüche. Einerseits schrieb er, daß das 1991/92 verfaßte Buch bei den Leipziger Freimaurerlogen anfangs gar nicht gut angekommen sei und erst nach und nach "akzeptiert" worden sei. Andererseits aber schrieb er, einer der beiden Autoren hätte zwar nie besonders viel Lust gehabt, den Kontakt mit den Leipziger Logen zu pflegen (also mit: Minvera / Apollo / Balduin zur Linde). Aber hätte dort ein paar Freunde gehabt und es hätte dort eine Menge Geld herumgelegen. Also was nun? Ein paar Leipziger Logenbrüder gaben eine Menge Geld, damit das Buch geschrieben und herausgegeben wurde und traten auch als Sponsoren des Buches öffentlich in Erscheinung. Aber von den Logen selbst wurde erst nach und nach "akzeptiert" - ?

Irgendwie klingt das alles nach altbekannten Verteidigungsstrategien. Einer der beiden Autoren hätte auch immer wieder sonstigen Ärger gehabt. Etwa wegen Verstrickungen mit - - - "Deutsches Reich (Exilregierungs)-Typen", so wird uns geschrieben. Oder mit Morddrohungen von "irgendwelchen Islamisten, denen er irgendwie ans Bein gepinkelt" hätte. Deshalb hätte er später Pseudonyme verwendet.

Die Leipziger Freimaurerlogen und der "Reichsfluscheiben"-Verherrlicher Axel Stoll 

Außerdem wird uns berichtet von einem Axel Stoll (geb. 1948) (Psiram), von dem wir aus diesem Anlaß zum ersten mal hören. Dieser Axel Stoll behauptet laut Internetangaben, ehemaliger KGB-Offizier zu sein. Die Hohlerde-Theorie vertritt er. Pyramiden und Außerirdische sind ihm wichtig. Reichsflugscheiben. Und einer der "Anhänger" eines der beiden Buchautoren ist also dieser Axel Stoll gewesen, der an wöchentlichen Lesekreisen dieses Buchautors teilgenommen hat. Der Buchautor also so etwas wie ein (Logen-?)"Vorgesetzter" eines KGB-Offiziers? Stoll, so der Informant, wäre ein ziemlicher Spinner aber auf eine makabere Art unterhaltsam. Das werden also heitere Lesekreise sein oder gewesen sein, da in Leipzig. Es drängt sich bei Internetrecherche ziemlich bald der Eindruck auf, daß dieser Axel Stoll nur ein Propagandist ist und an das, was er da propagiert, selbst gar nicht glaubt. 

Diesen Eindruck hatte man ja schon bei so manchem "Neuschwabenland"-Phantasten (Wilhelm Landig etwa). Mit solchem "Geschichten" kann man Menschen manipulieren. Das scheinen nur Einstiegsdrogen zu sein für noch ganz andere - "Geschichten" und ganz andere Verblödung. Ebenso ja die Wihelm Landig-Romane. "Interessanterweise" kann man auf der Internetseite von diesem Axel Stoll für 100 Euro sein Buch kaufen "Die Schwarze Macht." Im Vorstellungstext heißt es:
Sehr spannend geschildert finden Sie, geehrte Leser, Informationen betr. der Zusammenarbeit des Templerordens mit der SS, über das Bormann-Imperium in Südamerika uvm..
Eine so direkte Verbindung von MdG-Verlags-Autoren mit solchen Kreisen hätten wir hier auf dem Blog ohne solche Hinweise ja nie gewagt anzunehmen. Und die Leipziger Logenbrüder konnten das alles also nach und nach akzeptieren. Außer daß das Buch "Testament der Freimaurer" irgendwann in den letzten Jahren aus dem Verkauf am Völkerschlachtdenkmal selbst herausgenommen hatte werden müssen. Das ist alles ja fast ein bischen viel Wasser auf unsere Mühlen.

Samstag, 5. Oktober 2013

"Wer hat bloß diesen Käse zum Bahnhof gerollt ..."

Ein Lied gegen jede Form von geballter Schwermut


Ein Stier ...
"Wer hat bloß diesen Käse zum Bahnhof gerollt", singen die deutschen Soldaten im Sommer des Jahres 1945 auf die neuen Machthaber.

So wird es jedenfalls dargestellt in dem bärbeißigen Roman "Der Major und die Stiere" von Hans Venatier (1903-1959) (Wiki) (1).

Es geschieht das in diesem in dem Kapitel "Alles Käse !" (1, S. 30-53).

An welche Typen und Geschehnisse man bei diesem Lied alles denken kann. Und ist es nicht notwendig, sich mitunter mit einem solchen Lied eine womöglich über viele Jahrzehnte hinweg angesammelte geballte Schwermut vom Leibe zu halten?

Darum sei in diesem Beitrag einmal auf dieses Lied hingewiesen in allen Versionen, die zugänglich sind. "Auf allen Kanälen", die einem möglich sind. - Aber, Achtung, leider ist das Lied ein Ohrwurm. Den darf man sich nur sehr dosiert zu Gemüte führen. -

... und die "Ami"
Es sei am Rande bemerkt, daß der Roman "Der Major und die Stiere" 1956 auch verfilmt worden ist. Allerdings besteht der dringende Verdacht, daß es sich dabei um keine besonders gelungene, also wertvolle, angemessene Verfilmung handelt.

Sollte aber einmal eine Film-Dokumentation erstellt werden über die Geschichte der Friedensbewegung oder über die Geschichte der Partei "Die Grünen", wäre dieses dieses Lied sehr geeignet für die Titelmusik. Natürlich eignet sich dieses Lied auch als Titelmusik für die Behandlung zahlreicher weiterer zeitgeschichtlicher Entwicklungen und gehijackter gesellschaftlicher Bewegungen der weltweiten Zeitgeschichte seit etwa 1945 ..... Oder noch anders: Vielleicht ist dieses Lied erst die rechte deutsche Nationalhymne, nach der seit 1945 so nachhaltig gesucht wird - ?

Zugänglich ist es in einer Klavierfassung (Yt.). Beim Anhören kann man den "bedeutungsschweren" Text schon einmal mitsummen:
Wer hat bloß den Käse zum Bahnhof gerollt ?
Das ist 'ne Frechheit, wie kann man so was tun,
Denn er war noch nicht verzollt !
Die Polizei hat sich hineingelegt,
jetzt ist sie böse sehr und grollt,
Ja wer hat bloß den Käse zum Bahnhof gerollt.
Außerdem ist das Lied zugänglich in zwei historische Fassungen mit originalem Gesang aus dem Jahr 1926 (Yt.1, Yt.2). Der Erläuterungstext lautet:
"Dieser Nonsens-Schlager wurde von Franz Strassman verfaßt. Die vorliegende Aufnahme entstand etwa im Mai-Juni 1926 in Berlin, den Refrain singt Max Kuttner."
Es ist anwendbar auf eine große Fülle von zum Bahnhof gerolltem Käse.

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  1. Venatier, Hans: Der Major und die Stiere. Roman. Düsseldorf 1953 (6. Auflage), 1955 (Google Bücher), 1983 (Google Bücher)
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