Samstag, 26. Juli 2014

Aleister Crowley und satanistische Rituale des O.T.O. im Zweiten Weltkrieg

Britische, deutsche und Vatikan-Satanistengruppen arbeiteten zusammen bei der Steuerung des Zweiten Weltkrieges

In Großbritannien ist die Pädokriminalität seiner politische Elite heute fast zu einem Dauerthema geworden. Es war "systemerhaltend", sie nicht polizeilich zu verfolgen, sagte der engste Berater von Margaret Thatcher neulich im britischen Fernsehen. Kein Wunder, dass auch sonst über den Satanismus der britischen Eliten während des Zweiten Weltkrieges schon deutlich mehr bekannt ist als über den Satanismus der deutschen Eliten in dieser Zeit.

Schon 1993 erschien eine gar nicht so umfangreiche Biographie über Ian Fleming (1908-1964), den Autor der Trivialromane über James Bond, die alle einen sadomasochistischen Einschlag zeigen. Er war während des Zweiten Weltkrieges Adjutant des britischen Marinegeheimdienstes und zugleich ein guter Freund des Satanisten-Guru's Aleister Crowley. Und er nahm - nach diesem Buch - 1940/41 teil an von Crowley geleiteteten satanistischen Ritualen zusammen mit zwei aus Deutschland eingeflogenen SS-Offizieren, die Mitglieder der satanistischen Loge O.T.O. waren, und die nach dem Ritual wieder nach Deutschland zurückkehrten. Womit doch eigentlich davon auszugehen ist, dass auch Ian Fleming Mitglied des O.T.O. war, des "Ordo Templi Orientis". Der deutsche Satanismus-Experte Peter-Robert König scheint dieses Buch allerdings bis heute noch nicht zu kennen, ebenso wenig ist es von E. R. Carmin für "Das schwarze Reich" benutzt worden, eben so wenig von Ralph Tegtmeier für seine Crowley-Biographie.

Wie es überhaupt in der deutschsprachigen Literatur und Blogszene bis heute nur wenig Auseinandersetzungen gibt mit den Erkenntnissen aus der Geschichte des elitären Satanismus in Großbritannien in den letzten 100 Jahren und mehr. Da hier aber so viel mehr schon bekannt ist als über die diesbezügliche deutsche Geschichte erscheint eine sehr gründliche Auseinandersetzung damit als sehr geboten. Zumal dadurch auch viel Licht fällt auf die "Kriegsschuldfrage", die Schuldfrage am Judenmord und so viel anderes mehr.

Abb. 1: Donald McCormick - "F17 - The Life of Ian Fleming" (1993)
Diese genannte Biographie "F17 - The Life of Ian Fleming", insbesondere die eben genannten Behauptungen darin sind unglaublich schwer zu verdauen. Ich gebe zu, dass sie mich "umgehauen" haben. Dass sie mich schon seit mehreren Tagen an die Grenze dessen bringen, was ich noch willig und fähig war, "gutmütig zu verdauen". Bisher war alles nur so vage. Ja, hier auf dem Blog ist schon viel geschrieben worden von Satanisten in der SS. Aber es war immer nur sehr vage. Mit diesem Buch - bzw. eigentlich nur mit einem einzigen Kapitel darin - wird alles plötzlich so ungeheuer konkret. Auf wenigen Seiten werden so viele neue Informationen mitgeteilt, mit denen sich - soweit übersehbar - seit 1993 kaum jemand auseinander gesetzt hat. Die aber so zahlreiche, weitreichende Schlussfolgerungen erlauben. Wenn diese Informationen denn wahr sind. Aber davon gehe ich aus.

Ian Fleming wurde als "schwer erziehbares Kind einer reichen Familie" 1927 von seiner Mutter nach Kitzbühel geschickt, wo er unter die Fittiche eines ehemaligen britischen Geheimdienstoffizieres kam, der nach den Prinzipien des Psychotherapeuten Alfred Adler (1870-1937) erzog. Ich erinnere mich, dass meine Großmutter, eine Wienerin, manches auf diesen Alfred Adler gehalten hat und Schriften von ihm besaß, und dass dieser Alfred Adler noch heute bei vielen etwas gilt. Aber ich lese nun auf Wikipedia unter so vielem anderen auch, dass Alfred Adler 1932 in Berlin ... Aleister Crowley getroffen hat ...


Ein Schüler Alfred Adlers hat in jenen Jahren Ian Fleming in Kitzbühel behandelt wegen seiner notorischen Trunksucht und Hurerei, wie er sagt, und nannte ihn noch lange nach dem Zweiten Weltkrieg einen Psychopathen.

Ich stelle im folgenden einige der bisher von mir erarbeitete Buchkapitel über diese ganzen Zusammenhänge ein. Diese sind noch längst nicht abschließend nach allen Richtungen hin ausgearbeitet. Wie zum Beispiel sind diese James Bond-Romane eigentlich zu lesen, frage ich mich neuerdings. Schon vor Jahrzehnten wurde von ihnen gesagt, dass sie "die Jugend korrumpieren" (siehe Video). Dienen sie nur der Popularisierung von Satanismus und einer satanistischen, allein auf Äußerlichkeiten und materielle Dinge gerichteten Lebenseinestellung? Dienen sie der Propagierung und Verharmlosung von Geheimdienst-Tätigkeit? Aleister Crowley zeigte sich mit dem Lebensstil von Ian Fleming sehr einverstanden und war über ihn sehr erfreut.

War dieser nur ein schrankenlos hedonistischer oder ein psychopathischer Lebensstil? Und warum ist von so vielen anderen britischen Geheimdienstoffizieren jener Zeit ein ähnlicher Lebensstil bekannt? Von Fleming-Freund Roald Dahl zum Beispiel, von dem Sefton Delmer (nach T. Stokes) gesagt haben soll, dass er schon als Kind sexuelle Gewalt erlitten hat und dass er später an satanistischen Ritualen mit Kindestötungen teilgenommen haben soll. Warum soll da der Lebensstil von Ian Fleming so ganz anders gewesen sein als der von Roald Dahl? Wenn er - wie sich andeutet - Mitglied des O.T.O. war?

Ich fände es bei diesen vielen Implikationen und zu ziehenden Schlussfolgerungen verdammt toll, wenn sich noch andere Menschen mit diesen vielen verrückten, affigen Dingen beschäftigen würden. Was für ein Aussehen bekommt plötzlich der Zweite Weltkrieg? Man versteht seinen Ablauf nur, wenn man sich gut auskennt mit den offenbar heute schon reichhaltig vorliegenden Erkenntnissen über die okkulten und okkult-interessierten Kreise innerhalb des britischen Geheimdienstes und Establishments, die von Sadomasochisten wie Aleister Crowley und Ian Fleming repräsentiert werden, die sich aber längst nicht auf diese beiden Personen und ihr engeres Umfeld beschränken. Nicht beschränken können.

Es wird deutlich, dass sie Kontakte hatten zu Wilhelm Canaris. Peter-Robert König hat schon vor Jahren dargelegt, dass Crowley's deutsche Anhänger innerhalb des O.T.O. (und innerhalb der Fraternitas Saturnis) - wir kennen bis heute zumeist sicherlich nur untergeordnetes "Logenproletariat" mit Namen - alle ziemlich heftig mit dem Nationalsozialismus sympathisierten, ja, dass sie auch große Sympathien hatten mit den Ariosophen um Jörg Lanz von Liebenfels und Guido von List. Schon vor Jahren ist in einem abgelegen veröffentlichten deutschsprachigen Aufsatz aufgezeigt worden, dass diese Ariosophen mit ihrem Denken über zu vernichtende "Tschandala"-Rassen sehr konkret Einfluss genommen haben auf die Judenpolitik innerhalb der SS, zumindest auf die Madagaskar-Pläne als "Endlösung der Judenfrage". Nicht unwahrscheinlich dass sie dann auch Einfluss genommen haben auf die Planung und Durchführung der Massenerschießungen der SS-Einsatzkommandos in Polen und Russland, sowie auf die Deportationen in die Konzentrationslager.
(siehe: Braun, Frank: Holocaust – Das Brandopfer. In 2 Teilen. In: Niemandsland – Zeitschrift zwischen den Kulturen, Jg. 1, Heft 3 u. 4, Berlin 1987, S. 94 – 105, 142 – 165)
Letztere hinwiederum sind von westalliierter Seite aus niemals - etwa durch Bombardierungen - verhindert worden. Was, wie hier auf dem Blog schon ausgeführt, T. Stokes aufgrund von Mitteilungen einflussreicher Leute als eine sehr bewusste Entscheidung der damaligen britischen Politik angesprochen hat. Mit all diesen Dingen wird immer deutlicher, dass der Zweite Weltkrieg von A bis Z eine satanistische Inszenierung war. Aleister Crowley war nicht nur spaßhaft der "böseste Mensch von der Welt". Und er war nicht der einzige.

Bis 1939 standen diese deutschen Anhänger Crowley's mit Crowley in gutem Briefkontakt. Ein Jahr später - mitten im Krieg - besuchten sie in England. Es ist alles dermaßen ekelerregend und absurd. Im folgenden einige Einzelheiten. Längst nicht alle.

„Der Besuch der beiden Deutschen“ zu einem „hohen Ritual“

„Operation Mistelzweig“ wurde vom britischen Geheimdienst im Frühjahr 1941 zumindest ein Teil jener Aktion genannt, die darauf zielte, Rudolf Heß nach England zu locken. Der Name bezieht sich dabei auf die Sage vom Tod des strahlenden germanischen Gottes Balder durch einen Mistelzweig, der den Auftakt der germanischen Götterdämmerung „Ragnarök“ bildete. Also schon vom Namen her bezieht sich eine Gruppierung innerhalb des britischen Geheimdienstes auf die Tötung eines strahlenden Gottes. Der Name impliziert also finstere, dunkle, „gottfeindliche“ Gedanken, die man sicher auch satanische nennen kann. Da Rudolf Heß vom Typ her eher dunkel war und keine strahlende „Baldur-Gestalt“ - ebenso die meisten anderen Naziführer -, drängt sich auf, dass bei dieser Namensgebung in der Figur des Baldur noch am ehesten das deutsche Volk insgesamt gesehen worden ist in ihm zugesprochenen guten Eigenschaften. McCormick schrieb23:
Wenn man die bemerkenswerte Geschichte rund um Rudolf Heß studiert …, wird das Dreieck Hexerei, Astrologie und Spionage merkwürdigerweise bedeutsamer.
Zentral ist, was der Okkultlehrer Amado Crowley 1991 in seinem Buch "The Secrets of Aleister Crowley" und 1992 in zwei Briefen an den Ian Fleming-Biographen Donald McCormick geschrieben hat bezüglich dieser „Operation Mistelzweig“. Amado Crowley behauptete von sich selbst, ein illegitimer Sohn von Aleister Crowley zu sein. Das wird von vielen bezweifelt. Er könnte allerdings von dem, was er hinsichtlich „Operation Mistelzweig“ schrieb, auch erfahren haben, wenn er nicht der leibliche Sohn von Crowley war, sondern – vielleicht – nur der „spirituelle“. Außerdem hat von demselben Ritual 1993 auch der Ritual-Teilnehmer Cecil Williamson, der Begründer des Witchcraft-Museums berichtet (siehe Veröffentlichungen . Amado Crowley schrieb jedenfalls (eig. Übersetz.)24:
Mein Vater hatte eine große Wertschätzung für Ian Fleming. Gewiss war er ein ehrenhafter Mann und wandte sich niemals an meinen Vater, wenn er im Dienst der Regierung stand.
Daran wollten wir ja aber auch überhaupt nicht zweifeln!! Obwohl wir natürlich wissen, dass er viel Grund dafür gehabt haben könnte, schließlich hat doch auch Crowley, wenn wir recht sehen, „im Dienst der Regierung“ gestanden als britischer Agent in Deutschland in den 1920er und 1930er Jahren und als britischer Agent in den USA während des Ersten Weltkrieges, wo er sich zur Tarnung ebenfalls "deutschfreundlich" gab. Wie auch immer! Weiter:
Ich glaube, Aleister Crowley mochte insbesondere Ian Fleming's Lebensart – Leben und Leben lassen wie die Franzosen sagen – und billigte von Herzen seine Freude am Geschlechtlichen und am Hedonismus. Nicht dass Fleming in irgendeiner Weise ein verkommener Mann war.
Aber nein doch, niemand hatte das sagen wollen, lieber Amado, niemand!!! ….
Er war sehr streng mit sich. Ich stelle mir eher vor, dass es eine Handvoll solcher Leute wie Fleming und Dennis Wheatley bedurfte, um die Aufmerksamkeit von Admiral Godfrey auf Aleister Crowley zu lenken. Ebenso ist es mein Eindruck, dass Fleming in der frühen Phase der Vermittler zwischen London und Lissabon war. Er traf die Vereinbarungen über den Besuch der beiden Deutschen.
Sicher ist, dass Ian Fleming im Mai 1941 in Lissabon war, um von dort weiter in die USA zu fliegen. (Hier erhielt er ja seine legendären Anregungen für seinen ersten James Bond-Roman "Casino royale".) Aber Fleming soll auch sonst häufiger in Lissabon gewesen sein. Vom Flughafen Lissabon aus gab es Fluglinien nach London, Berlin und New York. In Lissabon befand sich deshalb während des Zweiten Weltkrieges die wichtigste Außenstelle („Kriegsorganisation“) des „Amtes Abwehr“ unter Wilhelm Canaris innerhalb eines neutralen Staates25. Über Lissabon liefen viele Verbindungen von Deutschland in die Feindländer hinein und umgekehrt. Die zweit wichtigste Außenstelle war Madrid. McCormick schreibt weiter:
Crowley war schon viele Jahre zuvor ein Mitglied des Ordens zur Goldenen Dämmerung geworden und viele führende Nazis waren ebenso Mitglieder dieses okkulten Ordens. Crowley's Sohn berichtet, dass „wir darauf vorbereitet wurden, zwei deutsche Offiziere zu treffen mit den Decknamen 'Kestrel' und 'Sea Eagle'. Die ganze Sache war zwischen der rumänischen Botschaft in London und ihrem Gegenstück in Lissabon vereinbart worden und alles war streng geheim.“ (…) Die okkulten Rituale fanden im Ashdown Forest in Sussex statt.
„Kestrel“ heißt auf Deutsch „Turmfalke“, „Sea Eagle“ Seeadler. Satanisten haben so ihre besondere Beziehung zu Greifvögeln, auch der Sperber spielt ja für sie eine Rolle (wie man im Roman "Demian" des Satanisten Hermann Hesse nachlesen kann). Kann man ausschließen, dass einer dieser beiden Offiziere Friedrich Hielscher war oder in gutem Kontakt zu Friedrich Hielscher stand? Nur einmal so dahin gefragt. Hielscher jedenfalls unterhielt damals viele Verbindungen über ganz Europa hinweg, wenn ich mich nicht irre auch nach Irland.

Ashdown Forest ist laut Wikipedia ein Heidegebiet von großer landschaftlicher Schönheit 50 Kilometer südlich von London. Die Beteiligung zweier deutscher Offiziere zeigt, dass man sich einig war in der Zielsetzung, also in der Ermordung Baldurs, des deutschen Volkes, die tatsächlich das britische Kriegsziel im Sinne des Deutschenhasses des Lord Vansittart ("Black Record") und seiner britischen Freunde im "Foreign Office" war. Weiter McComick (Hervorhebung nicht im Original):
Das ist bezeugt von Amado Crowley, der es beschreibt als ein „hohes Ritual“. Er sagt, dass die Zeremonie selbst „lang und komplex war … Ich habe eine sehr lebendige Erinnerung an eine Puppe, die in Nazi-Uniform gekleidet war, und die auf einem Thron-ähnlichen Stuhl saß. … Die meisten Leute trugen okkulte Roben“. Amado Crowley sagt, dass „Ian Fleming persönlich bei der 'Feuerwerks-Aufführung' (wie Aleister Crowley die Zeremonie im Ashdown Forest nannte) anwesend war und er war sehr aufgeregt. Ich persönlich glaube, dass er sich sehr sicher war, dass der ganze bizarre Vorgang Wirkung haben würde. Ob das nun nahelegt, dass er selbst ein Okkultist war, vielleicht ein Anhänger von Aleister Crowley, kann ich nur vermuten.
Gewiss, gewiss. Alles, was Amado Crowley sagt, spricht dafür – und alles sonstige auch. Aber es ist immer besser, so etwas im Vagen zu lassen. Weiter Amado Crowley:
Er (Fleming) machte etwas sehr Bezauberndes, was mir diesem Gedanken einige Glaubwürdigkeit verleiht. Als Aleister nach dem Erfolg der Heß-Affäre fallen gelassen wurde, sandte ihm Fleming eine Flasche mit bestem Toilettenwasser von Trumps oder Trumpers in Mayfair zusammen mit einem kleinen Zettel, auf dem stand:
King John, IV, ii, 11. Der Abschnitt lautet:26
Den Rang verbrämen, der schon stattlich war,
Vergülden feines Gold, die Lilie malen,
Auf die Viole Wohlgerüche streun,
Eis glätten, eine neue Farbe leihn
Dem Regenbogen, und mit Kerzenlicht
Des Himmels schönes Auge schmücken wollen,
Ist lächerlich und unnütz Übermaß.

Wahrhaftig, höher kann eine Anhimmelung seines "Meisters" sicher nicht getrieben werden! Nach den vorliegenden Berichten haben an dem Ritual teilgenommen Winston Churchill, Mitglieder des britischen Königshauses, jener Vatikandiplomat, der nach Pius XII. zum Papst gewählt wurde. Es ging also darum, einerseits Adolf Hitler vor eine Invasion Englands magisch abzuhalten, andererseits aber Rudolf Heß mittels magischer Zeremonien herüberzulocken. Völlig verrückt. Es wird auch von mindestens einem Menschenopfer berichtet (dazu habe sich ein sehr alter Mann angeblich "freiwillig" hergegeben). In den folgenden 14 Tagen seien aber noch mehrere weitere Teilnehmer gestorben (siehe diverse Veröffentlichungen des Okkultautors Michael Howard, Herausgeber der Zeitschrift "The Cauldon").

Und fast alle Teilnehmer scheinen O.T.O.-Mitglieder gewesen zu sein. Auch der Gründer der Bilderberger-Konferenzen soll dabei gewesen sein. Und da wäre es ja nun nicht ganz uninteressant zu wissen, wer bei diesem Ritual etwa den Mistelzweig auf die Nazifigur geworfen hat oder welche Rolle die beiden deutschen Offiziere bei diesem Ritual zu spielen hatten. Hatten sie womöglich die Nazi-Figur in den Rücken zu stechen, während die englischen Teilnehmer sie von vorne zu traktieren hatten? Nur mal so gefragt. Und: Ob wohl Bomber-Harris auch dabei war? Oder diverse leitende Beamte des Foreign Office? Nur mal so gefragt. Oder gab es für sie andere, ähnliche Zeremonien, bei denen sie auf die einzuschlagende Vorgehensweise gegen Deutschland eingeschworen und auf sie dressiert wurden?

Abb. 2: Satanistische Rituale am "Bohemian Groove" in Kalifornien - ähnlich denen in England 1940/41?
Diese Angaben wurden - von nicht bekannter Seite27 - folgendermaßen wiedergegeben und zum Teil auch noch konkretisiert, bzw. erläutert:
Ian Fleming also carried out Operation 'Mistletoe'. Operating with Aleister Crowley, an expert in German occultism, Fleming and others carried out secret occult rituals in Ashdown Forest. These rituals had something to do with the fact that many leading Nazis were members of the Order of the Golden Dawn - an occult secret society. Occultism was the driving force behind many of the Nazi Party's organisations. The SS were brainwashed and indoctrinated using occult ceremonies. Two German SS officers, codenamed: “Kestrel” and “Sea Eagle” were contacted through the the Romanian Mission in London. They attended the rituals in Ashdown Forest, and no doubt reported back to Rudolf Hess that the Order of the Golden Dawn was alive and well amongst prominent members of British society, and that they were waiting to take power once peace was established. Hess was convinced that his plan to bring peace with Britain could lead to greater things. Perhaps even Britain joining Germany in Hitler's Armaggedon-like struggle against Soviet Russia.
Dass sie das ausgerechnet Rudolf Heß berichtet haben sollen, ist unwahrscheinlich. Wahrscheinlicher wären Karl Haushofer oder sein Sohn Albrecht, wenn sich nicht einer von ihnen selbst unter Kestrel oder Seaeagle verbergen sollte. Oder es ist zu lesen28:
According to Hess Biographer (???) Leonard Ingrams, Hess was lured to Britain by MI6. Ingrams believes that Heß' capture was part of Operation Mistletoe, in which English Pacifists were double-crossed into exploiting the pro-German sentiment quietly bubbling beneath certain U.K. power centres.
Auffällig ist ja auch, dass die Reise der beiden Deutschen ausgerechnet über die rumänischen Botschaften in London und Lissabon angeleiert und koordiniert worden sind, also zu jener Botschaft, zu der ja auch Karl Ernst Krafft – auf Anweisung seiner SS-Vorgesetzten – Kontakt hielt.

Ein „Rich Problem Kid“

Was schreibt Donald McCormick darüber, wie es zu diesem "hohen Ritual" kam? Da es sich um eine Ian Fleming-Biographie handelt, ist alles um ihn herum gruppiert. Aber ähnlich wie Fleming waren auch Cecil Williamson und viele andere tätig. Immerhin Aber scheint die Biographie von Fleming allgemeinere, quasi "exemplarische" Bedeutung zu haben für O.T.O.- und Crowley-Zöglinge. Ian Fleming flog schon vom Eaton-College und von der Militärakademie wegen seines ausschweifenden Umganges mit Freundinnen und Prostituierten, sowie wegen daraus sich ergebender Geschlechtskrankheiten. Weiter wird über Fleming berichtet1:
By 1929 his mother had become so distressed by her son’s waywardness (Eigensinn), that she arranged for him to go to a strange educational establishment called The Tennerhof in Kitzbühel, Austria. A finishing school for rich problem kids, this was run (…) by Ernan Forbes Dennis, an Englishman who had worked for the Secret Intelligence Service (MI6) in Vienna, and his American wife Phyllis Bottome, who was a novelist. Together, this couple played a significant role in the development of Ian Fleming’s character. He himself wrote little about this period, but it is clear that Forbes Dennis introduced him to the world of espionage, while Bottome certainly encouraged him to write imaginative stories in a style that later became familiar. Equally important was that the troubled Ian was at last able to break free from the attentions of his domineering mother and discover his real self, whether he was hiking and skiing in the mountains, or enjoying the company of the local girls, whose animal enthusiasm for sex was very different from those in England.
Wir halten fest, das ist die Art, wie Ian Fleming diese österreichischen Mädchen sah, unter denen sich offenbar auch viele aus dem Wiener jüdischen Geldadel befanden so wie Lisl Jokl (nachmalige Popper):
He later wrote: “Technique in bed is important, but alone it is scornful coupling (verächtlicher Geschlechtsverkehr?) that make the affairs of Austrians with Anglo-Saxons so fragmentary and in the end so distasteful.” One of his girlfriends was Lisl Jokl (later Popper), who was attracted to his “sleepy blue eyes and romantic face” when she and her friends first saw him in the town’s Café Reisch.
Nachdem er trotz allen Studierens und Sprachenlernens die Aufnahmeprüfung fürs „Foreign Office“ nicht bestanden hatte, wurde er 1931 Reuters-Journalist. Die genannte Eliteschule für die „Problemkinder der Reichen“ erinnert in manchem an ähnliche Schulen der „Reformschulbewegung“ wie die Odenwaldschule, das Internat Salem oder die Jesuiten-Gymnasien, in denen auch so manche Schüler – wie Fleming in Kitzbühel – „schwarze Melancholie“2 erleben konnten (so ausdrücklich Golo Mann), wenn nicht Schlimmeres. Weitaus Schlimmeres als das. Nämlich die Zerstörung des ganzen weiteren Lebens.

Ist es zu spekulativ, daran zu erinnern, dass in satanistischen Psychosekten den Schülern, wenn sie „schwarze Melancholie“ während ihrer „Zombifizierung“ erleben, gesagt wird: „Super. Du machst ja riesen Fortschritte, dein Körper muss sich nur erst dran gewöhnen“3 - ? Aleister Crowley sollte sich noch später zu den vielen Frauen-Geschichten des Ian Fleming sehr zufrieden äußern (siehe unten). Und diese gingen häufig – wie in den James Bond-Romanen – in eine sadomasochistische Richtung. Der Wiener Psychiater jüdischer Herkunft, Schüler von Alfred Adler, der Ian Fleming auf Betreiben von dessen Mutter in Kitzbühel behandelte wegen dessen „Trunksucht und Hurerei“, berichtet4:
Jede Nacht verbrachte er mit einem anderen Mädchen, und er muss mit den meisten Mädchen in der Stadt innerhalb kurzer Zeit geschlafen haben. Er war ein völlig rücksichtsloser junger Mann. Er nahm auf niemanden Rücksicht. Wie alle Psychopathen konnte er nicht richtig von falsch unterscheiden.
Also alles ganz im Sinne des Aleister Crowley („Tu was du willst“ …). Im Grunde mag ja jeder leben wie er will. Und verwunderlich genug, dass es Fleming nicht zu tun bekam mit den jungen Männern und Vätern in Kitzbühel. Aber man wird es schon als bezeichnend ansehen dürfen, dass es gerade solche Leute innerhalb des britischen Geheimdienstes waren, die in vielen Dingen „Regie“ führten während des Zweiten Weltkrieges.

Das „Problemkind der Reichen“ wird in den Okkultismus eingeführt

McCormick berichtet5:
At one time it seemed as if he might become engaged to the daughter of a Swiss landowner, but (…) there was another German girl to whom he was inreasingly attracted. This was Vanessa Hoffmann (…): it was she who interested Fleming in the arts of astrology and some other occult sciences.
Auch die folgenden Auskünfte des Fleming-Freundes Cyrill Conolly, die McCormick schon 1966 erhalten hatte, verwendete McComrick erst für sein Buch des Jahres 19936:
It was the German girl, Vanessa Hoffmann, whom he met in Munich, who first interested Fleming in book collecting. It was her idea that he should collect what she called “books about ideas and exciting new theories”, pointing him in the direction of Steiner, Jung and Freud as well as Binet, the creator of IQ. Vanessa, who was playing in an orchestra in Munich at the time Fleming met her, had been educated in Zurich and Vienna. She was also a keen student of astrology and had interested Ian in the subject. Once, when he was asked how he came to start his collection, Fleming told the late Cyrill Conolly that “probably Forbes Dennis and Phyllis gave me the idea and certainly Percy Muir gave me every encouragement. But the real inspiration came from a German girl I met in Munich. She said that even if I got fed up with collecting them, I could always be sure of selling them for far more than I originally paid”.
Offenbar wird hier verheimlicht - was in anderen Fleming-Biographien ausführlich behandelt wird - dass dieser "Buchhandel" nach 1933 dazu diente, jüdisches Geld aus Deutschland herauszubringen. Es wäre also naheliegend anzunehmen, dass diese Vanessa Hoffmann ebenfalls Jüdin war so wie Lisl Jokl. Wenn nicht Vanessa Hoffmann überhaupt als Pseudonym für Lisl Jokl benutzt wird. Denn über die Wohnungseinrichtung in der Londoner Adresse „22b Ebury Street“, wo Fleming von 1934 bis 1945 lebte, gibt es zwei unterschiedliche Berichte. 2014 heißt es bei Andrew Lycett7:
One of his girlfriends was Lisl Jokl (later Popper), who was attracted to his “sleepy blue eyes and romantic face” when she and her friends first saw him in the town’s Café Reisch. As a Jewish refugee, she later came to London, where in the mid-Thirties her friend Rosie Reiss decorated Fleming’s flat in Victoria in a style she jokingly called “Renaissance Jewish”.
Und schon 2012 in einem Internetaufsatz:
decorated by Rosie Reiss, a young German refugee
McCormick hinwiederum schrieb 19938:
One of the first visitors to his new home was Vanessa Hoffmann from Germany. It was at her suggestion that he engaged a German interior decorator to make changes to his abode. (…) He continued to keep in touch with Vanessa Hoffmann, whom he had looked up more then once when working for Reuters in Germany. There were certain special reasons for maintaining a close relationship with Vanessa, even if they were far apart. She had important contacts with leading Germans, including Admiral Wilhelm Canaris, who was head of the Abwehr, the German Secret Service. She had also interested Fleming in the fact that a number of leading Nazis were involved in occult practices and relied a great deal on astrological predictions.
Marigold Kilpatrick, who knew both Ian and Vanessa when she was studying in Munich, says: “Vanessa was one of the few women whom Ian treated almost as one of his male friends – like an equal. Vanessa had the most extraordinary interests and Ian seemed delighted with her. We called them the Two-person Seminar. I think Ian regarded astrology originally as something of a joke, but Vanessa convinced him that it was vitally important if one needed to access people's character.”
From remarks Fleming made later in life it seems he shared this view, even though he may have put it over in a joking way. He may also have been influenced in occult literature through having met Carl Jung. (…) Fleming himself would have been one of the first to dismiss any total commitment to astrology as being “right over the top”, to cite one of his frequent phrases when he wished to stress the need for caution on some subject or other.
McCormick will also keinesfalls ausschließen, dass Ian Fleming im Geheimen nicht doch an Astrologie geglaubt hat. Die ähnliche bei Fleming vorliegende Haltung deutet er dann auch gegenüber dem Satanismus an. Und es deutet sich in anderem Zusammenhang auch an, dass er, McCormick selbst, ähnliche Haltungen hatte. Es wird ja nicht unwahrscheinlich sein, dass diese Vanessa Hoffmann - so wie Ian Fleming? so wie Wilhelm Canaris? - Mitglied im O.T.O. gewesen ist.

Fleming's „Meister“ Aleister Crowley

McCormick kommt dann auf die Freundschaft zwischen Fleming und Aleister Crowley zu sprechen (eig. Übersetz.)9:
Crowley's adoptierter Sohn, Amado, sagt mir, dass “Fleming meinen Vater immer als 'Meister' angesprochen hat und mit mir sprach er, als wäre ich ein Prinz und er wäre mein privater Detektiv”. Mit anderen Worten es scheint eine Art Hochachtung gegeben zu haben.
Crowley habe während des Ersten Weltkrieges in den USA als britischer Spion gearbeitet, da er dort aber deutschfreundliche Artikel veröffentlichte, wurde er verdächtigt, für die Deutschen gearbeitet zu haben (ebd.):
Was den Ausschlag gab dafür, ihn zu entlasten, war seine Enthüllung, dass der internationale Kopf der hermetischen Sekte, der er beigetreten war, tatsächlich ein hoher, gefährlicher deutscher Agent war und dass Crowley dies den Amerikanern offenbar hat.
Es scheint sich hierbei um den „internationalen Kopf“ einer „hermetischen“, sprich satanistischen Sekte in den USA gehandelt zu haben.

Admiral Godfrey über Hitlers Astrologen

Weiter schreibt McCormick (ebd.):
Ob Krieg mit Deutschland unvermeidlich wäre oder nicht, war in den späten 1930er Jahren eine entscheidende Frage und Fleming begann sie sorgfältig zu studieren. Er hatte seine eigenen Kontakte in Deutschland unabhängig von Vanessa Hoffmann, aber er legte großes Gewicht auf jede Information, die sie ihm übermitteln konnte. Aus diesen Berichten vollkommen erkennend, dass Deutschlands bewaffnete Kräfte im Falle eines Krieges unbesiegbar wären ...
Was das wohl für Informationen gewesen sein mögen? So schätzten die deutschen militärischen Führer ihre eigenen Kräfte jedenfalls überhaupt nicht ein! Vielmehr standen sie am Vorabend des Chamberlain-Besuches im September 1938 um Berlin herum zum Putsch bereit. Oder waren es Informationen jener satanistischen SS-Offiziere, die Fleming 1940/41 nach England und zurück bringen sollte? Waren es – beispielsweise – Informationen wie sie William C. Bullitt dem polnischen Botschafter in Paris 1937/38 über den den wahrscheinlichen Verlauf eines Krieges ein gegeben hatte? Wie auch immer, weiter McCormick:
… bekam er den Eindruck, dass die einzige realistische Wahl, die Großbritannien blieb, war, Verbündete innerhalb Deutschlands zu gewinnen mit genügend Einfluss, Hitler entweder Hitler abzulösen oder aber ihn von Ideen der Welteroberung abzubringen. Es dämmerte ihm allmählich, dass der einzige Mann, der diese Rolle ausfüllen konnte, Admiral Canaris wäre.
Also gerade jener, der Hitler zum ersten imperialistischen Auslandseinsatz seiner Streitkräfte verleitete, nämlich im Spanischen Bürgerkrieg! Auch von dem Berliner britischen Journalisten Ian Colvin und von dem deutschen Auslandsjournalisten Karl Heinz Abshagen wäre Fleming in diesem Sinne informiert worden. Abshagen hatte 1938 ein Buch über die britische Oberschicht geschrieben („Einfluss und Macht der englischen Oberschicht“) und war 1949 derjenige, der die erste Canaris-Biographie herausbrachte und Canaris darin unumschränkt als einen deutschen Patrioten feierte.

Im übrigen ist das ja heute längst bekannt, dass viele Angehörige des deutschen Widerstandes eng mit hochgestellten britischen Beamten, Politikern und Geheimdienstleuten zusammengearbeitet haben, um den Krieg zu verhindern, zu beenden oder zu begrenzen. Weshalb es ja so verwunderlich ist, dass es der Chamberlain-Regierung 1938 so „punktgenau“ gelang, dem deutschen militärischen Putsch gegen Hitler in den Rücken zu fallen mit dem Chamberlain-Besuch. (Bzw. natürlich gar nicht "verwunderlich" ... wenn man Satanist ist ...)

In den Aufzeichnungen des Leiters des britischen Marinegeheimdienstes während des Zweiten Weltkrieges, Admiral John Godfrey (1888-1970), finden sich folgende Ausführungen10:
Der Stellenwert von Hitlers Glauben an Horoskopie und ob astrologische Daten, die Hitler gegeben wurden, dieselben wären, wie sie von jedem ernsthaften Astrologen auch in unserem Land erarbeitet würden, wurde (1940) diskutiert. Unsere Astrologen sagten voraus, dass Hitlers Stern im neuen Jahr verblassen würde.
Und (ebd.):
Unsere Astrologen [hatten mir gesagt, dass alles, was Hitler erreichen wollte], bis Ende Februar 1941 getan werden müsste. Alles, was bis dahin noch nicht getan worden war, würde dann schnell getan werden müssen und das könnte mit einschließen ein neues Friedensabkommen, das allerdings wenig Aussicht auf Erfolg hatte. Nach dem März 1941 wäre es mit Hitlers Glück zu Ende.
Offenbar bezieht sich das auf die vielen Friedensfühler deutscherseits Richtung Großbritannien im Jahr 1940 und bis zum Heß-Flug. Und außerdem schrieb Godfrey (ebd.):
Hitlers Angriff auf Russland fand statt, als Hitlers astrologische „Aspekte“ die schwankendsten waren. Ein unbekannter Kommentator hat meinen Flirt mit der Astrologie als „der Marinegeheimdienst auf den unerwartetsten Wegen“ bezeichnet. Es mag seltsam erscheinen und einige mögen denken, dass es Zeitverschwendung war, dass wir ordentliche Geheimdienstarbeit beiseite geschoben haben sollten, um uns - und sei es auch nur einen Moment lang - den Bereichen der Geisterbeschwörung zuzuwenden. … Wenn aber der Gegner, mit dem man es zu tun hat, dafür bekannt ist, dass er Glauben in Horoskope setzt und wenn, wie uns versichert wurde, es eine exakte Wissenschaft ist, die gründet auf Datum, Uhrzeit und Ort der Geburt, dann wäre es sicher unklug, die Existenz eines jeden Ratschlages zu missachten, der ihm angeboten wurde, wenn, wie wir glaubten, unsere eigenen Leute wussten, wer diese Ratschläge gab und sagen konnten, welche es wären.
Es wird deutlich, dass hier nicht nur von einem Astrologen, sondern von mehreren die Rede ist. Louis de Wohl war also in diesen Dingen nicht, wie bislang zumeist dargestellt, ein seltsamer, kurioser, etwas lachhafter, etwas peinlicher „Einzelgänger“ und „Einzelfall“, wie häufig dargestellt. Vielmehr hat ja zumindest auch Ian Fleming offenbar viel zu diesen „unerwarteten Wegen“ der Arbeit des britischen Marinegeheimdienstes beigetragen aufgrund seiner Kontakte zu Vanessa Hoffmann, von denen schon die Rede war. Und diese Vanessa Hoffmann wiederum stand in gutem Kontakt mit Wilhelm Canaris. Außerdem kamen ja offenbar sogar zwei höhergestellte Mitarbeiter des Reichssicherheitshauptamtes 1940/41 nach London, sicher nicht nur, um an einem von Aleister Crowley geleiteten nächtlichen satanistischen Ritual teilzunehmen. Auch sie könnten ja schließlich über astrologische Beratungen Hitlers einiges mitzuteilen gehabt haben, zumal das Reichssicherheitshauptamt ja nun einmal in gutem Kontakt mit Karl Ernst Krafft stand, bzw. ihn befehligte und anleitete.

Es scheint also wahrlich nicht nur der Auskünfte des rumänischen Botschafters in London bedurft zu haben, um zu der Annahme einer astrologischen Beratung Hitlers – durch Karl Ernst Krafft - zu gelangen.

Und sollte Ellic Howe - wie von McCormick behauptet – auch schon in dieser Zeit – 1940/41 - zu dem astrologischen Team des britischen Geheimdienstes gehört haben, würde sich ja sein intensives Interesse und das seines Freundes Sefton Delmer daran, ob Hitler nun tatsächlich astrologisch beraten worden ist oder nicht, viel schlüssiger erklären, als er es selbst dies in seinem Buch tut. Das sich im übrigen lächerlich naiv stellt gegenüber den Möglichkeiten, die sich Geheimdiensten bieten, wenn Politiker an Astrologie glauben.

Und auffallenderweise stellen sich nun aber auch diese Worte von John Godfrey wieder übertrieben einfältig dar. Denn wenn, wie behauptet, Rudolf Heß mit getürkten Horoskopen nach England gelockt worden ist, wenn, wie behauptet, Louis de Wohl auch sonst mit dem Wissen um Geheimdienst-Planungen „astrologische“ Voraussagen gemacht hat, dann kann all das ja doch eigentlich nicht am Leiter des britischen Marinegeheimdienstes vorbei gegangen sein. Oder wurde auch ihm gegenüber nach dem „need to know“-Prinzip gearbeitet und bekam er davon wirklich nichts mit? Wusste sein persönlicher Adjutant Ian Fleming mehr als er selbst? Nun, auch so etwas soll ja gelegentlich vorkommen, wenn Geheimdienste arbeiten …

Der Leiter eines anderen britischen Geheimdienstes (MI6) ging übrigens als sicher davon aus, dass Godfrey selbst an Astrologie glaubte ...

Schlüsselfigur „Werther“/Wilhelm Otto Lucas

McCormick berichtet weiter11:
Vanessa Hoffmann hatte es arrangiert, mit Fleming zu kommunizieren über eine Persönlichkeit, die das kuriose Alibi „Bill Findearth“ benutzte, und die Kontakte hatte mit dem antifaschistischen Geheimdienst-Netzwerk in der Schweiz, das als PAKBO bekannt wurde.
Es handelte sich um den schon erwähnten „Superspion“ William Otto Lucas (1893-1975)12. Er war väterlicherseits finnischer Herkunft und mütterlicherseits englischer Herkunft. Die Familie von Ian Flemings Mutter war bekannt mit der Familie Lucas. Lucas wurde in St. Petersburg geboren und diente als finnischer Offizier in der russischen Armee. Nach dem Krieg arbeitete er als Kaufmann, Journalist und Spion. Als Spion arbeitete er unter den Decknamen „William van Narvig“, „Bill Findearth“ und „Werther“. Unter dem Decknamen „Werther“ gab der britische Geheimdienst seine Erkenntnisse aus der Enigma-Entzifferung über das Agentennetz „Pakbo“ und der Roten Kapelle in der Schweiz an die Sowjetunion weiter13. Was je mehr als entscheidend zum Verlauf des Zweiten Weltkrieges beitrug. Die Gruppe „Pakbo“ wurde geleitet von dem Sozialdemokraten Otto Pünter (1900-1988) und ihr scheint auch Vanessa Hoffmann angehört zu haben.

Lucas war persönlich mit Andrei Schdanow (1896-1946) bekannt, der bis zu seinem Lebensende ein enger Vertrauensmann Stalins war, und dessen Sohn Stalins Tochter heiratete.

McCormick war 1942 in New York mit Lucas persönlich bekannt geworden, allerdings übersah McCormick damals noch längst nicht alle Aktivitätsbereiche von Lucas. McCormick hat die Aktivitäten von Lucas dann in mehreren seiner Bücher erwähnt und 1990 ein eigenes Buch über ihn veröffentlicht14.

Lucas veröffentlichte seine Insiderkenntnisse als Meldungen in der kleinen New Yorker Vorortzeitung „Greenwich Time“. Diese Zeitung wurde herausgegeben von Wythe Williams. McCormick schreibt über Lucas15:
He warned Williams that war would come in September 1939, that Russia would stay aloof for as long as possible and even make a pact with the Nazis.
Das wird zu jenem Zeitpunkt gewesen sein, als Stalin diese Strategie kurz vor Abschluss des Hitler-Stalin-Paktes im vertrauten Kreis erläuterte. Und Lucas wusste davon. In der Folgezeit gab Lucas viele solcher sensationeller Erstmeldungen an diese Zeitung, über den Hitler-Stalin-Pakt, die deutsche Besetzung Dänemarks, den deutschen Angriff auf Frankreich und noch während des Kalten Krieges über die Bedrohung der westlichen Welt durch die Sowjetunion. Ian Fleming sagte McCormick über diesen Super-Spion16:
„Seine Mutter kannte die Familie meiner Mutter und ich wurde ihm durch ein deutsches Mädchen vorgestellt, das ich in der Schweiz kennengelernt hatte.“
McCormick schreibt weiter:
Es ist nur eine begründete Vermutung, wenn ich sage, dass Vanessa das Mädchen war, die Ian Findearth oder Lucas vorstellte. Aber die Information, die diese mysteriöse Persönlichkeit [gemeint Ian Fleming?] gab, scheint die Sichtweise zu unterstützen, denn es war Lucas, der, nachdem es ihm misslungen war, einen anderen Zweig des britischen Geheimdienstes zu interessieren für die Beschäftigung der Nazis mit Astrologie und dem Okkulten, es erreichte, dass sein Nachrichtensammeln vom Marinegeheimdienst akzeptiert wurde. Denn zu dieser Zeit hatte er seine eigenen Kontakte von Maulwürfen innerhalb der Gestapo aufgebaut. Die entscheidende Information war, dass Hitlers Stellvertreter Rudolf Heß nicht nur eifrig an astrologischen Voraussagen interessiert war, sondern dass er auch ernste Zweifel an der Fortsetzung des Krieges gegen die Briten hatte: er sah die Sowjetunion als den alleinigen eigentlichen Feind an.
„Niemand anderer wollte etwas hören über Heß und Astrologie,“ sagte mir Fleming. „Selbst unsere Leute hatten Zweifel, aber ich blieb dabei, sie voran zu treiben. Schließlich wurde gesagt, dass der Marinegeheimdienst nicht viel machen kann, aber dass jemand anderer es könnte. Und so entschied ich, dass ich dieser andere wäre, der diese Idee effektiv ausschlachten könnte.“ Fleming bat mich, nicht ein Wort von dieser Geschichte öffentlich zu machen, so lange er am Leben sei.
McCormick weiter über Fleming17:
Er gab seine Idee weiter an zwei vertrauensvolle Freunde, von denen einer in einem anderen Zweig des britischen Geheimdienstes tätig war und der andere ein Kontakt in der Schweiz darstellte, der eine Autorität in der Astrologie war. Während all dieser Verhandlungen war William Otto Lucas die Schlüsselfigur. So weit ich das erfassen kann, war dies ziemlich weitgehend eine private Operation von Fleming, die Godfrey in einem gewissen Ausmaß tolerierte und sie hatte zumindest offiziell nichts mit MI6 zu tun.
Diese „Autorität in der Astrologie“ wird doch wohl nicht Karl Ernst Krafft gewesen sein?18 Krafft befand sich ja 1940 in Berlin. Im übrigen hatte Churchill darüber bis Februar 1941 schon viel Austausch gehabt mit vielen leitenden Beamten, zum Beispiel mit Lord Vansittart, Rex Leeper, mit dem Wirtschaftsminister Hugh Dalton und anderen mehr19. Zumindest zu diesem Zeitpunkt kann das nicht mehr eine solche „Ein-Mann-Aktion“ von Ian Fleming gewesen sein.
McCormick20:
Vanessa Hofmann's Informationen überzeugten ihn (Fleming), dass während Canaris nicht über getürkte Horoskope gewonnen werden könnte, Heß auf diese Weise genutzt werden könnte. Glücklicherweise wurden durch die Hilfe von Vanessa Hoffmann detaillierte Informationen über Heß, seine Gedanken und Gewohnheiten übermittelt von einer jungen Sekretärin mit Namen Helga Stultz, die in den Archiven des Berghofes gearbeitet hat und die später im Krieg ein Informant des US-Geheimdienstes wurde.
Die Berichte der Helga Stultz hatte McCormick schon für seine Lloyd George-Biographie benutzt, für die er Helga Stultz auch persönlich interviewt hat. Da schrieb er (S. 278f):
Working as a secretary in the archives of the Berghof was a young woman, Helga Stultz, who was an informer for the American intelligence. She had been secretly married to an aide of Captain Roehm, the head of the Stormtroopers who was purged in the blood bath of June 30, 1934. The secret of the marriage had been kept from Roehm because the aide had been a paramour of this notorious homosexual.
When the aide was summarily executed after Roehm's death it was still necessary for Stultz to hide her past, so she changed her name. Not unnaturally Helga Stultz had no reason to love the Nazis. She had come to spy for the Americans because they arranged for her to smuggle funds to Switzerland where she had a child.
Back to Washington went this report from Helga: “I have overheard a conversation between Hitler and Ley. They discussed the visit of the Duke of Windsor. Ley said he was keeping in close touch with the ex-English Prime Minister, Lloyd George, through the Arbeitsfront. Hitler was very excited. You must find a way of letting Lloyd George know that in my opinion the only hope of an understanding with Britain would be if he returned to power and the ex-King came back to the throne. That cannot happen unless there is a war. But, though the British don't want to fight and have no stomach for it, I believe they may blunder into war. If that happens, they will collapse within a year. We should have new rulers to deal with and I am certain Lloyd George would give us back our colonies without any fuss. He promised me he would agree to this.”
(…) That message was transmitted to Washington by a free-lance American agent who happened to be on the staff of Admiral Canaris intelligence service.
Eigentlich sollte es sich bei Helga Stultz doch um eine von den beiden Sekretärinnen Hitlers in dieser Zeit handeln, nämlich um Johanna Wolf oder Christa Schroeder. Beide arbeiteten von 1933 bis 1945 als Hitlers Sekretärinnen21. Aber ihre Berichte klingen eher wie die einer weitaus klügeren Geheimagentin. McCormick weiter22:
Fleming hatte durch seine verschiedenen okkulten Freunde wie Aleister Crowley und Ellic Howe entdeckt, dass Heß regelmäßig Astrologen konsultierte und dass einer von diesen Karl Ernst Krafft war. (…) Ellic Howe's Anteil an diesen Aktivitäten wird vielleicht niemals erzählt werden. Er enthüllte niemals etwas über sich.
Wenn man all das weiß und auf sich wirken lässt, was in vorstehendem Beitrag enthalten ist, lesen sich zahllose Beiträge hier auf dem Blog noch einmal ganz anders und neu. Im Grunde müssten die hier gegebenen Hinweise in viele frühere Beiträge eingearbeitet werden.

_______________________________________
1Lycett , Andrew: Ian Fleming’s cruel way with women. The writer’s early years in Austria. The Telegraph, 28.4.14, http://www.telegraph.co.uk/culture/film/jamesbond/10727332/Ian-Flemings-cruel-way-with-women.html [18.7.14]
2McCormick, Donald: 17F - The life of Ian Fleming. Peter Owen, London 1993, S. 29f
3Bading, Ingo: „Zombifizierung“ der Politik durch Okkultlogen? „Das schwarze Reich“ - erarbeitet von einem Großmeister der satanistischen Okkultloge und Psychosekte „Fraternitas Saturni“. Auf: GA-j!, 28. Januar 2011, http://studgenpol.blogspot.de/2011/01/zombifizierung-der-politik-durch.html [18.7.14]
4McCormick 1993, S. 30
5McCormick 1993, S. 31f
6McCormick 1993, S. 37f
7Lycett , Andrew: Ian Fleming’s cruel way with women. The writer’s early years in Austria. The Telegraph, 28.4.14, http://www.telegraph.co.uk/culture/film/jamesbond/10727332/Ian-Flemings-cruel-way-with-women.html [18.7.14]
8McCormick 1993, S. 42-44
9McCormick 1993, S. 45
10McCormick 1993, S. 81f
11McCormick 1993, S. 81f
12http://fi.wikipedia.org/wiki/William_Otto_Lucas [21.7.14]
13Bracke, Gerhard: Vor 70 Jahren: Deutsches Schicksalsjahr 1943. http://www.adelinde.net/6784/vor-70-jahren-deutsches-schicksalsjahr-1943/ [21.7.14]; http://de.wikipedia.org/wiki/Bletchley_Park [21.7.14]
14Deacon, Richard: Super Spy. The man who infiltrated the Kremlin and the Gestapo. McDonald, London 1989
15Deacon, Richard: British secret service. Grafton, London 1991 (überarbeitte Ausgabe), S. 351
16McCormick 1993, S. 83
17McCormick 1993, S. 85
18Laut http://wiki.astro.com/astrowiki/de/Kategorie:Astrologen_(Schweiz) kämen außer ihm - dem Jahrgang nach - wohl infrage: Alfred Fankhauser, Gret Baumann-Jung, Heinrich Kündig, Alexander Ruperti, Johannes Martin Sorge.
19Bading, Ingo: Churchill wollte die Ausweitung des Krieges zu einem Weltkrieg (1941). Studium generale, 23. März 2007, http://studgendeutsch.blogspot.de/2007/03/churchill-wollte-die-ausweitung-des.html [21.7.14]
20McCormick 1993, S. 85
21Gerda Christian kam erst 1937 und Traudl Junge erst 1942 dazu.
22McCormick 1993, S. 87
23Spence, Richard B.: Secret Agent 666. Aleister Crowley, British Intelligence and the Occult. Feral House, 2008
24zit. n. McCormick, Donald: 17F - The life of Ian Fleming. Peter Owen, London 1993, S. 29
25Bryden, John: Fighting to Lose. How the German Secret Intelligence Service Helped the Allies win the Second World War. Dundurn, Toronto 2014, S. 57; Weber, Ronald: The Lisbon Route. Entry and Escape in Nazi Europe. Government Institutes, 2011; Klappentext: „The Lisbon Route tells of the extraordinary World War II transformation of Portugal's tranquil port city into the great escape hatch of Nazi Europe. Royalty, celebrities, diplomats, fleeing troops, and ordinary citizens desperately slogged their way across France and Spain to reach the neutral nation. As well as offering freedom from war, Lisbon provided spies, smugglers, relief workers, military figures, and adventurers with an avenue into the conflict and its opportunities. Yet an ever-present shadow behind the gaiety was the fragile nature of Portuguese neutrality.“
26Zit. Ab 11. Zeile nach: http://www.zeno.org/Literatur/M/Shakespeare,+William/Historien/K%C3%B6nig+Johann/Vierter+Aufzug/Zweite+Szene (übersetzt von August Wilhelm Schlegel)
27McCormick 1993, S. 90, s.a.: http://www.forteantimes.com/forum/viewtopic.php?p=324265&sid=394c5b277af09937be88a08910a5e308 [12..7.14]
28Jerry E. Smith,George Piccard: Secrets of the Holy Lance. The Spear of Destiny in History & Legend. Adventure Unlimited 2005, S. 243 (GB)

Freitag, 11. Juli 2014

Hitler war Satanist - und Alan Bullock hätte es wissen können

Die Satans-Geste - Hanfstaengl zeigte sie Alan Bullock

Der Hitler-Biograf Alan Bullock (1914-2004) schilderte dem amerikanischen Journalisten Ron Rosenbaum (geb. 1946) seine Begegnung mit jenem Putzi Hanfstaengl (1887-1975), der bis 1937 ein enger Vertrauter Hitlers war. Bullock sagte über Hanfstaengl1:
He really was odious. He really was unpleasant to be up close [to]. He was such a blackguard, he was a faker. At any rate, it so happens the studio in which we were conducting the interview, there was a piano there. I said, "Come on, play like you played for Hitler." My God, he played badly. And then suddenly he started this -
(dt.:) Der Mann war ausgesprochen widerlich. Es war ausgesprochen unangenehm, in seiner Nähe zu sein. Er war ein Schuft, ein Betrüger. Jedenfalls stand in dem Studio, in dem wir unser Gespräch führten, ein Klavier. Ich sagte, „Los, spielen Sie, wie Sie für Hitler gespielt haben.“ Großer Gott, spielte er schlecht! Und dann machte er plötzlich das
- Bullock streckte den Zeigefinger und den kleinen Finger aus und ahmte Hanfstaengls Handbewegung nach (Bullock imitated Hanfstaengl's hand gesture by holding out his hand with forefinger and pinky extended -
And he said, "You know, [Hitler] could only play on the black keys." Now, what did he mean by that?
[dt.:] und sagte: „Wissen Sie, [Hitler] konnte nur auf den schwarzen Tasten spielen.“ Also, was sollte das nun bedeuten?
Und im weiteren bezieht Bullock im Gespräch mit Rosenbaum diese Geste darauf, dass Hanfstaengl hätte sagen wollen, dass Hitler „in mancherlei Hinsicht sexuell abnorm“ gewesen sei!!! Weder scheint Bullock dieser Geste noch eine andere Bedeutung gegeben zu haben in seinem Gespräch mit Rosenbaum, noch kommt Rosenbaum selbst in seinem Buch aus dem Jahr 1998 weiter auf diese Geste zurück. Ähm, meeeeeeerkwürdig!

Abb. 1: Mit "Baphomet flash" wird diese Abbildung im Internet erläutert
Dabei weiß doch heute jeder, der nicht völlig auf den Kopf gefallen ist, dass das die „Satans-Geste“ ist, die Hanfstaengl da zeigte. Auf Wikipedia derzeit behandelt unter „Mano cornuta“ (andere Bezeichnungen: Teufelsgruß, Satansgruß, Satanistengruß, Goat horns, „the devil's horns“, „sign of the horns“, „devil's sign“)2:
What some call „the devil's horns“ or „sign of the horns“ has morphed into a mainstream way of saying, „Rock on“ or „Hell, yeah“ or „Good times“
heißt es 2011 in einem Zeitungsartikel. Schon die Beatles haben dieses Zeichen benutzt und sie haben sich auch auf Aleister Crowley bezogen, wird in diesem dann weiter ausgeführt.

Abb. 2: Eine Wachsfigur des bekennenden Satanisten Anton LaVeye zeigt den Satansgruss (1996)
Nun, vielleicht war das Thema Satanismus der politischen und kulturellen Eliten 1998, als Rosenbaum's Buch erschien, noch nicht so geläufig wie heute? Dann sollte die Historikerschaft aber doch Anlass haben, da bald mal Wissenslücken zu schließen.

"Hitler konnte nur auf den schwarzen Tasten spielen" - Alan Bullock jedoch verstand nur "Bahnhof"

Diese Phrase mit den „black keys“ ist nun schon 15 Jahre alt. Und sie ist auch in die erzählende Literatur schon eingegangen (siehe Ron Hansen „Hitlers Niece“, 1999; Norman Mailer „The Castle in the Forest“ 2007). Dabei wurde sie aber erneut nur auf die Sexualität von Adolf Hitler bezogen. (Warum sollte sie abnorm gewesen sein? Diese Unterstellung versteht man am ehesten, wenn man sich die Kriegshysterie über Adolf Hitler in den westlichen Demokratien der Jahre 1939 bis 1942 anschaut, in der in Bestsellern das Blaue vom Himmel herunter erfunden und erlogen wurde über Hitlers Privatleben. "Naziploitation" halt. Siehe jüngst erschienener Beitrag zu diesem "Hollywood-Nazi-Bild" hier auf dem Blog. Bzw.: womöglich schloss man in im damaligen britischen Geheimdienst vielfach vorliegenden sadomasochistischen Neigungen auf die Hitlers.) Aber merkwürdigerweise scheinen diese Hanfstaengl-Geste und die begleitenden Worte in Sachbüchern oder in der sonstigen Internetwelt bis heute von niemandem behandelt worden zu sein. Deshalb hier ein eigener Blogbeitrag darüber.

Im übrigen kann man sich derzeit im Internet gut über die Klavierkünste von Putzi Hanfstaengl informieren, sind dort doch Originalaufnahmen aus den Jahren 1934 und 1935 eingestellt3.

Auf die Nähe von Putzi Hanfstangel und mehreren seiner engeren Freunde zum Satanismus ist schon in zwei (4, 5) anderen Beiträgen hingewiesen worden, bzw. soweit es die Roosevelt-Umgebung betrifft, eigentlich auch noch in einem dritten (6). Aber so deutlich war diese Nähe dort noch nicht geworden.

Sicher ist eines: Diese seine eigene Satanismusnähe - und die Hitlers - in der Weise anzudeuten, wie es Hanfstaengl da nach dem Bericht des doch als sehr seriös geltenden Bullock getan hat, ist in der Tat widerlich. Im übrigen kann man sich nicht oft genug vor Augen führen, dass Adolf Hitler in einem Buchgeschenk aus dem Jahr 1920 von seiner damaligen Münchner Halsärztin Babette Steininger als "mein lieber Armanenbruder" angesprochen worden ist, dass er also Mitglied der okkulten Loge des Guido von List gewesen ist. Und diese Loge ist ja nun auch alles andere gewesen, als weit entfernt von Satanismus und satanistischem Denken.

Jedenfalls scheint es Paul Badde (geb. 1948) in der Überschrift zu seinem Geleitwort zur zweiten Auflage des Hitler-Buches von Michael Hesemann (6) genau getroffen zu haben, wenn er es überschrieb mit: „Ein Diener Satans“.

Konnte auch Churchill "nur auf den schwarzen Tasten spielen"?

Ziemlich genau auf der gleichen Linie liegt übrigens, was der britische Whistleblower T. Stokes im September 2012 über Winston Churchill schrieb, nämlich unter anderem8:
But there is one sentence in the British MOD document archive which has always troubled me, and that is something said by the official British War Office Astrologer Louis de Wohl, „Churchill relied too much on the devil's help for a good and spiritual aim in the war.“
Churchill also "verliess sich im Krieg zu sehr auf die Hilfe des Teufels für ein gutes und spirituelles Ziel." So denken ja Okkultgläubige und eine solche breitgefächerte Okkultgläubigkeit bei sich vorliegend hat Louis de Wohl auch in seinem Roman "Introducing Dr. Zodiak" aus dem Jahr 1940 angedeutet ("Magier"). T. Stokes, der sich als Geheimdienstmann und Teufelsaustreiber in regierungsnahen Okkultzirkeln in Großbritannien bewegte und in seinen Artikeln schon früh Jimmy Savile genau so charakterisierte, wie er heute auch ganz allgemein in der Presse charakterisiert wird, ist der Meinung, dass Churchill von einer okkulten Gruppierung umgeben gewesen sei, die in gutem Kontakt mit Aleister Crowley gestanden sei, ebenso Roald Dahl, und dass Churchill während des Krieges an geschmacklosen magischen Ritualen am "Devil's Chimney" (an der Südküste und/oder in Gloucester) teilgenommen habe. Sefton Delmer habe ihm das gesagt, ebenso dass Roald Dahl an satanistischen Kindermorden teilgenommen habe.

Konnten beide - Churchill und Hitler - "nur auf den schwarzen Tasten spielen"? An ihren Früchten sollte man eigentlich keinen anderen Umstand als diesen recht gut ablesen können. T. Stokes meint übrigens auch, dass Churchill wie viele andere der damaligen britischen Geheimdienstkreise (Anthony Blunt) Kunde von Kinderprostitution war und deshalb - wie so viele - leicht hatte erpresst werden können. Darüber sollte dann wohl doch nicht zu viel geredet werden im Interesse des Antifaschismus, denn sonst könnte ja Hitler schon fast wie ein "Unschuldslamm" aussehen ....

_______________________________________
1Rosenbaum, Ron: Die Hitler-Debatte. Auf der Suche nach dem Ursprung des Bösen. Europa-Verlag, München, Wien 1999, S. 277 (engl. OA.: Explaining Hitler. The Search for the Origins of His Evil. Random House 1998)
2Lovejoy, Heather: Hand-horns - The story behind the popular rock-concert gesture. How did we come to embrace the popular rock-concert gesture? The Florida Times, 18. Feb. 2011, http://members.jacksonville.com/entertainment/music/2011-02-18/story/hand-horns-story-behind-popular-rock-concert-gesture [11.7.14]
31934: https://www.youtube.com/watch?v=rCZbZOVMi3E [11.7.14], 1935: http://footage.framepool.com/de/search/ernst%20hanfstaengl/ [11.7.14], 1937: http://collections.ushmm.org/search/catalog/fv3367 [11.7.14]
4 Bading, Ingo:  Die Schicksalsgläubigkeit des Adolf Hitler. 2. Teil: 1927 - 1933. GA-j!, 2012
5 Bading, Ingo: Adolf Hitler bekam es wörtlich: "Nie will der Lebend'ge Lebendige knechten" - von Mathilde Ludendorff im Jahr 1923. Hitlers erhaltene Bibliothek bestätigt die Lebenserinnerungen Mathilde Ludendorffs - und die Erinnerungen Ernst Hanfstaengls an sie als eine "tapfere Frau". Studiengruppe Naturalismus, 17. Juni 2014
6 Bading, Ingo: Judenmord und Zweiter Weltkrieg - Als satanistisches Geschehen. Ein britischer „Whistleblower“ über die okkulte Gruppe um Winston Churchill und James Bond-Autor Ian Fleming. GA-j!, 7. Juli 2014
7 Hesemann, Michael: Hitlers Religion. Die fatale Heilslehre des Nationalsozialismus. Überarbeit. Neuauflage, Sankt Ulrich Verlag, 2012 (OA. Pattloch 2004)
8Stokes, T.: The 2012 Winter Equinox. The Truth News, http://thetruthnews.info/winter_equinox.html [6.7.14] (MOD wird hier für „Ministry of Defence“ stehen)

Montag, 7. Juli 2014

Judenmord und Zweiter Weltkrieg - Als satanistisches Geschehen

Ein britischer „Whistleblower“ über die okkulte Gruppe um Winston Churchill und James Bond-Autor Ian Fleming
/ In diesem Blogbeitrag soll eingestellt werden das erste Kapitel meines in Vorbereitung befindlichen Buches "Hitler und die Astrologen". Dieses Kapitel hätte es eigentlich verdient, zu einem eigenen Buch ausgearbeitet zu werden, wozu den vielen angesprochenen Themen, Literatur- und Archivhinweisen noch genauer nachgegangen werden müsste ... Das eingebundene 3-teilige Radio-Interview gibt den besten Eindruck von dem Autor und "Whistleblower", von dem im vorliegenden Blogbeitrag die Rede ist. /
Seit dem Jahr 2006 sind im Internet Artikel von einem „T. Stokes“ erschienen über eine angebliche „black group“, eine okkulte Gruppierung um Winston Churchill, die unter der Leitung des Astrologen Louis de Wohl gestanden sein soll. Louis de Wohl spielt für die Astrologie-Geschichte des Dritten Reiches eine erhebliche Rolle. Und so erschien es wichtig, sich anzuschauen, was in diesen Artikeln eigentlich genau drin steht. Und das geht nur, wenn man sich gründlicher und umfassender mit ihnen beschäftigt. Das soll im vorliegenden ersten Kapitel geschehen.


Die Artikel stammen von Anthony Trevor-Stokes (1920-2013)1. Das meiste, was über diesen Menschen zu erfahren ist, stammt aus seinen eigenen Aufsätzen, bzw. aus Radiointerviews. Es klingt insgesamt in sich authentisch und in sich schlüssig, beruht aber, wie er selbst sagt, oft nur auf „Insider-Gerüchten“.

Nach diesen Artikeln hat Trevor-Stokes zwischen 1945 und 1977 innerhalb des britischen Geheimdienstes eine Agentenausbildung erhalten und für geheime Waffenprogramme gearbeitet, auch für den Schutz enger Churchill-Mitarbeiter nach 1945. Seit Mitte der 1950er Jahre, schon als Geheimdienstmitarbeiter, hat er auch als Hellseher, als Satanismus- und Okkultismus-Experte für die britischen Polizei2, ebenso wie als Exorzist, Handleser, okkulter Lebensberater gearbeitet. Nach Beendigung der Geheimdienst-Mitarbeit auch für eine allgemeine Kundschaft. Seine Wohnung lag im Zentrum Londons. Er hat Nachfolger ausgebildet3, darunter auch Verwandte4.

Abb. 1: Kultfigur James Bond - Keiner der Romane von Ian Fleming kommt ohne sadomasochistische Szenen aus
Aufgrund seiner Geheimdienst-Zugehörigkeit, seines Umgangs mit vielen Freimaurern, seines Expertenwissens (das insoweit es Okkultgläubigkeit darstellt, natürlich unter Anführungszeichen zu setzen ist) und aufgrund seines breitgefächerten Praktizierens der gesamten Bandbreite des Okkulten kam er laut eigener Aussage in persönliche Bekanntschaft mit Menschen wie Winston Churchill5, dem Zeitungstycoon Robert Maxwell, dem britischen „Meisterspion“ Anthony Blunt, dem (sicherlich ermordeten) britischen Geheimdienstmitarbeiter und Buchautor James Rusbridger, dem Berliner Kriminalromanautor und nachmaligen Churchill-Astrologen Louis de Wohl, dem Rabbiner Louis Jacobs, der Prinzessin Diana, dem namhaften britischen Psychologen Hans Eysenck und vielen anderen mehr. 2006 schrieb er in einem Internetartikel6:
While admitting to being in the autumn of my life, and not in the best of health, I am still asked about my 40 years work as a freelance exorcist. My much copied book which tells of the many years in spirit deliverance, “An exorcists chronicles” was rejected by the publisher as they felt the market was saturated with spirit books at that time, so over the years I have put several of the tales on the net to considerable acclaim.
Seine Geschichten über Teufelsaustreibungen erschienen spätestens ab 20017 im Internet und haben also offenbar manchen Zuspruch gefunden. Sie sind - natürlich - äußerst schrill, sprich schwer okkultverblödet. Aber in zahlreichen Internet-Artikeln hat er nicht nur über Teufelsaustreibungen geschrieben, sondern auch seine weiter gefächerten Kenntnisse und seinen weit gefächerten Überblick über die Verstrickung der Eliten seines Heimatlandes und weltweit in satanistische Zusammenhänge und Verbrechen weitergegeben. Ebenso hat er weitergegeben seine auf ähnlicher Linie liegenden Kenntnisse und Einschätzungen über die Herbeiführung und Verlaufssteuerung des Zweiten Weltkrieges durch eben diese Eliten.

Aber seine zeitgeschichtlichen Artikel sind bislang noch vergleichsweise wenig zur Kenntnis genommen worden. Dabei hätten es diese zahlreichen Artikel schon lange verdient, als Buch zu erscheinen, zumal auch in deutscher Übersetzung. Da das bislang nicht geschehen ist, soll im folgenden ein Überblick über wichtige Inhalte derselben gegeben werden. Allerdings im folgenden ohne jeden Anspruch auf Vollständigkeit, die bei einer so vielschichtigen Persönlichkeit und bei so zahlreichen Artikeln von ihm nicht leicht zu erreichen ist.

Zwischen Februar 2006 und Februar 2008 brachte die Internetseite „Unexplained Mysteries“8 75 Artikel von T. Stokes. Zwischen Juli 2006 und Januar 2009 brachte die Internetseite „Illuminati News“9 (von Wes Penre) etwa 40 Artikel von T. Stokes. (Im Juli 2006 erschien fast täglich ein Artikel, danach seltener.) Zwischen August 2006 und April 2013 brachte die Internetseite „The Truth Seeker“10 viele Artikel von Stokes (wobei anfangs viele Artikel zugleich auch auf „Illuminati News“ erschienen). Auch die Internetseite „Whale“ hat Artikel aus den Jahren 2006 bis 2012 übernommen11. Zwischen 2010 und 2013 brachte „The Truth News“12 viele Artikel. Außerdem „World Mysteries“13 und anderen Seiten. Oftmals ist auf diesen Seiten auch der gleiche Artikel unter unterschiedlichen Überschriften parallel erschienen.

Seine etwaige Beliebtheit in britischen okkulten Kreisen wird nicht zuletzt darin begründet liegen, dass Trever-Stokes – besonders gut erkennbar im Radio-Interview14 - menschlich authentisch und sympathisch herüber kommt. Englisch gesagt „down to earth“, bodenständig. Er scheint jedenfalls trotz seiner weit gefächerten Okkulttätigkeit ein durchaus gesundes politisches und moralisches Urteilsvermögen behalten zu haben, das durch die ihm möglichen Einblicke in den elitären Satanismus erhebliche Differenzierungen erhalten hat.

Natürlich bleiben auch nach etwas gründlicherer Beschäftigung mit ihm noch viele wichtige Fragen offen nach den inneren Zusammenhängen und der inneren Logik all der vielen disparaten biographischen Angaben, die man über ihn findet. Aber das soll an dieser Stelle nicht alles bis zum letzten Rest versucht werden aufzuklären.

Auch in Deutschland gibt es natürlich viele Menschen seines Schlages, die Teufelsaustreibungen praktizieren, an Ufo's und an Nazi-Flugscheiben glauben, die das ganze Spektrum des Okkulten ernst nehmen und praktizieren. Also von Exorzismus, Hellsehen, Nostradamus und Handlesen über Astrologie, Geistheilen, Magie bis Fernwahrnehmung, Wiedergeburt, Zahlenaberglauben und so weiter und so fort. Und die zugleich Polizei-Experten für die genannten Gebiete sind. Aber so deutlich und aus Expertenwissen heraus wie Trevor-Stokes hat - soweit übersehbar - in Deutschland noch niemand über die Einflüsse satanistischer Okkultlogen auf den Geschichtsverlauf seit Mitte der 1930er Jahre gesprochen. Das ist der Grund, weshalb uns seine Äußerungen sehr wichtig vorkommen.
Spätestens ab Mitte 2006 war Trever-Stokes bezüglich der letztgenannten Themen ein „Whistleblower“ und hat sich auch selbst als einen solchen bezeichnet.

Abb. 2: Buchumschlag eines James Bond-Romans - Solche "Maskenmänner" sind auch aus gewissen Zusammenhängen gut bekannt
Der ganzen „James Bond“-Clique des britischen Geheimdienstes, die von 1939 bis 1945 vom Rockefeller-Center in Manhattan in New York aus daran arbeitete, die USA in den Zweiten Weltkrieg zu ziehen und die britischen Geheimdienstaktivitäten mit Roosevelt und den entsprechenden US-amerikanischen zivilen und militärischen Stellen zu koordinierten, natürlich auch mit den Banken, und die in jener Zeit die Grundlage legte für den Aufbau des CIA gibt erst Trevor-Stokes jene Beleuchtung, die diese Gruppierung mit ausreichender Tiefenschärfe wahrnehmen lässt.

Meines Wissens hat noch niemand so konkret wie Trevor-Stokes elitären Sadomasochismus, elitäre Pädokriminalität und elitären Satanismus in Verbindung gebracht mit der britischen Politik während des Zweiten Weltkrieges in New York, auf den Bermuda-Inseln und in London. Zu dieser Clique gehörte das James Bond-Vorbild William Stephenson, der sadomasochistische James Bond-Autor Ian Fleming selbst, das Fliegerass und der Kinderbuchautor, sowie sadomasochistischer Frauenverführer Roald Dahl und der Churchill-Astrologe Louis de Wohl. Mehrere von ihnen – wenn nicht alle - standen in gutem Kontakt zu Aleister Crowley.

Eines der wichtigsten Themen, bzw. Ausgangspunkte von Trevor-Stokes ist immer wieder eine von ihm unterstellte okkulte Gruppierung um Winston Churchill unter der Leitung von Louis de Wohl. Trevor-Stokes behauptet, dass auch die okkulte Geheimdienstarbeit nach 1945 auf den Erfahrungen dieser Gruppe aufbaut und er sieht sich gewissermaßen selbst in der Tradition dieser Gruppierung. Er gesteht aber im Herbst 2012 auch vormalige Irrtümer seinerseits ein über die Rolle von Louis de Wohl in dieser Gruppe. Man müsste die von ihm genannten Personen und die von ihm genannte Literatur noch genauer studieren, bevor man bezüglich dieses Themas zu einem abschließenden Urteil gelangen kann. Aber zunächst einmal soll hier nur referiert werden, was T. Stokes im Laufe der letzten Jahre seines Lebens dazu zu sagen hatte.

Ein Problem mit seinen Artikeln ist, dass in ihnen oft die Quellen für die einzelnen Behauptungen nicht genau genug genannt und nachgewiesen sind. Oft sind es nur „Gerüchte“, „Insider-Geschwätz“, wie er es nennt. So schreibt er etwa im Oktober 2011 am Ende eines Artikels15 „With thanks to many insiders over 45 years“.

Stokes wiederholt sich in Artikeln auch gerne, hat Themen, auf die er immer wieder zurück kommt. Etwa die breite Unterwanderung des britischen Geheimdienstes durch den sowjetischen seit den 1930er Jahren und danach. Er schweift auch immer wieder einmal gerne ab. Für einen deutschen Leser, der die okkult-esoterische und Geheimdienst-Szene Großbritanniens und zahlreicher Ereignisse, Erpressungen, Gefangensetzungen und Mordfälle in diesen seit 1939 nicht kennt, gewähren seine Artikel einen hervorragenden Überblick. Da es sich aber dabei auch ständig um die am schwersten zu verdauenden Themen geht, handelt es sich auch deshalb um gewiss keine leichte Lektüre.

Stokes wird im Radion-Interview mit Henrik Palmgren gefragt, ob er selbst Freimaurer ist, und beantwortete die Frage eigentlich nicht, sondern sagt nur, dass er Kontakte gehabt hätte in seinem Leben zu guten Menschen unter den Freimaurern.

In vielerlei Hinsicht hat er die Arbeit eines Historikers gemacht, nur hat er seine Arbeit nicht so gut dokumentiert und wissenschaftlich bibliographiert wie ein guter Historiker das tun sollte.

In seinen Artikeln verteidigt er beispielsweise die Astrologie gegenüber der Kritik eines Richard Dawkins und versucht bei seinen Lesern – wie zuvor offenbar auch bei der Polizei, die ihn als Berater konsultierte – Verständnis zu wecken für die Verwendung von frischem Blut in okkulten Ritualen. Er ist also auch in seiner eigenen Okkultgläubigkeit keineswegs besonders weit von entfernt von dem, was er in vielen Artikeln überzeugend verurteilt.

Er hatte beobachtet, dass Mitarbeiter des britischen Geheimdienstes sehr schlecht behandelt worden waren in ihrer Arbeit und fühlte sich auch selbst sehr schlecht behandelt. 1973 kam er wegen einer Geheimdienst-Aktion für vier Jahre in ein russisches Straflager und wurde aus diesem erst 1977 körperlich und seelisch schwer angeschlagen entlassen. Über sein Leben wird auch berichtet16:
One of his remits (Aufgaben) was the protection and care of Winston Churchill’s wartime close colleagues and secretaries after the war. British intelligence wanted Britain to stay out of WWII and so Churchill replaced all the key figures in order to get the country into the war, having the popular intelligence chief Vernon Kell murdered by his own fireplace.
Churchill’s used black magicians in WWII, many of whom were known personally by Stokes who himself studied occultism, and was also one of three men who exposed Churchill’s murder of Neville Chamberlain the most popular Prime Minister ever.
Im folgenden soll eine Auswahl von Artikeln von T. Stokes in chronologischer Reihenfolge auf einige relevante Themen, insbesondere zum Zweiten Weltkrieg, zur Rolle von Louis de Wohl und zum Satanismus der britischen Eliten abgeklopft werden.

Dezember 2003 - “Black-team operations techniques“

Im Dezember 2003, bzw. 2005 schrieb Stokes über seine eigenen Erfahrungen als Geheimdienst-Hellseher, die „Astralprojektion“ und andere Dinge mit einschloss, die die britische Polizei und der Geheimdienst nutzen würden:
While it is true that the police are better educated in these areas than 30 years ago when I did the bulk of my government work, in fact in my own front room I taught M.I.6 operatives a method of astral projection that was far superior to that which they used, and developed from the W.W.II “Black-team” operations techniques.
However, the police attitude is still largely very unhelpful, in one case they were dancing round with tea towels over their heads, making ghostly wailing noises at us and flicking a wet wash up brush, I am myself a practical joker but they can go too far, constantly making fun, and I said I would walk out if it continued, to be informed very sternly that as I had signed the official secrets act, I could say nothing about it to anyone or they could make life very difficult for me, and to just put up with it.
The occult writer Dennis Wheatley was part of an occult team during W.W.II and says in his books that “The British used every psychic and occult means possible against the axis forces”.
Louis De Wohl the astrologer was team head, and it was on the huge batch of original British data, centralised in the 1960’s and recently shredded by Tony Blair on which the United States built their psychic teams.
Am Ende des Artikels schreibt er:
I have taken great care with this article not to expose military psychic tradecraft, endanger anyone, or jeopardise operational procedures, or put at risk any ongoing defence work.

Juni 2006 -

Über das „Black Team” von Winston Churchill schreibt T. Stokes im Juni 2006 in einem Artikel, der von der Wahrsagerin Helene Duncan (1897-1956) handelt 17:
Canada’s wartime prime minister Mackenzie King made several trips to visit Britains war cabinet during W.W.II, he also visited the famous medium William Roy, who Dennis Bardens occult student and the founder the “Panorama”, programme said was one of several top rated mediums consulted by Winston Churchill. Now I always believed that it was Helen Duncans refusal to be part of the Churchill/Lord Dowding psychic group that prompted the prosecution of Duncan, but it came to light just twenty years ago, that she had in fact innocently advised the British governments occult experts, know as the “black team” and was mentioned by Louis De Wohl who led the Astrological section, and occult researcher Dennis Wheatley, who also spoke of the Sunday Express, secretly looking into one of the most respected mediums of the day, Leslie Flint, after an approach by the Churchill clan. (…)
But it was through publisher Robert Maxwells amazing Bilderberg, J.I.C. intelligence, and Jewish underground contacts, that Maxwell said, he was told, Louis de Wohl was brought in only to counteract the work of Karl Kraft (sic!) the astrological genius who he said was personal astrologer to Pius twelve and to Hitler, who were he said, a catholic alliance to destroy communist Russia, and Germany was no threat to Britain, in fact Maxwells knowledge on this was amazing, and in places duplicates that of David Irving, and chief of wartime naval intelligence, Barry Domville.
Bei diesen Ausführungen sieht es so aus, als ob Stokes Krafft mit de Wohl verwechselt. Von de Wohl wird behauptet, dass er von Papst Pius XII. 1948 in einem persönlichen Gespräch ermutigt worden sei, Heiligenromane zu schreiben.

7. Juli 2006 – Robert Maxwell: Die Juden wurden - aus satanistischen Motiven heraus - nicht gerettet

Im Juli 2006 schrieb Stokes18:
Winston Churchill a top freemason, with advice from Lord Dowding and Archbishop Lang, the occult expert and others, set up the wartime “black team “.
This list of occult experts were to experiment in occultism under their tutelage. A madness drug was administered to Rudolph Hess, after we lured him to Britain. Dr. David Kelly was allegedly given something similar, as was Slobodan Milosovic.
In dem Artikel kommt er auch auf deutsche Flugscheiben in einem großen Untergrund-Komplex von Oberammergau zu sprechen. Das ist ein Gerücht, das tatsächlich auch durchs Internet wabert. Aber er sagt über sich selbst damit in Zusammenhang:
At the time this was of great interest to me, as I was involved in the U.K. nuclear defence “Shield programme,” and any scrap of information was as gold dust.
Nun, da wird er wohl nicht immer nur den aller besten „Goldstaub“ bekommen haben. Aber bei den vielen okkulten Verbindungen, die Trevor-Stokes in seinem Leben hatte, könnte er natürlich auch mit Leuten wie Rudolf Mund oder Wilhelm Landig zu tun gehabt haben, die ihm diesen Floh - oder andere - ins Ohr gesetzt haben könnten. Und weiter:
Robert Maxwell, whose real name was Jan Hoch, was incredibly well informed. He explained over one of his lavish dinners, that the Rothschild syndicate who funded Britain’s war effort, could easily have bought from Hitler, the freedom of all the Jews of Europe, but chose not to.
The name “Rothschild” means red shield, and when the Salvation Army was set up with loans from Rothschild’s, it amused Rothschild to insist they had as their emblem the “red shield” of Satanism.
This secret weapons school had as its motif, a shield divided into red and black, black is the colour of night, darkness and of evil, red is the colour of life force and of bloodshed.
The badge also had a large owl at its centre, the owl is the bird of the night, it comes alive at night and it kills at night, all Bilderberg ceremonies incorporate owls.
Bilderberg operatives function with Rockefella and Rothschild rules, and all this was topped of with a star, the star of Lucifer, the devils star, over the red and black.
I have one of these badges to this day.
This badge told that Satanism was the root, and Rothschild was the branch, and that killing was the fruit, of this top secret weapons school.
William Buckley later C.I.A chief was part of the school assassination sector, he was later kidnapped by Hezbollah, for helping Israel murder Arab citizens in the occupied territories, he was rumoured to be closely allied to Oliver North.
Auf Illuminati News wird in einer Anmerkung darauf hingewiesen, dass das Zeichen vom Bohemian Grove sehr ähnlich gegliedert ist in den Farben und mit einer Eule in der Mitte. Stokes hat also – wie Axel Stoll auf der Gegenseite!?! - an britischem Geheimwaffen-Programmen mitgearbeitet und sieht – nur aus dem Nachhinein? - satanistische Bestrebungen dahinter stehen? Und er weiß von einem „assassination sector“ innerhalb dieses Geheimwaffen-Programms, dieser Geheimwaffen-Schule. Also von einer „Mörder-Schule“.
Über Robert Maxwell sagt er auch19:
Publisher Robert Maxwell told me of his contacts in the Jewish underground at his beautiful home at Headingham hall, and his information has recently been confirmed by Israeli spy Jonathan Pollard that the “British and American spyware computer system installations, are penetrated from top to bottom”, and these were the very words said to me on the subject.

11. Juli 2006 – Stokes beriet Prinzessin Diana

Sein Artikel über Prinzessin Diana20 ist sicherlich typisch und kennzeichnend für sein Denken, für die Vermischung der ganzen Breite des okkulten Denkens mit recht wichtig erscheinender, weil tiefschürfend und gut informiert klingender hintergrundpolitikkritischer Deutung des Lebens und des Todes von Prinzessin Diana. Er sagt über Diana auch:
Diana told me that although she had been hurt (verletzt, gekränkt) and exposed (entblößt) by a fake psychic (Hellseher), Fergie had been very hurt and upset (aufgebracht) by one.
„Fergie“ (geb. 1959) ist die geschiedene Ehefrau des britischen Prinzen Andrew, des zweiten Sohnes von Königin Elisabeth. Von Prinz Andrew ist inzwischen ebenso wie von der Tochter von Robert Maxwell bekannt, dass sie sich in pädokriminellen Netzwerken bewegen21.

Aber all das heißt ja auch, dass Stokes auch Diana selbst als Handleser, Heiler usw. beraten hat. Ob seine Ratschläge besonders förderlich waren? Denn dann wird es in seinem Artikel verblödet fast von A bis Z. Er gibt eine astrologische und Handlese-Deutung des Lebens und Todes von Prinzessin Diana. Er lässt allerhand - für mich nicht nachvollziehbare - Zahlen-Kabbalistik mit einfließen. Und was Stokes dann sagt, klingt für meine Ohren mehr als zweideutig, um so mehr, wenn man berücksichtigt, dass er so auch zu Diana selbst gesprochen und sie in diesem Sinne beeinflusst haben könnte. Aber da er vornehmlich von Diana's eigener Sicht an sich berichtet, die scheinbar von ihm unbeeinflußt war, soll es so wiedergegeben sein:
The handprint, (...) shows her intuition to be remarkable, and she was aware of the moons affect on her destiny, and she knew she would not have a long life. She said she lived each day as if it was her last, she had a deep need to love and be loved, but for herself, not as a trophy, and knew time was running out for her goal achievement.
Das könnte nicht wenig danach klingen, als würde sie einen frühen (gewaltsamen?) Tod geradezu als gegeben „akzeptieren“ und als „schicksalsgegeben“ hinnehmen. Was ich verabscheuungswürdig fände, da sie ja zugleich ahnte, wem sie die Abkürzung ihres Lebens dann verdankt hätte. Jeder, der so denken und handeln würde wie sie (oder Stokes), würde ja meines Erachtens gegenwärtigen und künftigen Mörderzentralen das Handwerk erleichtern.
Im weiteren darf noch nicht einmal der Nostradamus fehlen und über die künftige Wiedergeburt von Diana wird auch noch gemutmaßt. Das ist schon Wahnsinn in Reinkultur. Und er schreibt:
Several Astrologers did give the warnings in Diana’s chart, alas I was not one of them.
Warum „alas“, warum „leider“? Hätte es etwas geändert?

Er sagt, dass durch Elektroschock-Therapie die Besessenheit eines Menschen (von Geistern) geheilt werden kann, dass mit ihr also eine Art Teufelsaustreibung betrieben werden kann. Und durch irgendwelche Nicola Tesla-Erfindungen können in der Aura von Personen die Gesichter von Geistern sichtbar gemacht werden können (irgendwie so ...).

17. Juli 2006 – Stokes kannte Meisterspion Anthony Blunt gut

Über den (vermutlich) pädokriminellen, homosexuellen britischen Top-Agenten und sowjetischen Doppelagenten Anthony Blunt schreibt Trevor-Stokes22:
He would later claim to Guy Burgess that his first sexual experience was at age 8. Men, particularly when disturbed emotionally or sexually, often take refuge in “intellectualism”, and Blunt was an intellectual. (...)
A team of 12 Soviet sympathisers at Cambridge university, known as the “Apostles”, were part of the Commintern, or communist international. The Soviets called it the Hommintern due to the drunken, promiscuous sexual behaviour of its supporters. Blunt, like many other traitors, was a total heterophobe.
Also wenn man es richtig versteht, eine Art Frauenhasser.
In one instance alone Blunt had 49 Dutchmen murdered. (...) Blunt upset many contemporaries by his reference to the unnecessary fire bombing of German dormitory towns and cities, “as an act of the greatest cowardice by the R.A.F. when the third Reich was making gestures for an honourable surrender from 1942”. (...)
Incidentally, Louis de Wohl, one of the British governments team of astrologers during World War two, claimed all along, that certain highly placed people were at risk from blackmail. These were: alcoholics, predatory homosexuals, communists and compulsive blabbermouths. Blunt met every category, yet was allowed to continue in place. In one incident, from the Russian first chief directorate, Blunt (codenamed Johnson) broke down in a taxi outside Leconfield house and confessed to the driver, that he was a Soviet spy, with many deaths on his conscience.
Anthony Blunt soll „Kunde“ männlicher Kinder- und Jugendlichen-Prostitution gewesen sein und vieles scheint Stokes aus einem eigenen Mund erfahren zu haben:
One of his boasts (Prahlereien) was that he often shared the same young boys with playwright Noel Coward and Intelligence chief Maurice Oldfield, and the king's own brother, these spotty (pickeligen) adolescents they called “rough trade”23; he would refer to them as his “catemites”24. (...) Anthony Blunt claimed Nazi party funding came from the same Jewish banks that supported the allies. (…)
Blunt would insist that the mysterious death in 1941 of the king’s brother, the Duke of Kent, was a murder on Churchill’s orders, as he was trying to make peace. Blunt was unusually angry over this murder. (...) Blunt claimed the death of the patriot “Lawrence of Arabia” was also murder. (...) Sexual sociopaths are people who because of mental illness have no sense of moral or social responsibility; they block their feelings and avoid meaningful relationships.

9. August 2006 – „Churchill nahm an geschmacklosen magischen Praktiken teil“

In seinem Artikel über Rudolf Heß schreibt Stokes25:
Some years ago one Christmas eve, I was invited to attend a 70th birthday celebration held at a Masonic lodge for intelligence and allied personnel. An amusing senior policeman telling filthy jokes to the guests, introduced me to an inebriated (alkoholisierten) old chap (altes Haus) dozing (dösend) in front of a blazing fire, who had been at guard at Spandau prison where Hess was held. Almost word for word I remember what he said to me and I repeat it here. (…)
I asked him what it was he was telling me ? “Simply this, he said, that luring (locken) Hess to Britain was an M.I.6 “sting operation”26 to embarrass (blamieren) Hitler. We then said, you do as we tell you, but Hitler said: “keep him.” (…)
Anthony Blunt claimed Britain did not want to shorten W.W.II with the treaty brought by Hess and rejected without consultation. Churchill said many times he wanted “total war” and ”the complete elimination of Germany, as a nation”. These paragraphs, “The complete elimination of Germany as a nation” and “total war” were used consistently by the financial backers who put Churchill into power over two world wars.
During the Arab/Israeli 6 day war, a highly placed Rabbi, who advised on the Nuremberg trials and a good friend, gave me further back up information. That Churchill was in the grip (im Griff) of these men there can be no doubt; it is documented that he was a 33rd degree mason, had been in unsavoury (geschmacklosen) magical practises27, and made his personal fortunes from the suffering of others in the Boer war, to protect Jewish investment in the South African diamond and gold mines, and two world wars.
Interessant übrigens, dass es eigene Freimaurerlogen für Geheimdienstmitarbeiter gibt. Und interessant auch, was man dort alles von alten Knaben in alkoholisiertem Zustand erzählt bekommen kann. Interessant auch, wohin Trevor-Stokes alles so zum Geburtstag eingeladen worden ist.

10. August 2006 - „Churchill wollte den Krieg um jeden Preis“

Sein Aufsatz „Hitler, Churchill and the Occult“ vom 10. August 2006 beginnt mit den Worten:
Much has been written on this subject: Third Reich, Witchcraft, Churchill. Perhaps the most believable book is the classic by J H Brennan, published some 30 years ago.
Gemeint ist der irische Okkultautor J. H. Brennan (geb. 1940)28. Er hat laut englischem Wikipedia viel geschrieben, auch Kinderbücher, die voll gefüllt sein sollen mit Astrologie und die den Kindern erklären wollen, wie man ein „Zauberer“ wird. Er hat also Bücher geschrieben, die scheinbar verboten gehören, weil sie Kinder geistig krank machen und verblöden.
In dem Artikel kommt Stokes auch darauf zu sprechen, dass Churchill und seine Hinterleute alle Friedenswilligen in Großbritannien aus dem Weg geräumt haben sollen (Hervorh. n. i. Orig.)29:
Churchill had the king's brother and would be peacemaker the Duke of Kent, and general Sikorsky murdered, and the other peacemaker Edward VIII squeezed out under the “Wallace Simpson fiasco”, because exactly as Sir Anthony Blunt claimed during the Mayfair de-briefings, - “Churchill and his backers wanted the war no matter what”. (...)
From 1942 Hitler knew he could not win a war on two fronts, exactly as his astrologer predicted, and asked repeatedly for an honourable surrender. Churchill’s financial backers would not allow this, insisting on total destruction.
Believe this, Churchill on orders from Victor Rothschild, forbad intelligence gathering on Russia through the war, archive material in Washington (particularly document, FO 383-7 14-1), details war crimes by Churchill, the British in retaliation documented the barbarity and revenge on German civilians of the Jewish Gen. Eisenhower, and his starving to death of German prisoners at the wars end.
Churchill’s incompetence was so great, that at wars end we had to guarantee safety to the likes of Claus Barbie and others, because the Germans were the only people with an intelligence infrastructure into Russia.
We went back on our word to those who had given us information, and prosecuted many up until the present day, yet Japanese and allied war crimes were largely ignored.
Sir Anthony Blunt had deep knowledge of both Britain, German and Russian theatre tactics, and was horrified that Churchill backed Stalin’s rape squads sent in to defile German women and children, after we had mass fire bombed residential areas. Remember, Blunt and co all wanted senior governing positions when Russia conquered Britain. (…)
Britain’s intelligence community had deep penetration in the Third Reich and said they were no threat to Britain, and to let the two Socialisms fight it out.
Head of naval intelligence with the most German A.I.Ps ( agents in place ), Admiral Barry Domville, was actually locked up for the duration of the war for insisting this was so. (...)
During W.W.II Winston Churchill, a 33rd degree Mason, and Masonry is about as occult as it comes, took advice from Archbishop Lang, The Church of England occults expert, Dennis Wheatley, Louis de Wohl R.A.F. chief Lord Dowding and others, to form the “Black-Team”. These were top occultists whose job was to advise the British government, including astrologers, and a celebrity palmist, Dowsers, and according to my friend the late medium Joe Benjamin with Jewish underground sources, several big Spirit mediums too.
I spent 35 years questioning retired intelligence personnel from the war, and the history books lie. (…)
That Churchill would turn out to cheer up Londoners who were bombed out, has endeared him to the population but, as we had broken the Enigma codes we knew where, and when, the attacks would be, so no risk here on his part. When he was sober he would come out to the people, when he was not, an actor would take his place ( look up Norman Shelley ). (…)
The wartime government had large financial grants available for any occult assistance under the “Black-table” schemes. (…). And if you ask yourself, “what did W.W.II actually achieve?”, we came out bankrupt, blitzed and bombed and lost our empire and our gold reserves to the American banks.
Strangely the very same financial backers to Churchill, yet they say we won this war.

2. September 2006 - Orgien als Erpressungsmethode der Geheimdienste

Trevor-Stokes unterstellt dem sowjetischen Geheimdienst, im Westen Orgien veranstaltet zu haben, um Politiker mit der Drohung des Bekanntmachens ihrer Teilnahme erpressen zu können. Und sofort erinnert man sich, dass doch auch schon die Gestapo so gearbeitet haben soll, dass der hohe Freimaurer Ellic Howe Freimaurer-Gerüchte weitergibt von Berliner Orgien der Gräfin Hohenlohe, dass Victor Ostrovsky von Orgien des Personals des israelischen Geheimdienstes Mossad berichtet, dass so auch der CIA arbeiten soll, dass also Geheimdienste überhaupt so arbeiten werden. Und man lernt dadurch überhaupt einmal erneut mehr über die Rolle, die ritueller Satanismus und Pädokriminalität innerhalb der Eliten spielt. Sie schweißen die Eliten zusammen30:
… What I mean happened in the mid 1970s to a succession of people who were leaving or trying to leave a left hand path magical group.
Ordinary people tend to join these groups for the comraderie, the partying with its attendant drugs, sex and alcohol, not really aware that the fervour (Leidenschaft) can be whipped up and used for some nefarious purpose, in the same way say, as a catholic mass generates power, or to a lesser extent one of Tony Blair's “New labour” meetings.
Man hört durch diese Worte doch allerhand Verharmlosungen von – letztlich – magischen Orgien hindurch. Wodurch man einmal erneut manches über T. Stokes erfährt. Im folgenden wird man durch Stokes auf Zusammenhänge aufmerksam gemacht, die man so auch auf Wikipedia dargestellt findet31 (alle Anmerkungen im Text von mir, I.B.).
Only when leaving the group would they become aware that the threat of blackmail and a ruined career, would retain them. And there were suicides, the tragedy of the talented show business personality and healer Stephen Ward is one example, if indeed he did kill himself. His colleague Soviet agent Eugene Ivanov doubts it. Ivanov, whose K.G.B. role in the Profumo affair would be a major factor in bringing down the Tory government.
The Cliveden House parties were famous for their beautiful women, Mandy Rice-Davies and Christine Keeler being just two. Later the house underwent a series of tricky exorcisms, by the top exorcist, Dom. Robert Petet-Pierre. He only told me part of this but it was heavy stuff.
The Fred West murders were believed to a just black magical incest and paedophile parties attended by top people32, which explains why social services and police turned a blind eye for so long, Police records show the Address at 25 Cromwell St, was the last known place for around 20 young people to be seen alive.
Who protected the West’s? Do a net search on Frank Beck’s exposure on Paedophile rings, and the top people who attend them33.
Intelligence operatives speak of files existing on many politicians, including Liberal leader Jeremy Thorpe and Greville Janner, the head of the (…) parliament in Britain, and if our spooks know, so do the Soviets.
The circumstances behind the death of actress Imogen Hassall was another; look up the deaths of Jayne Mansfield and Grace Kelly, and more recently the Mossad murders of Gerald Bull, and M.P. Stephen Milligan.
According to Sir Anthony Blunt, the murder of actor Peter Arne, the supplier of rent boys to the film and aristocratic world34, had its origins here. He even shared boys with the head of M.I.5 Maurice Oldfield (M of the James Bond films), Noel Coward, several bishops, and an archbishop.
The kings brother who was murdered by Churchill in W.W.II all were blackmailed by the Soviets for attending black magic type parties, and Sir Anthony Blunt said spy Guy Burgess had a diary full of other names too.
Israeli leader Menachem Begin was blackmailed all his life by the Soviets.
During the cold war the K.G.B. were experts at running these groups all around the world, and several high calibre people were drawn in; actors, actresses, clergy, many government and Church officials. The Admiralty and Ministry of Defence in particular, were successfully targeted, but especially the bored and rich, and the “try anything once“ brigade.
The Admiralty suffered from “The Vassal Affair”, where secret submarine documents went AWOL by the caseload.
It was a blackmail tool to obtain the most valuable of spy, the A.I.P. or agent in place. Many show business types were used as A.O.I ‘s which is “an agent of influence.”
Newspaper publisher Robert Maxwell claimed an incredible fund of knowledge from the Jewish underground on this issue, such as the Heidi Fleiss affair, where Hollywood beauties were supplied to the rich and famous, including the U.S Senate. To be used in blackmail orgies, this time for Mossad.
Senator McCarthy in the 1950s brought this to the attention of the powers that be even in those days, the Russians were at it.
When one British occult group was disbanded (aufgelöst wurde), one young actress told stories of mostly animal sacrifice, but occasional humans were used. These were from the capital’s beggars or people sleeping rough, or even from children sent in from mainly African countries to “relatives”. The excuse is often given that the child was really a “witch”.
Apparently, all those present would have the sacrificial blood smeared on their cheeks in satanic ritual, a process known as “blooding”
The disbanding of this group produced carrier bags (Karrierelast) of secret photographs of house hold names. It was a great shock to us all, and often the very last people you would assume, including a very famous, “Mr, clean “ type pop star. Pictures of whom, shook me rigid!
Some major details given by a Soviet defector, show how an upper class Dublin party was used to gain influence over senior republican officials, and the British were forbidden by the Americans from interviewing them; “how ludicrous” we were all angry at this American interference, in British affairs. Particularly as the local boys home supplied the “amusements” (see on internet: Kincora Boys home).
Information came out about American donations buying a large consignment of semtex explosives, labelled “A gift from the Soviet Trade delegation,” and delivered in secret to an Irish bay by Soviet submarine (!).
However, people escaping magical groups, like those escaping Christian cults, exhibit the same psychological symptoms, and need careful handling. Any de-programming starts with listening and counselling, and the comparison of stories told, with the keeping of careful written notes.
Remember that Christian bishops in Africa tolerate blood sacrifices among the natives, because as the Church Times newspaper says” they cannot stamp it out”.
Auch dieser Satz enthält implizit wieder viel „Verständnis“!
However, it was not long before the grand Magus heard that I was interfering with his leavers and the threats began, late night telephone warnings, dead animals left on my doorstep, a sheep’s heart nailed to the front door.
The police tend to see these things as harmless practical jokes, but they do ratchet up the tension.
Then a loud knocking on my door at six in the morning with a minicab driver asking to take me to a funeral where someone of my name was to be buried, signalled the beginning.
Thumps and bangs throughout the house all night, distant cries and wailing, and unexplained scratches and bruising appearing on my person, quickly resulted in my wife going home to her mum.
Doors that were definitely locked would bang all night, things would just fall off the wardrobe, lights go on and off, a room would just go stone cold, and fresh food would just go off.
And then one day in broad daylight a fire began in my son’s room while he was at school, later smoke was issuing from between floorboards that had never been up.
Then a neighbour alerted me to curtains smouldering in the spare room.
This was a real psychic attack. My home was sealed well with due ceremony when I moved in, but it was being overridden by psychic trespass of the worst type.
That night a grand psychic battle ensued, the like of which just rereading my notes on it made my flesh crawl.
The sunshine in the morning seemed to hold the promise it may be over, and the next few weeks helped in the recovery of both my emotional and mental balance. I had made mistakes but I had now learnt how to deal with a particularly unsavoury and frightening aspect of the paranormal.
A full written account was submitted to my spiritual organisation, who felt I had handled this unwisely, and I did get some criticism for my retaliation.
When your family is threatened we all act out of character.
Perhaps we all learnt valuable lessons from the encounter.
Und was soll man mit diesem Bericht anfangen? Hört sich fast wie jener „okkulte Krieg“ an zwischen Joseph-Antoine Boullan und Stanislas de Guaita, in den der französische Satanismus-Autor Huysmans zumindest am Rande35 verwickelt war …

6. September 2006 – „Von Politik fühlen sich Homosexuelle eher angezogen“

T. Stokes schreibt über die frühen 1970er Jahre (Hervorheb. n. i. Orig.)36:
In the early seventies I worked in London helping young offenders (jugendliche Straftäter) with their community service; often these youngsters would not be able to get a job for various reasons, and would on occasion get into trouble with the police.
You may already be familiar with the 1987 Cleveland and later Orkney child abuse scandals, among several others, where a group of social workers concocted or exaggerated stories in the Scottish Orkney islands of Satanic sexual abuse, and broke up whole families in the process. In fact there are listed no less than 80 of these Satanic investigations world wide, during a very narrow time frame, and usually were instigated by extremist Christian sects such as the Evangelicals.
At no time were real experts involved, e g demonologists or satanic defectors (Überläufer), just social workers and religious cultists.
Even the Catholic Church had to hold the secret “Operation Templeman”, in which to scan trainee priests to route out disturbed sexual predators.
This teenage lad when I first met him for his community service, had been picked up for shoplifting some food in a London supermarket, and when the police searched him back at the police station, he had strange bodily markings consistent with a ritual whipping.
This lad was living in a children’s home near to Hampstead Heath, and he was small for his age and with a large appealing mop of blonde curly hair, he would slowly loiter about on the Heath, and when approached by gay men to purchase his services, would give a signal to several other teenagers hiding in the bushes who would rush out and rough up the man and take his money, This was a popular pastime and was called in the local children’s homes “poof bashing”.
Now this lad said that among the regulars on the Heath were some well known personalities in politics and show business.
A detective whom I discussed this case with some years ago said: “politics is not a family oriented profession, it is more suited to a single mans lifestyle, which is why it appeals to so many gays”.
New Labour is by and large a gay party, priority is given to gay job seekers, children adopters and party activists.
The news that certain names are to be deemed politically incorrect such as the term “ homosexual” and “housewife” and that “bride and groom” are no longer to represent male and female, and all TV advertisements are to be monitored for racism content.
This all the while that the Hollywood hate filled anti-German films made during W.W.II are shown every afternoon on British T V, predictably showing the evil Germans losing out to the victorious “all-lies”. Surely now we should put all those racist films into the dustbin of history.
The spate of recent newspaper articles making fun of deputy leader John Prescott have come from the Blairite centre and are designed to discredit him. Downing St bodyguards are always a good information source, and have said that a private investigator was digging the dubious sexual past history of those at the pinnacle of New Labour, and allegedly paid for by John Prescott, and has said that he believes that Gordon Brown married late in life only to make himself more credible, and that Brown was a rival with Mandelsohn for the attentions of Tony Blair.
If a man is open with his sexuality, I do not see a problem, but so many of the recent changes we have seen in the law have been anti-family and heterophobic in nature. And how many others have married to hide up their past, and become more appealing as family men?
Solche Dinge habe ich zuerst bei Jürgen Elsässer gelesen und dort nicht für gar zu ernst genommen. Aus dem hier von T. Stokes vorgelegten Deutungsrahmen wird einem schon klarer, worum es hier eigentlich geht.
The chief psychiatrist at Utah state prison and an expert on ritual abuse, both satanic Christian and Jewish, claims that over 40,000 mainly children each year are murdered in these enactments.
This took me back to the young lad who told me similar stories all those years ago about boys being abused by political figures who met on Hampstead Heath, and it is strange how the same names come up again and again. I would agree that a persons sexuality is their own, except where children or vulnerable adults are concerned.
The Kincora Boys home in Ireland (do a net search) was not only run as a pleasure centre for politicians, but our M.I.5 allowed this to go on, while watching and blackmailing top I.R.A. figures to talk peace.
But how much of this child abuse is Satanic in origin?
This is often just part of the trappings and only rarely is the cause religious in nature. But various perversions are used to gain access to abnormal mental depths, and often used with drugs to heighten awareness. These depths can, if used consistently, centre the power, but in an unbalanced way, and give unusual artistic ability and even clairvoyance. This is why so many male actors artists and mediums are gay.
Soweit alles klar. Aber Trevor Stokes beantwortet nicht die Frage, wie es kommt, dass er Anfang der 1970er Jahre, als er doch Mitarbeiter des britischen Geheimdienstes war, dazu kam, als Sozialarbeiter für straffällig gewordene Jugendliche tätig zu sein. Und wie es kommt, dass er damals nicht auf Strafverfolgung gedrungen hat mit Hilfe dieses Augenzeugen, so wie es DeChamp im Franklin-Cover-Up-Skandal getan hat und so wie es auch im belgischen Dutroux-Skandal geschehen ist.

10. September 2006 – John Costello - Warum wurden die Juden nicht gerettet?

Er schreibt einen Artikel über den von ihm unterstellten Mord an dem investigativen Historiker John Costello (1942-1995)37. Darin lautet der Kernsatz:
The author of 10 spy books, was about to finish “The feast of scorpions”, an explosive book on how the Oxford universities allowed the Soviets to recruit, as they did in Cambridge, and why the Rothschild clan allowed the sacrifice of the “Schnorrers” ( Jewish beggars ) as the rich and important all escaped.
Ob John Costello um der letzteren Behauptung willen noch 1995 ermordet worden sein wird? Wie auch immer. Der Text als ganzes lautet:
In 1995, John Costello was a 53 year old investigative writer, who stumbled on and was about to publish a landmark book on one of the most explosive topics since W.W. II.
John had threatened to expose the Soviet spy rings at Oxford universities; this would rival the Cambridge homosexual/communist rings of Burgess Mc’Claine, Filby, Blunt etc etc.
Costello was a best selling author and historian, with book titles such as, “The K.G.B. secrets, the British government does not want you to read” and “The Pacific war“ which is regarded as perhaps the best written book on the subject. This was followed by “D-day”, “Jutland” and in 1977 “The battle of the Atlantic”, and “Deadly illusions”, co-written with a senior K.G.B. operative [Oleg Tsarev, editor's note].
His biggest success was “The Mask of Treachery”, which unearthed much information about the activities of Sir Anthony Blunt; from his contemporaries and fellow travellers, only a small portion of this was included.
John was fearless in approaching Soviet sources. He managed to successfully sort fact from fiction, which meant he would continually cross check with the U.S. freedom of information act, and intell operatives themselves, from such sources as the BBC, which had a policy of employing pro-soviets in the thirties, to the hard line Jews of Poland who were such a major factor in bringing Britain in to the war in 1939. Remember Poland was divided between Germany and Russia. They insured that while we used the invasion of Poland as an excuse for war, the Russians were allowed to take their half unhindered.
John numbered among his informants, documents from a senior Rabbi from Krakow, superspies Oleg Tsarev and Ruth Werner, alias Ursula Kuczynski (codenamed Sonia), and info from Flora Solomons, who claimed, as did J Edgar Hoover, that the world Jewish underground supported the Soviet cause throughout W.W.II.
After the collapse of the Berlin wall, many Soviet spies came clean to ingratiate themselves, and it was Ruth who confessed to servicing the Oxford spies for Russia in the thirties under the noses of the British; how Claus Fuch was allowed to take way armfuls of papers each day from the Atomic Energy Commissions Research Institute at Harwell, and of the separate American Jewish spy rings at Los Alamos, as confirmed by Alexander Shelepin. Ruth also told John of the secret bug in Harold Wilson’s black brogues that caused such panic in the mid sixties.
John Costello’s knowledge of Soviet penetrations and techniques could only have come from several people at the top of the intelligence world, on both sides. But on a tip from the Jewish underground, he questioned Ruth Werner.
Britain had cracked the secret German codes; we were reading everything, and John was asking that as we obviously knew about the Jews in the camps: Why were the wealthy Jewish banking syndicates that funded the war, remaining silent?
Remember Rothschild had the highest security clearance (Freigabe) alongside Churchill. It was Rothschild who brought in “Regulation B”, which was immediate incarceration for anyone the banking cartels did not like, for the duration of the war, and was used to silence the outspoken chief of Naval Intelligence, Admiral Barry Domville38, among others.
John Costello died after complaining of stomach pain after eating shellfish at a Spanish restaurant. 36 hours later while aboard a British Airways flight to Miami, he was found slumped in his seat, and immediately certified as dead.
Preliminary tests by the Dade county Florida medical examiner were inconclusive, and ordered extensive toxicology reports.
The author of 10 spy books, was about to finish “The feast of scorpions”, an explosive book on how the Oxford universities allowed the Soviets to recruit, as they did in Cambridge, and why the Rothschild clan allowed the sacrifice of the “Schnorrers” ( Jewish beggars ) as the rich and important all escaped.
His literary agent John Hawkins39 supplied additional information that points to what Soviet medical researchers at the K.G.B. call a “biopoison”. That is a poison that is administered in 2 parts, one part taken (disguised in shellfish is not unusual), and the other at a later auspicious time where they mix in the stomach over several hours; the poison takes effect, and the person dies.
If it was murder who killed him ?
The British were made to look like fools after whole Intelligence departments served the Soviet cause for decades, altered the whole course of W.W.II and would not want yet more info from reaching the public of incompetence and scandal.
The U.S.A., to prevent Ruth Werner’s testimony of how the Roosevelt administration contained so many Russian sympathisers. The Jews, to protect the real causes for the war. Or maybe the Soviets, who wanted no new light shed on old crimes.

* * *
Collected from many sources over 40 years.

Dezember 2006 – „Das Monster von Florenz“

Im Dezember 2006 befasst sich Stokes mit dem Fall des „Monsters von Florenz“, über den auch zwei deutsche Bücher erschienen sind40. Was Stokes schreibt, steht der Sache nach heute auch auf dem deutschen Wikipedia-Artikel zu diesem Fall. Dort ist auch zu erfahren, dass es inzwischen zu weiteren Ereignissen gekommen ist rund um die Aufklärung dieses Verbrechens41:
2004 wurde zum dritten Mal die Wohnung des Apothekers Calamandrei aus San Casciano durchsucht, der bereits 1988 nach einer Beschuldigung durch seine ehemalige Ehefrau, die eine Beretta im Kühlschrank gesehen haben wollte, in den Verdacht der Ermittler geraten war. 1991 hatte sie ihre Beschuldigungen in einem ausführlichen Schriftsatz wiederholt. Die Ermittlungen waren damals eingestellt worden. Bei der neuerlichen Durchsuchung beschlagnahmte die Polizei Unterlagen und Videokassetten, die der ermittelnde Kommissar für relevantes Beweismaterial hielt. Calamandrei wurde beschuldigt, Auftraggeber der Mordserie zu sein, um an die Leichenteile der ermordeten Frauen für „satanische Messen“ zu kommen. 2007 kam es zu einer ersten Gerichtsverhandlung, 2008 wurde Calamandrei von einem Florentiner Gericht freigesprochen.
Stokes schrieb 2006:
Commisario Michelle Giuttari, now head of the regional crime squad, announced that findings from a prosecutor investigating the suspicious death of a local doctor, showed ritual activity in Perugia and Florence, which new leads that suggest a satanic sect.
Giuttari claimed statements of a highly respectable group of “above reproach“ type citizens including magistrates, doctors, academics and the aristocracy, attended these ceremonies where the women’s genitalia was used. The significance and coincidence of this with the Jack the Ripper killings in Victorian London, is not lost to parnormalists who often assist and advise in police investigations of this sort, with its occult genesis in the sorcerers of the Old Testament.
A new suspect has now been charged with being the “Monster of Florence”, and that is Francesco Calemandrei, a wealthy pharmacist, who is said to have implicated Satanists from the very top of society, including those close to Silvio Berlusconi, the intimate circle of Tony Blair and even an ex U S President. (…)
A book has been published which gives most of the story, “Sweet Hills of Blood” and this does not make for good bedtime reading. But I would recommend it, particularly as the author when asking questions was harassed by police, who did a 7 hour search of his home and took away the black stone doorstep. This is a sign of someone with occult knowledge, and has its ancient psychological origin in “crossing the threshold”. He was told he himself would be charged with the murders and 17 other crimes.
Similar crimes to this have been reported not by the British mainstream media, but by the underground press. Such groups as this have always existed, with tentacles into the higher reaches of politics, the church and Britain’s W. W. II war effort.
In 1996, a case was broken open at Tilbury Docks, and bush meat parts from an Africa war zone were intercepted en route; these included parts of women’s sexual anatomy. This particular ceremony is demonic, and demands a particular mindframe that is not normal.
Many rough sleepers (Obdachlose) and children who go missing in the past, have ended their days with groups such as this, the recent Dutch paedophile case where two children were said to be used for the cream of society in their debauchery, has similarities here.
Witness evidence, victims and survivor statements also tell of similar groups who often use the occult as a cover for plain criminality.
Dieser Artikel macht einmal erneut deutlich, welche Fülle von Vorfällen und Hinweisen aus den letzten Jahrzehnten in Zusammenhang gebracht werden mit elitärem Satanismus, und dass die Artikel von T. Stokes einen fast unentbehrlichen Überblick liefern über viele Fälle und Hinweise, die man in dieser Dichte andernorts noch nicht zusammengestellt gefunden hat.

27. Januar 2008 – Interview mit dem Schweden Henrik Palmgren

Im April 2006 begründete Henrik Palmgren in Göteborg, Schweden sein „Red Ice Radio“. Am 27. Januar 2008 führte er ein zweistündiges Interview mit T. Stokes, dessen erste Stunde frei verfügbar ist. Hier wiederholte Stokes viel von dem, was er bis dahin in Artikeln veröffentlicht hatte. Einleitend wurde über seine vielfältigen okkulten Ratgeber-Fähigkeiten gesprochen. Dann ging es weiter (eig. Übersetz.)42:
… So, das ist so in etwa meine „übernatürliche“ Seite, und das ist die Seite, um derentwillen ich am meisten bekannt bin. Aber ebenso sind die Artikel, die du erwähnt hast, tief gehend recherchiert, die Wahrheit über Dinge wie den Zweiten Weltkrieg. Was man verstehen muss, ist, dass die meisten Geschichtsbücher, die wir in Schulen und Universitäten benutzen, nicht die Wahrheit darstellen, sie sind auf Lügen aufgebaut. Es gibt da so viel, von dem wir verstehen müssen, dass es falsch ist.
Ein Beispiel: Uns Briten wurde gesagt, dass Sir Francis Drake einer der größten Patrioten war. Und er wurde geadelt für seine Arbeit für Britannien. Aber wenn du dir die Geschichte von Ländern wie Spanien anschaust, dann wird er dort als ein Pirat und Mörder angesehen. Welche Sicht aber ist denn nun wahr?
Und wenn du den Zweiten Weltkrieg erwähnst – wenn du dir den jüngsten Fall anschaust, den Krieg im Irak. Das englische Volk sagte Nein. Die Geheimdienste sagten Nein. Sogar die britische Regierung sagte Nein. Tony Blair - mit seinen finanziellen Unterstützern - sagte auf eigene Verantwortung hin Ja. Und das ist dasselbe, was im Zweiten Weltkrieg geschah. Mit demselben Szenario. Es ist oft in Geheimdienst-Kreisen gesagt worden, dass das erste Opfer des Krieges die Wahrheit ist. Aber bevor eine Regierung Krieg erklären kann, muss sie zunächst einmal ihrem eigenen Volk den Krieg erklären.
Das sind starke, treffende Worte, Beurteilungen und Vergleiche, die sich im gesprochenen Originalton noch wesentlich eindrucksvoller anhören, als geschrieben. Wem wären solche Gedanken nicht selbst schon so gekommen? Und weiter sagt T. Stokes:
Da findet ein Propagandakrieg statt. Sie bauen Rassenhass auf. Darüber gibt es so wahnsinnig viel zu sagen. Für Jahre bin ich in Altersheime gegangen und verwendete dort manchmal viel Zeit darauf, mit verschiedenen Leuten zu sprechen, die im Krieg zur Speerspitze gehörten, zum Geheimdienst und solchen Sachen. Und einige der Dinge, die sie mir erzählten, schockierten mich wirklich heftig. Es ist genau wie im Krieg gegen Irak. Der Zweite Weltkrieg ist einfach nur ein Haufen Lügen. Damit Menschen hingehen, um zu kämpfen, müssen die Gemüter erhitzt werden (to whip up). Und wenn du dich erinnerst: Die Situation im Irak, von der uns Tony Blair erzählt hat, dass Saddam Hussein Massenvernichtungswaffen hat, die er gegen uns zum Einsatz bringen kann innerhalb von 45 Minuten. Heute wissen wir, dass es Mist war. Exakt dasselbe geschah im Zweiten Weltkrieg. Der Fall mit Rudolf Heß ist dafür ein klassisches Beispiel. Es ist viele Jahre her, da sprach ich mit einem sehr hochstehenden Mann, einem Freimaurer. Ich wurde ihm vorgestellt. Und er sagte mir: „Wenn Sie Geschichtsbüchern glauben, dann sagen uns die, dass Rudolf Heß der zweitmächtigste Mann in Deutschland war.“
Dann folgt eine Geschichte, die so wie erzählt, nicht völlig in sich stimmig ist. Er sagt, dass es unglaubhaft wäre, dass Heß, so bewacht wie er gewesen wäre, unbemerkt von seinen Leibwächtern ein Flugzeug hätte nehmen können, um damit nach England zu fliegen. Nun, das wird in diesem Fall nicht der Knackpunkt sein. Aber hören wir ihm weiter zu:
Dann fragte ich: Was wollen Sie mir damit sagen? Er sagte: Die Angelegenheit mit Rudolf Heß war eine MI6-Einfangoperation43. (…) Er sagte: wir köderten ihn zu uns herüber unter dem Vorwand des Friedens. Und als wir ihn hatten, sagten wir zu Hitler: du wirst deinen Frieden nicht haben. Wir erzählten einige schreckliche Lügen. Wir wussten schon lange, dass … Sowjets. Aber wir logen unser eigenes Volk an. Es gibt da so wahnsinnig viel, das abartig böse ist. Churchills Bombardierung von … . Es ist so falsch, so falsch. (…)
Ich war tatsächlich ein Whistle-Blower. (…) Ich sag die eines: Wir in Großbritannien, uns wurde erzählt, dass Hitler dieser schreckliche Mann war, der zu uns herüber gekommen ist und uns bombardiert hat. Doch Hitler hatte diese Sache mit der „arischen Rasse“. Das waren genau drei Nationen: Deutschland, Großbritannien und die USA. Er hatte nicht die Absicht, Krieg mit Großbritannien anzufangen. Genau wie er es in „Mein Kampf“ sagt. (…) Er sagte: Sein Krieg wäre mit der Sowjetunion. (…) In den 1930er Jahren hatten wir … vom Dritten Reich. Wir hatten AIP's, also Agenten vor Ort (Agents in Place), wir hatten … Wir wussten absolut alles, was geschah. Und die Deutschen waren keine Bedrohung für uns. Und tatsächlich, der Leiter des eigentlichen Geheimdienstes … war für die Dauer des Krieges im Gefängnis, weil er sagte: Schaut doch, die Deutschen sind keine Bedrohung für uns, sie sind es für die Sowjetunion.
Wenn du dir die Situation in Großbritannien in den 1930er Jahren ansiehst: alle unsere Universitäten waren bis in den Kern durchsetzt mit Sowjetagenten. Sie waren in den Köpfen, in den Fabriken, das gesamte Land war durchsetzt mit Sowjetagenten. Wir hatten nur sehr, sehr wenige deutsche Agenten. Doch, die Situation änderte sich, als wir den Krieg anfingen mit Deutschland und nicht mit der Sowjetunion. … Unsere Geheimagenten sagten: Unsere wirkliche Gefährdung ging von den Sowjets aus. …. Kalten Krieg nach dem Krieg.
Da gibt es eine weitere Lüge, die wir ansprechen müssen. Und das ist die Tatsache, dass all unsere Geschichtsbücher uns lehren, dass wir um Polen willen in den Krieg gingen. Unter dem Nazi-Sowjet-Pakt nahmen die Russen die andere Hälfte von Polen ein und wir unterstützten sie. Aber wie konnten wir gegen Deutschland in den Krieg eintreten, weil sie die Hälfte von Polen eroberten, wenn wir die Sowjetunion dabei unterstützten, die andere Hälfte zu erobern?
Ich habe keinerlei Loyalität nach irgendeiner Richtung hin außer gegenüber der Wahrheit. Ja, ich bin ein Patriot. Ich bin so ein patriotischer Kerl. Aber ich habe das Gefühl, dass lange genug Zeit vergangen ist.
… war einer der … Spione im Krieg. So Anthony Blunt. Und er erzählte uns einiges, was ich zu jener Zeit nicht glaubte. … Und ich glaube es jetzt wirklich. Dass Großbritannien aus dem Krieg herausgehalten hätte werden sollen. Und vieles, was Churchill tat … Churchill … Es gab eine Übereinkunft mit Hitler. Dass sie nicht die Zivilbevölkerung bombardieren würden. Aber was geschah? Die Situation war, dass die Bombardierung Großbritanniens so ärmlich war, … und Hitler vergalt das.
Churchill soll Doppelgänger gehabt haben, den Schauspieler Normann Shelley (1903-1980) und andere, die seine Rolle einnahmen, wenn Churchill selbst zu betrunken war. Auf dem englischen Wikipedia-Artikel zu Normann Shelley wird das Für und Wider dieser Behauptung erörtert. Weiter Trevor-Stokes:
Mein Problem, Hendrik, ist, dass ich nicht das Gefühl habe, dass es irgendeine Notwendigkeit gab zu lügen. Und es sind die Lügen, die so verkehrt sind.
Vollkommen richtig. Obwohl mit sich bei solchen Sätzen natürlich schn fragt, was er selbst denn seinen Kunden sagt, wenn er für sie Exorzismus betreibt, Hellsehen, Handlesen … Aber womöglich glaubt er ja wirklich an das, was er da tut ...
Und wenn man sich die Nachrichten heute ansieht, du siehst doch auch die Nachrichten. Und wenn man ein wenig Verständnis hat für all diese Dinge: es ist … es ist verzerrt (biased). Wir werden wie Kinder behandelt. ...
Er spricht auch den damals aktuellen Fall des amerikanischen Präsidentschaftskandidaten und Irakkrieg-Gegners Ron Paul an, der zwar – auch noch 2012 - im Internet eine hohe Popularität hatte, aber in den Medien überhaupt keine und deshalb so schlecht bei Wahlen abgeschnitten hat, was viele Menschen als ein deutliches Zeichen für Wahlbetrug empfanden. Auch hatte er die amerikanische Außenpolitik mit für die Terroranschläge am 11. September 2001 verantwortlich gemacht. Eine Graswurzelbewegung zur Unterstützung von Ron Paul hat es auch noch einmal 2012 gegeben. So wie dort in den USA, so kommt im Gespräch die Vermutung auf, so könnten auch in Europa die Wahlen gefälscht sein.
An allem jedenfalls wird erkennbar, dass Trevor-Stokes durch und durch auf der Seite jener war, die endlich einmal genug Reserve und Misstrauen haben gegenüber offiziellen Geschichtsdarstellungen. Über die Freimaurer erzählt er folgendes (2. T., 2:20):
Als Harold Wilson Premierminister war, … fand er eine Wanze in dem Absatz … Sie wussten nicht, ob … Er war, sagen wir, sowjetfreundlich. So, was geschah dann, war, dass eine Versammlung stattfand, … zwischen den Freimaurern in der Armee, in der Polizei und allen Hauptdiensten, sie alle trafen sich. Sie erörterten die Worte, … Wir hielten ein contingency Eventualitäts/Notstands... ab. … Und wir wollten Lord Mountbatten fragen, von ihm wurde gesagt, dass er ein führender Kopf war. Nun, Lord Mountbatten ist jemand, der Verbindungen hat zu Rothschild. Und Rothschild finanzierte beide Seiten während des Zweiten Weltkrieges. Die Rothschild-Syndikate, man kann sie im Internet recherchieren.
Dann wird er vom Interviewer unterbrochen und sagt weiter:
Das ist es, woran ich dachte. Ich hatte einen sehr guten Freund, der vor zwei Jahren gestorben ist, Rabbi Louis Jacobs. Während des Kalten Krieges hatte ich ein wenig mit ihm zu tun. Und er war ein sehr frei denkender Mann. Er war ein … . Und er erzählte uns eine Menge interessanter Dinge über Geldspenden und über Judentum. Aber was ich erinnere, ist:: Uns wurde gesagt, Großbritannien habe den Zweiten Weltkrieg gewonnen. Wir bezahlten an die internationalen Banken bis zum Ende 2006 … So, es gibt keinen Hinweis darauf, dass Großbritannien den Krieg gewonnen hat. Man kann nicht sagen, dass jemand gewonnen hat, wenn es finanzielle Verpflichtungen gibt. (…) Großbritannien kam aus dem Krieg heraus „gebombt“, „geblitzt“ und bankrott. Ich denke nicht, dass wir in irgendeiner Weise gewonnen haben. Ich denke, die internationalen Bankiers haben gewonnen. (…) Sie wollen eine Weltregierung, eine Polizei, eine Religion, ein politisches Ideal. Und das ist ungesund.
Im Interview kommt man dann auf Cherie Blair, die Ehefrau von Tony Blair, zu sprechen und Trevor-Stokes wird zu den Gerüchten über ihre Interessen an okkulten Themen gefragt. Er sagt:
Ja, sie hat welche. Ich kann Ihnen das aus erster Hand sagen. Und Tony hat experimentiert. Tony ist ein Mann, er ist mental nicht … Und Cherie hat Ratgeber, die fragwürdig sind was ihre Fähigkeiten angeht und ihre Motive. Aber Cherie ist sehr mit Übernatürlichem befasst, ja.
Dann wird über die Astrologie und den Okkultismus in Großbritannien vor 1939 gesprochen. Trevor-Stokes erzählt, dass der Erzbischof Cosmo Gordon Lang (1864-1945) von Canterbury vor 1939 eine Studie darüber hat erstellen lassen, die wegen des Kriegsausbruchs niemals veröffentlicht worden ist, von der er aber eine Kopie besitzt. Auf dem Wikipedia-Artikel zu Lang steht darüber:
1937 wurde ein Ausschuss unter seiner Leitung und der des Erzbischofs von York gebildet, welcher „spirituelle Medien“ untersuchte. 1939 wurden die Beratungen abgeschlossen, aber nicht veröffentlicht und durch die Bischofskonferenz der Church of England ad acta gelegt.
Stokes sagt:
Einer von Churchill's wichtigsten Beratern war Lord Dowding. Und er war ein Spiritualist. Er war sehr sachkundig.
Auf Wikipedia steht über ihn und seine Frau:
Beide waren Vegetarier und Anti-Vivisektionalisten und widmeten sich unter anderem dem Spiritualismus und dem Tierschutz. Dowding war aufgrund seiner Popularität und seines hohen Adelsstandes ein häufig zitierter Redner in der parapsychologischen Szene Englands. In einem mehrfach publiziertem Interview bestätigte er die Plausibilität der Existenz von UFOs außerirdischer Herkunft. Dowding vertrat die Ansicht, dass der Sieg der Alliierten gegen Hitler durch direktes göttliches Eingreifen ermöglicht wurde. In verschiedenen Publikationen ging Dowding auf die These der Reinkarnation ein.
Und auf dem englischsprachigen:
Dowding was a member of the Fairy Investigation Society and of the Ghost Club. Although he knew that people considered him a crank for his belief in fairies, Dowding believed that fairies "are essential to the growth of plants and the welfare of the vegetable kingdom".
Stokes weiter:
Churchill hatte Berater wie Dennis Wheatley, der allerhand sehr interessante Bücher schrieb, ein bisschen …, aber sehr gute Bücher über das Okkulte und den Zweiten Weltkrieg.
Es handelt sich um den britischen Okkult-, Thriller- und Sachbuch-Autor Dennis Wheatley (1897-1977). Stokes weiter:
Und außerdem gibt es eine kleine Erwähnung in den MI6-Akten über den bösesten Menschen der Welt, Aleister Crowley, und über seine Verbindungen zu Churchill. (…) Ich weiß nur, dass er Experimente machte an dem höchsten Platz in Großbritannien, dem höchsten Felsen, der höchsten Klippe. Der Name ist mir gerade entfallen. The Devils Chimney. Aleister Crowley unternahm einige sehr böse Experimente dort während des Krieges. Es gibt Leute, die sagen, dass Aleister Crowley in Verbindung stand mit Außerirdischen.
Dann kommen sie auf Louis de Wohl zu sprechen. Stokes:
Was man verstehen muss, ist das Klima, in dem er auftauchte. Der Boden muss fruchtbar sein, damit die Blume zum Vorschein kommt. Churchill war in …. Leute mit okkulten Fähigkeiten. Er – oder seine Gruppe, einige nennen sie die „black group“, zu ihr gehörten einige der berühmtesten Okkultisten ihrer Zeit. Viele von ihnen verweigerten sich. Aber einige von ihnen verweigerten sich nicht. Und es gab Leute, die in diese Dinge verwickelt wurden. Der General Stubblebine, der amerikanische General, der übernatürliche Fähigkeiten im Kalten Krieg benutzte, er nahm sich sehr viele Inspirationen und viele seiner Leute kamen von Churchill's „Black Team“. (…) Er schrieb ein Buch mit dem Titel “The Men Who Stare at Goats“.
Das stimmt nicht ganz, Stubblebine spielt in diesem Buch von Jon Ronson aber eine große Rolle. Stokes weiter:
Es ging darum, dass diese Männer darin trainiert wurden, Ziegen durch Telepathie und Geisteskraft zu töten. Das war Teil ihrer Übungen.
Auch in der Sowjetunion wäre während des Kalten Krieges mit sehr vielen Menschen in einem Raum versucht worden, durch Telepathie eine Änderung in der westlichen Politik zu erreichen. Das erinnert natürlich sehr deutlich an die Sitzung, die das Reichssicherheitshauptamt im Nebenzimmer abhielt, als General von Fritsch vernommen wurde in der Blomberg-Fritsch-Krise von 1938. Es gab also in allen Ländern und auf allen Seiten Menschen, die das ernst nahmen.
Am Anfang des dritten Teiles geht es offensichtlich weiter mit Churchill (es scheint etwas zu fehlen). Stokes sagt:
Er befragte Medien den ganzen Krieg hindurch. (…) Es gab ein Medium, das war Joe Benjamin. Er war ein gutes Medium, sehr gut in … Joe Benjamin gehörte zum jüdischen Untergrund im Zweiten Weltkrieg und er war ein sehr unterhaltsamer Mann. Er kannte Churchill sehr gut. Von ihm wurde oft gesagt: Er ist einer von Churchills fünf Medien. Aber vor ihm gab es William Roy. William Roy war einer der cleversten Schwindler, die es jemals gab und von Churchill ist bekannt, dass er in tiefe Depression geriet, als er herausbekam, dass William Roy geschwindelt hatte. Wenn man Entscheidungen macht, Entscheidungen auf oberster Regierungsebene eines Landes im Krieg und man seine Inspiration und seine … von jemandem nimmt, der ein schwindelndes Medium ist, dann verstärkt das nicht gerade das Vertrauen in die Inspiration. (…)
Helen Duncun, Churchill besuchte sie zwei mal im Gefängnis. Aber Churchill war sehr hinterhältig. Er war oft beleidigend gegenüber den Hellsehern, er verurteile es n der Öffentlichkeit und privat war er ein Teil des Ganzen. (…) Man kann dasselbe über Tony Blair sagen (…) und Chery Blair. (…) Mein Problem ist die Unehrlichkeit dabei.
Das Interview hat einen zweiten, nicht öffentlichen Teil, über den es heißt:
In our second hour for members, T. Stokes speaks more about Freemasonry and the new world order agenda. More Topics Discussed: the brotherhood, KGB, Nazis and secret societies, the new world order philosophy, Information Research Department, Kim Philby and the others of the “Cambridge Five”, Cambridge, Oxford, Ruth Werner, the Rothschild's, left wing & right wing, George Blake, the “religion” of sports, drugs, Joe Benjamin, William Roy, politicians & blackmail, palmistry, Hillary Clinton and Barrack Obama.
Also entgegen des Titels wird eigentlich so gut wie gar nichts Konkretes über Louis de Wohl gesagt. Aber auch später noch schrieb T. Stokes gelegentlich über ihn.

Oktober 2010 - Erzbischof Lang kritisierte Churchills Satanismus

Stokes findet die katholischen Heiligenromane von Louis de Wohl gut und auch sonst scheint die katholische Kirche so den einen oder anderen Stein bei ihm im Brett zu haben. Allerdings spricht er über die Pädokriminalität in der katholischen Kirche ebenso wegwerfend wie auch sonst. In einem Artikel über König Edward VII. schreibt Stokes jedenfalls etwa 201144:
The head of the Church of England's occult section Dr. Archbishop Cosmo Lang, disapproved of the Focus group funding45 Churchill into power, and the spate of murders of those who did not approve.
Dr. Lang also disliked Churchill's mass fire-bombing of civilians and the use of such people in the Black team as astrologer Louis de Wohl, Dennis Wheatley, Violet Firth (Dion Fortune) and allegedly Aleister Crowley among others in black magic ceremonies at the Devils chimney Portland bill.
Local rumours were common at that time of ritual human sacrifices, and Crowley who like Churchill was a 33rd degree mason would have been aware of the masonic sacrificial term 'Burnt Offering' the irony of burning huge numbers of German nationals in their homes at the wars end was said by superspy Sir Anthony Blunt to be a deliberate act of psychopathic genocide. (…)
The British royal family secretly supported Hitler as he was the only man in Europe who was prepared to stand up against the soviet advance, the Queen mother in particular was a big supporter, the royals feared that the Russians would kill them all too. It was known Hitler wanted the royals in place, whereas the Russians wanted absolutely no royals left. Edward the VIII s abdication was in fact nothing to do with Mrs. Wallis Simpson, Edward had a string of affairs with married women and no one said a word before Wallis.
His abdication was forced by Churchill over the fact he kept trying to broker a peace deal with Germany, his brother the Duke of Kent was murdered by Churchill in an air crash to stop him talking to Herman Goering which he was prone to do. (...)
I have some of Archbishop Cosmo Langs personal letters and some from various royals to him and the history books lie and lie again.
Leider wird auch hier wieder nicht konkret genug gesagt, was Erzbischof Lang genau über den Satanismus von Churchill gesagt hat. Im wesentlichen bezieht Stokes unterstellte Menschenopfer am Devil's Chimney auf die „Brandopfer“ der britischen Bombergeschwader während des Krieges.

Stokes über de Wohl

Über Louis de Wohl46 hat T. Stokes vor 2012 auch einen eigenen Artikel geschrieben47:
He was taken on in Churchill’s Black team of occultists. (…) Never a real astrologer48, this was a cover for his position as part of the I.R.D. or Information Research Dept’s 'dirty tricks brigade', which produced anti-German literature. Among his many powerful friends was Litzi Friedman, the wife of superspy Kim Philby. According to her wartime security file, she ran the local Jewish underground cell that assisted the Soviet cause. Another was Abraham Gamse, who, under the name Abram Games, was Churchill’s producer of propaganda pictures and posters, and faked some superb photographs.
Louis De Wohl was part of the team who went to the U S A to work covertly on ways of dragging America into the war, and the British Security Coordination ( B S C ) led by William Stephenson („Intrepid“). Stephenson ran 3000 sub agents working in secret to produce race hate pamphlets, putting anti-German fake news on the radio and in the newspapers. The group promulgated rumours that Hitler was insane, homosexual or physically malformed, that he wanted to attack America and divide it into five zones ruled by the SS, and that his ultimate ambition was to be King of the World. Leaflets were distributed claiming that anyone either supporting German views, or not supporting American entry into the war, would have their tyres let down, their families attacked and be the victim of other nuisance tactics.
In the U.S.A, de Wohl worked from the Rockefeller Centre in Manhattan to widen the scope for generating profits from the war, with the secret connivance of President Roosevelt and the C.F.R.
He was given restricted war information to boost and bulk out his fake predictions, and charged vast sums to interested punters for individual planetary charts, while wearing fake army uniforms or dressed in women’s clothing. The forerunner to the C.I.A the O.S.S have some amusing comments in the agent’s comments archives, yet he was later to marry the novelist and activist Ruth Feiner, and to write several rather good Catholic inspired novels.
During the War, de Wohl became a familiar character in the pubs of London’s Edgware Rd, and his close friend Harry Etting remembered his large cigars, card tricks and fake gold headed notepaper. Herbert Morrison was to say that de Wohl was the best card sharp (Falschspieler) he ever met!
An intelligent and very funny man at times, de Wohl played a leading role in Churchill’s “Black Team” (often referred to in wartime documents as the “Black Group”) which generated propaganda and spread distortions of the truth. They produced spurious Nostradamus pamphlets which were dropped over Germany, and the much used term “The Special Relationship” was coined by them. (This of course never existed: America has always demanded the highest possible price for any assistance they give the UK.) Churchill’s famous phrase, “The Iron Curtain” was hijacked by the Black Group for a critical speech in the US: actually it was first used in a suffragette manifesto during W.W.1
Their combined knowledge of the occult was used to great effect by the Information Research Dept, who was behind the revenge prosecution of medium Helen Duncan for revealing the sinking of the Hood, the Barham, and the merchantman (Handelsschiff) Wilhelm Gustoff with the loss of 8000 German civilian lives. (So great a war crime was this that it is still kept secret!)
Stokes benutzt den Begriff „black team“ oder „black group“ zur Bezeichnung einer okkulten Gruppe um Churchill, die Churchill einerseits okkult beraten haben soll und die andererseits - was gut bezeugt ist - okkulte Kriegspropaganda gegenüber der Bevölkerung der USA und gegenüber dem Kriegsgegner betrieben hat. Bei letzterer Aktivität überschneidet sich die Aktivität dieser Gruppe mit der Gruppe für „Schwarzen Propaganda“, die von Sefton Delmer geleitet wurde, und in der der hohe Freimaurer Ellic Howe mitgearbeitet hat. Ob nun Ellic Howe von dieser „black group“ um Chruchill und der Beratung von Churchill, wie es T. Stokes ab 2006 berichtet hat, wirklich nichts mitbekommen hat und deshalb darüber in seinem Buch nichts geschrieben hat, ob er es wusste und bewusst nicht darüber schrieb oder ob T. Stokes hier im wesentlichen unsubstantiierte Gerüchte weitergegeben hat (was bei ihm mitunter durchaus vorzukommen scheint), muss an dieser Stelle offen bleiben.

Es ist allerdings keineswegs plausibel, dass eine solche „black group“ von Geheimdiensten in Großbritannien anders eingesetzt worden sein soll, als etwa von Geheimdiensten in Deutschland. Dort wurden ja Okkult-Berater nach außen hin für Kriegspropaganda-Zwecke genutzt, nach innen hin aber gerne auch zur Beeinflussung der eigenen Regierung (Heß, Himmler, Goebbels, Hitler). Dass Karl Ernst Krafft auf NS-Führungskreise Einfluss genommen hat und in diesen ernst genommen wurde, bestreitet ja auch Ellic Howe nicht. Warum soll ähnliches nicht auch in Großbritannien geschehen sein, zumal es ja tatsächlich Okkultgläubige unter führenden Militärs in Großbritannien gegeben hat. Dass derartiges von Ellic Howe auch nicht mit einem Wort angedeutet wird, ist erneut ein Hinweis auf seine auch sonst vielfältig erkennbare Unredlichkeit.

T. Stokes hat 2011 auch zu tun mit einem Kopf der russischen Mafia in England, wie er erzählt, der die Einwanderung von Arbeitskräften nach England organisiert49. Stokes verurteilt seine Tätigkeit, entschuldigt sie aber gewissermaßen auch damit, dass andere Schlimmeres tun würden. Nun, mit diesem Argument lässt sich eigentlich fast alles entschuldigen. Wenn Stokes sich so immer „durchlaviert“ hat, versteht man, warum er trotz seiner Einstellung mit so vielen einfluss- und kenntnisreichen Insidern zu tun gehabt hat.

Oktober 2011 – Sefton Delmer bestätigt satanistische Tötungen durch Churchill

Stokes schreibt über Churchill50:
Whom has been shown to be from documental research and Humint, (human intelligence) to have been a Druid priest, a one-time (ehemaliger) fringe spiritualist and member of the Golden Dawn, and most damning of all, a 33rd degree Mason. (…) Sefton Delmer the black propaganda and psy-ops chief, confirmed that 33rd degree Masons Churchill and Aleister Crowley were involved in wartime sacrifices at the Devils Chimney in Gloucestershire.
Für diese fast zentralste aller Aussagen von Trevor-Stokes, die von Stokes auch oft in der einen oder anderen Weise wiederholt hat, für die er an dieser Stelle aber erstmals eine Quelle namentlich nennt, nämlich Sefton Delmer, macht er aber einmal erneut keine ausreichende Herkunftsangabe. „Bestätigte“ Delmer das im persönlichen Gespräch, in Privatbriefen oder gar an publizierter Stelle? Am wahrscheinlichsten wird das persönliche Gespräch sein. Stokes jedenfalls weiter:
Churchill wanted occult advice on all wartime events, and insisted on fake astrological and other hate propaganda leaflets being dropped from British aircraft over Germany. (See, Dennis Wheatley, Dr Alexander Cannon and Dion Fortunes books.51)
The master-spy, Rothschild operative and general toe-rag, Sir Anthony Blunt has said on record, Hitler was negotiating for peace right through the war, and sent his deputy Rudolph Hess to Britain to pursue an honourable peace which Churchill continually refused, following Rothschild advice for total destruction as shown in his needless firebombing of German dormitory cities. This can be seen as the typical „Satanic Sacrifice“ as recorded in the Old Testament as a „burnt offering“ and in the biblical burning of witches.
Sir Anthony Blunt put on record his distaste at Churchill's support of the Soviet rape squads sent in to defile the women and children in the last days of the Third Reich. The sacrificial fire bombing of German cities was only equaled by Churchill's refusal to Leo Amery who begged help for India in the 1943 famine disasters. Meanwhile Churchill sent food and arms to Russia. Surely this is Satanism at its worst. (…)
It was suggested to me some years ago, that Churchill was blackmailed over a homosexual affair with his secretary into a pro-Zionist stance, in a similar fashion to what happened with the Prime minister Edward Heath with the „sailor boy“ activities, and the Tony Blair-Lord Levy „Miranda“ revelations.“ Churchill's biographer Sir Martin Gilbert discussed with several people the many visits to the dens of teenage male prostitution in Morocco.

November 2011 – Jimmy Savile

Aus Anlass des Todes von Jimmy Savile hat T. Stokes im November 2011 sein Leben schon genau so charakterisiert, wie es ein Jahr später auch einer großen Öffentlichkeit bekannt werden sollte. Ob das dann nicht auch von all seinen anderen Artikel früher oder später wird gesagt werden können? Sein Artikel beginnt mit den Worten52:
The death of Jimmy Savile marks the end of the line for a man who lived a Jekyll and Hyde like existence.
Stokes resümierte:
I have worked with many freemasons over the years and most of the lower degrees are fine. However, the higher in degree the more morally questionable they become. Until the very senior Masonic degrees all have an unhealthy interest in the occult and sexual perversion.

April 2012 – Satanist Roald Dahl

Die Jimmy Savile-Debatte gab Anlass für T. Stokes, auch über Roald Dahl zu schreiben (eig. Übersetz.)53:
Der Ex-Geheimdienstler James Rusbridger enthüllte, dass Roald Dahl an dunklen, okkulten Zeremonien beteiligt gewesen ist einschließlich, wie er glaubte, der Opferung von Kindern. Und es gab in Kriegszeiten in Großbritannien viele Gerüchte, dass sich Winston Churchill für diese Dinge interessierte und über seine Verbindung zu MI6-Agent Aleister Crowley und „James Bond“-Erfinder Ian Fleming. Alle waren in der Sadomaso-Szene aktiv. Churchills Arzt Lord Moran offenbarte seinen Widerwillen gegen Churchills Besuche der marokkanischen „bum-boy“-Zelte54. Und der „Devil's Chimney“, der „Teufels-Kamin“ in der Nähe der Südküste55 war der Ort, um den sich viele Gerüchte der Einheimischen rankten über Churchills Besuche mit „seltsamen Männern“ zu okkulte Aktivitäten. Und der örtliche Patrouillen-Mann der Automobil-Vereinigung sagte in einer regionalen Nachrichtensendung, dass diese nachts draußen auf den Klippen oft danach scherzen: „Hey, ich sagte Hallo zu Herrn Churchill!“ (…)
Roald Dahl's Bücher verraten sein Denken und der Experte für schwarze Propaganda Sefton Delmer enthüllte, dass Roald Dahl selbst als ein kleiner Junge schrecklich sexuell missbraucht worden ist.56 (…) Dahl reiste auch zum Rockefeller-Zentrum, wo er Churchill's Astrologen Louis de Wohl traf, der uns erzählt,
- wo? - leider einmal erneut ohne Literaturangabe -
dass Roald Dahl ein okkulter Hypnotiseur war, der das benutzen würde, um Frauen grausam zu verführen.
[Original:] The ex-Intell agent James Rusbridger revealed Roald Dahl had been involved with sinister occult ceremonies including, he believed child sacrifice, and there was also much talk in wartime Britain of Winston Churchill's interest in these matters and his association with M.I 6 operative Aleister Crowley and James Bond creator Ian Fleming. All were involved in the S & M sexual scene, Churchill’s doctor Lord Moran revealed his distaste for Churchill’s visits to the bum-boy dens of Morocco, and the Devils chimney of the South coast was the venue for many wartime rumours by locals of Churchill’s' visits with „strange men“ for occult activities, and the local A A patrolman said in a local contemporary news broadcast that those out on the cliffs at night would often joke afterwards " I said hello to Mr. Churchill”! (…)
Roald Dahl’s books betray his thinking, and wartime black propaganda expert Sefton Delmer revealed that Roald Dahl was himself cruelly sexually abused as a young boy. (…) Dahl also travelled to the Rockefeller Centre where he met Churchill's astrologer Louis De Wohl who told us that Roald Dahl was an occult hypnotist who would use this to cruelly seduce women, his task was to hurry up Roosevelt to join the Jewish alliance against Hitler’s Germany.
James Rusbridger (1928-1994) war während des Zweiten Weltkrieges und danach britischer Geheimagent und hat mehrere Bücher über diese Zeit geschrieben. Das meiste deutet darauf hin, dass er 1994 im 66. Lebensjahr ermordet worden ist. Im „Independent“ wurde über Hinweise auf seine sadomasochistische Anlage berichtet und über die Woche vor seinem Tod57:
Last week, Mr Rusbridger sent bundles of research material on the pornography industry to a television station and a newspaper. The documents were said to have named certain members of the Royal circle with „exotic sexual appetites“. This material must form a tiny section of voluminous Rusbridger files painstakingly assembled over the years.
Auf dem englischen Wikipedia heißt es über seinen Tod (eig. Übersetz.):
Seine Leiche wurde an einem Balken aufgehängt gefunden, er trug einen schwarzen Mantel, Ölzeug und eine Gasmaske. Sein Hals und Knöchel waren über eine Reihe von Rollen an einem Seil verbunden.
Die Art seines Todes passt natürlich sehr gut zu dem, was er über Roald Dahl behauptet haben soll, und was er womöglich auch über die königliche Familie hatte behaupten wollen. Auf dem englischen Wikipedia steht über Aleister Crowley:
When the Second World War broke out, Crowley wrote to the Naval Intelligence Division offering his services, but they declined. He associated with a variety of figures in Britain's intelligence community at the time, including Dennis Wheatley, Roald Dahl, Ian Fleming, and Maxwell Knight.
Also wieder eine ähnliche personelle Zusammensetzung wie die von Stokes genannte. In den privaten Papieren von Lord Moran gibt es einen Bericht über einen Marokko-Besuch mit Churchill im Jahr 194458. In einem weiteren Text dazu heißt es59:
Lord Cherwell was said to spend more time with Churchill than even Rothschild or Churchill’s wife and Lord Moran, Churchill’s doctor often wondered if she really knew real Churchill’s sexual tastes. Quite possibly she didn’t as Jock Colvile was known to bring him prostitutes. While Sir Anthony was to admit Churchill liked to visit Morocco the homosexual hide away of the time where young boys were easily available.
Marokko gilt manchen heute nach Thailand als das Land mit der meisten Kinderprostitution60:
Assabah daily broadsheet asserts that in Casablanca alone there is about five thousands furnished houses and villas providing sexual services to European and Gulf tourists. Some of these villas go to rich investors from the Gulf States who implicitly promote sexual tourism industry in Morocco while ostensibly pretending commercial and touristic goals.
Auch Hermann Hesse wusste schon davon61:
Wie man in einem Prosastück der „Stimmen von Marrakesch“ mit dem Titel „Die Verleumdung“ lesen kann, ist die „schöne Prinzessin Fateme“, Hesses Antrieb der Morgenlandfahrt, zu einer billigen Hure verkommen, welche den fremden Kolonialtruppen zu dienen hat. In diesem Prosastück erfährt der Ich-Erzähler von einem französischen Barbesitzer, welcher Erfahrungen mit der Kinderprostitution in Marokko hatte, dass die französischen Besatzer die eingeborenen Frauen verächtlich als „Fatma“ bezeichnen und wie eine von diesen Fatmas, eine junge Prostituierte, von ein paar Franzosen auf eine unverschämte Weise ausgebeutet wird.
Gerüchte darüber, dass Churchill homosexuelle Neigungen gehabt hat, gibt es offenbar schon seit der Herausgabe der Erinnerungen seiner Mutter62. Churchill war das erste mal 1935 in Marokko und kehrte häufig wieder, unter anderem während der Konferenz von Casablanca im Januar 194363.
2012, als die Taten des pädokriminellen Monsters Jimmy Savile bekannt wurden, fühlten sich gleich mehrere britische Autoren an Inhalte der Kindergeschichten von Roald Dahl erinnert. Im Zusammenhang damit wurde auf die weit verbreiteten Neigungen zu Sadomasochismus, Pädokriminalität und rituellem Satanismus in britischen Führungskreisen während des Zweiten Weltkrieges hingewiesen.
Dabei hatten die James Bond-Romane des Dahl-Freundes Ian Fleming - laut englischem Wikipedia - von Anfang heftigste öffentliche Kritik auf sich gezogen wegen des ausgesprochenen Sadomasochismus, der sich in ihnen fand. Und auf dem deutschen Wikipedia liest man über Ian Fleming's Ehe mit der vormaligen Ehefrau des britischen Zeitungsbosses Lord Rothermere, dem Sohn des Begründers der „Daily Mail“:
Als verbindender Faktor der komplizierten Beziehung zu Anne gilt die gemeinsame Neigung zum Spanking (Hinternversohlen). Simon Winder, Autor und Herausgeber einer Neuauflage von Bond-Romanen, nannte Fleming direkt und ohne Umschweife einen Sado-Masochisten. Die Neigung zeigt sich auch in den Romanen, die nahezu immer eine Folter-Szene mit Bond als Opfer beinhalten, was in den Filmen zumeist gekürzt wird.
Und daran erinnerten 2012 eben auch die Blogger64:
Dahl wrote stories about children and sadism. (…) In the USA, Dahl worked alongside fellow British spy Ian Fleming, a sado-masochist. It was Fleming who was an aquaintance of the Satanist Aleister Crowley.
Fleming produzierte auf der Grundlage einer Geschichte von Dahl einen kitschigen Kinderfilm, in dem es unter anderem um einen „Kinderfänger“ geht. Und auch diese Ausführungen in der genannten neuen Roald Dahl-Biographie erinnerten an Jimmy Savile:
„Girls just fell at Roald's feet,“ declares Antoinette Marsh Haskell, the daughter of Dahl's closest American friend. „I think he slept with everybody on the east and west coasts that [was worth] more than $50,000 a year.“ Drawing on a previously unpublished trove of Dahl letters and other documents, Jennet Conant, an American journalist, has written what may prove the most comprehensive account of Dahl's raucous wartime exploits as a charming RAF attaché.
Zur Verführung dieser Frauen wandte Roald Dahl laut Louis de Wohl wie gesagt okkulte Hypnosetechniken an, wohl ähnliche, wie jene, von denen Ellic Howe berichtet, dass Louis de Wohl solche ihm gegenüber ausprobierte.

Mai 2012 – Telepathische Angriffe auf Deutschland

Im Mai 2012 schrieb Stokes65:
Winston Churchill a great believer in all things intuitive would when very depressed see the London Medium Jo Benjamin, Churchill under Archbishop Cosmo Lang put together the leading psychics of the day, Dion Fortune, Alexander Cannon, Dennis Wheatley, Aleister Crowley etc. under the stewardship of astrologer Louis de Wohl, for psychic attacks on Germany in W W II.
Folgende Ausführungen kennzeichnen sicherlich Stokes' Einstellung zur Hellseherei:
The top psychologists William James, Carl Jung and Hans Eysenck all saw the day when psychological counseling would be intuitively based; in fact Hans Eysenck the author of 70 books told me he had worked with 30 psychics (Hellseher), and some 6 had impressed him very much. (…) There are real dangers in how to train for psychic ability, the safest is through the spiritualist church, I spent some years here before branching off and training my own psychics.

2012 – Satanist Anthony Blunt hatte Geheimnisse mit der Königin Mutter

Auch Anthony Blunt bezeichnete Stokes als einen praktizierenden Satanisten66:
Blunts live in boyfreind was told about Tom Driberg and Blunts supply and killing of young boys. Blunts boyfreind John Gaskin started talking to several high ranking people and had a near miss when he “stumbled” out of a high window and was impaled on the railings, he did not listen to warnings and later also “stumbled” under a train, Dr Macpherson is on record as saying; “Some people are just unlucky”.
It should be said how prevalent freemasonry was especially in the Harold Wilson regime, and in the highest degrees sex with a young boy is part of the magical ceremonies and similar to the Rabbis sucking of the penis during the child’s circumcision. Blunt confessed to many murders and took a 12 year old boy to tea with the Queen mother, a footman overheard her say to Blunt; “you will keep my secrets and I will keep yours”.

22. September 2012 – „Churchill verließ sich auf die Hilfe des Teufels“

Zur Herbsttagundnachgleiche im September 2012 schrieb Stokes67:
We also know that W W II was fought along occult lines, Churchill had a team of experts one of whom Dr. Alexander Cannon was exiled to the Isle of Man for the wars duration for speaking publicly of this occult team, which has largely been erased from the archives.
Der Psychiater und „Yogi“ Dr. Alexander Cannon (gest. 1963) hatte laut Wikipedia Reisen nach Asien unternommen, dort gelebt und gehörte nach eigener Aussage der tibetischen „Weißen Bruderschaft“ an. Er beriet Edward VII. kurz vor dessen Abdankung und lebte während des Krieges auf der Isle of Man. Stokes weiter:
But there is one sentence in the British MOD68 document archive which has always troubled me, and that is something said by the official British War Office Astrologer Louis de Wohl, „Churchill relied too much on the devil's help for a good and spiritual aim in the war.“
To understand this you must understand what was going on in the early days of W W II. Astrologer Louis de Wohl was given a letter of introduction to Lord Halifax from the Rumanian embassy, this glowing introductory letter concerned the Astrologers skills, now I always believed the gossip that Louis de Wohl was pretty well a fake, but in the light of these documents I may have been wrong.
Looking through letters and documents along with insider gossip from the period, leads me to say that de Wohl may actually have been one of those who disagreed with Churchill's black team using Aleister Crowley's human sacrifice rituals.
Commander Ian Fleming RN the James Bond author was part of the MI5 occult Bureau; other names were Roald Dahl, The Duke of Bedford, Lord Dowding, Maxwell Knight, Dion Fortune and Dennis Wheatley who wrote many books based on his wartime occult experiences, remember the wife of an MI5 boss died in an occult ritual, and the logo for MI5 is a pyramid with an all seeing eye at its head, very occult signs.
The London Control group despite Louis de Wohl claiming he ran it, seems to have been run by Archbishop Cosmo Lang, Lord Dowding and several spirit mediums, sorcery and devil worship were rumoured to be part of their rituals. (…)
The BSC (British Security Co-ordination) was involved with the Rockefellers in bringing the USA into the war, Louis de Wohl was an important figure in this, and was given much secret info to include in his Astrological predictions, one of which was that a person close to Hitler would go mad, and to bolster this, drugs were given to Rudolph Hess on his peace visit to Britain, his medical file from Manton Court where he was held shows he was kept drugged and tortured. (…)
However, Lord Halifax sent de Wohl to Winston Churchill with the derogatory comment that Churchill will love this little poof69. (…)
I had in my possession some letters back and forth from Cannon Glendenning and Archbishop Cosmo Lang, the Church of England expert on the occult, and on Churchill's obsession with using occult forces in W W II against Germany, but I only just learned of these documents which should have been destroyed, showing Churchill's astrologer Louis de Wohl was asked to make horoscopes for the German battleships, Bismarck, Scharnhorst, Gneisenau and Prinz Eugen, the Bismarck's horoscope has many technical workings out in de Wohls native Hungarian language and little in English but plots when and where the attack on the German ship should take place. (...)
Churchill's bodyguard Det Walter Thompson hated to have to run messages to de Wohl, who would greet him at his flat or his luxury suite at the Claridges dressed as a woman or in army captains uniform, as often as not Abram Gamse ( Abraham Gamse ) was there and talking about a racist poster campaign for the London underground, Gamse was a talented artist and both designed propaganda literature and faked up photos for the IRD ( Information Research Dept ) the governments propaganda body, Sefton Delmer claimed the photos were faked up there for the infamous shrunken heads, human skin lampshades and wallets and the gas chamber pics were taken with bodies from the bombing raids, Sefton Delmers signature appeared on several documents and every photo, which are all now in the Rothschild archive.
Louis de Wohl also drew the horoscope for Churchill’s secret paymaster in W W 1 as Churchill thought he was being underpaid by Rothschild, and he was probably right. Churchill also asked de Wohl who was at that time living in a luxurious flat at Athenaceum Court Picadilly about what to do with Hess, captured after his visit to Britain, and Churchill also distrusted Gen. Eisenhower who he thought „two faced“. De Wohl worked out the Pope's chart as the pope had learned of the Atom bomb programme in 1939 and wanted it stopped, this considerably angered Churchill. (…)
Churchill also asked for a horoscope on French Gen Petain and Polish Gen Sankowski (sic!) whose death appears to have been predicted, the attack on the rocket base at Peenemuende would also seem to have taken place with astrological advice, but Churchill broke his rule on D Day, as he was concerned that the Germans may be also use astrology, certainly the work of German Karl Kraft (sic!) was seen as vastly superior to that of de Wohl, but these new documents70 cast Louis de Wohl in a much better light than previous, the late spirit medium Joe Benjamin, who advertised in the 60s as „Winston Churchill's favourite medium“ claimed the date for D Day was given not by Astrology but with spirit guidance.
Das schrieb Trevor-Stokes ein halbes Jahr vor seinem Tod.

2013 - Tod

Im Mai 2013 starb Anthony Trevor-Stokes, der sich auf seiner heute noch bestehenden Internetseite71 bezeichnet als
Holistic palmist, healer and counselor with over 55 years experience in the field.
Dort heißt es weiter:
Many years of study under such masters as Mir bashir, Cyrus Abayakoon Chun Li PO and David Brandon Jones, and healing masters Harry Edwards, and Abe Solomons, and psychologists Henry Rey Joyce Mc Dougall and Hans Eysenck have given him a deep understanding of the human condition.
Und:
Many years of combined practise and blending from an array of diagnostic skills coupled to 10 years training in the Harry Edwards school of spirit mediumship and guidance, and trained with mediums Doris Collins and Doris Stokes, and psychiatrists Henry Rey and Joyce Mcdougall, and accessing the wisdom of the multimedical and multispiritual arenas of the Indo/Pak subcontinental energy flow disciplines such as Hasthricka and Il-Mul-Kaff, have meant a sharpening and honing of clairvoyant skill ranges which can take a subject from pre-birth through the main events of the life, to the present day.
Giving release from emotional turbulence with heartscape counselling, including assessment of problematic psychological postures. With caring advice and pointers on emotional anatomy and karmic infrastructure.
Book of Isiaah 49-16. ”for behold I have engraven thee on the palms of my hands”. This particular style is known to experts as, “ Jungian Holistic Psycho-Chirology”. T Stokes is known world wide as the “HOLISTIC PALMIST”
Und:
A full reading using muslim and hindu techniques along with western and tibetan methodology. A full reading means from pre-birth to the present day with advice and guidance for the future. This style of palmistry is known to experts as Jungian Holistic Chirology and comprises Cognitive Behavioural Therapy and karmic analysis.
Soweit übersehbar wurden die Berichte von Stokes erstmals für eine im Mai 2014 erschienene Buchveröffentlichungen ausgewertet72.

____________________________________
1Cohen, Samuel: Death of a Whistleblower. The ex-intelligence operative and analyst Anthony Thomas Trevor-Stokes has died aged 93. Auf: The Tap Blog, 22. Mai 2013, http://the-tap.blogspot.de/2013/05/death-of-whistleblower.html [1.7.14]; auch auf: The Truth Seeker, 24. Mai 2013, http://www.thetruthseeker.co.uk/?p=71557 [1.7.14]
2Stokes, T.: Illuminati Ritual Abuse. Illuminati News, 11. Februar 2007, http://www.illuminati-news.com/2007/0211a.htm [5.7.14]
3Stokes, T.: Psychic abilities do they exist? Other World Journeys, 22.5.2012, http://www.otherworld.ellisctaylor.com/t-psychicabilitiesdotheyexist.html [6.7.14]
4Laut Email vom 2. Juli 2014 wird seine Internetseite http://www.t-stokes.co.uk/ (3.7.14) von einem Verwandten weiterbetrieben, der sich ebenfalls T. Stokes nennt. Dort wird T. Stokes bezeichnet als „ganzheitlicher Handleser, Heiler und Ratgeber mit über 55 Jahren Erfahrung auf diesen Gebieten“.
5„I asked Winston Churchill ...“, siehe: Stokes, T.: The Truth at Last. 11.8.2006, http://www.whale.to/c/lord_kitchener1.html [6.7.14]; auch: The Truth News, http://thetruthnews.info/the_Rothschild_murder_of_Lord_Kitchener.html [6.7.14]
6Stokes, T.: The large country house. Unexplained Mysteries, 10.9.2006, http://www.unexplained-mysteries.com/column.php?id=78251 [5.7.14]
7Stokes, T.: The Glowing Gravestone. Contains mention of Jack the Ripper (taken from an exorcist's chronicles). Other World Journeys, 2001, http://www.otherworld.ellisctaylor.com/t-theglowinggravestone.html [5.7.14]; s.a. Stokes, T.: Haunted Norfolk England. An excerpt from An Exorcist's Chronicles. In: The Star Beacon, Vol. 27, No. 2, April 2013, http://earthstar.tripod.com/TSB_dir/apr13.html [5.7.14]
8http://www.unexplained-mysteries.com/columnindex.php?cat=T.%2BStokes
9http://www.illuminati-news.com/guest-writers.htm
10http://www.thetruthseeker.co.uk/?author=120
11http://www.whale.to/c/stokes.html
12http://thetruthnews.info/articles_by_T_Stokes.html
13http://www.world-mysteries.com/gw_tstokes.htm
14Palmgren, Henrik: Churchill, Hitler and the Occult - WWII & NWO Astrologers. Interview mit T. Stokes. 1 Std., Red Ice Radio, 27.1.2008, http://www.redicecreations.com/radio/2008/01jan/RICR-080127.php [1.7.14]; als Teil 1 bis 4: http://www.youtube.com/watch?v=nK7aQPyx45U [1.7.14]
15Stokes, T.: Winston Churchill was a Judas. The Truth News, undatiert, http://thetruthnews.info/Winston_Churchill_Was_A_Judas.html [6.7.14]; auch unter „Winston Churchill Was the Bankers' Go'fer“. 18. 10. 2011, http://henrymakow.com/churchill_was_a_judas.html [6.7.14]
16Cohen, Samuel: Death of a Whistleblower. The ex-intelligence operative and analyst Anthony Thomas Trevor-Stokes has died aged 93. Auf: The Tap Blog, 22. Mai 2013, http://the-tap.blogspot.de/2013/05/death-of-whistleblower.html [1.7.14]; auch auf: The Truth Seeker, 24. Mai 2013, http://www.thetruthseeker.co.uk/?p=71557 [1.7.14]
17Stokes, T.: Who was Helen Duncan? Unexplained Mysteries, 7. Juni 2006, http://www.unexplained-mysteries.com/column.php?id=71384 [5.7.14]
18Stokes, T.: Satanism and the CIA - Winston Churchill a top freemason, with advice from Lord Dowding and Archbishop Lang the occult expert and others,-set up the wartime “black team “. Illuminati News, 7.7.2006, http://www.illuminati-news.com/070706a.htm [3.7.14]
19Stokes, T.: The Life And Death in the Hand of Princess Diana. Illuminati News, 11.7.2006, http://www.illuminati-news.com/071106a.htm [4.7.14]
20Stokes, T.: The Life And Death in the Hand of Princess Diana. Illuminati News, 11.7.2006, http://www.illuminati-news.com/071106a.htm [4.7.14]
21Bading, Ingo: Was hat die Theoretische Biologie mit elitären Pädophilen-Netzwerken zu tun? Prof. Martin Nowak, Bill Clinton, Prinz Andrew und Frau haben sich von einem Minderjährigen-Zuhälter finanziell - und z.T. auch „personell“ - fördern lassen. Auf: GA-j!, 14. März 2011, http://studgenpol.blogspot.de/2011/03/was-hat-die-theoretische-biologie-mit.html [4.7.11]
22Stokes, T.: The Mystery of Super Spy - Sir Anthony Blunt. Illuminati News, 17.7.2006, http://www.illuminati-news.com/071706b.htm [4.7.14]
23Laut „Pons“ Strichjunge, der sich für gewalttätige Sexualpraktiken anbietet; Prostitution von Homosexuellen, meist mit sadistischen Praktiken
24Lustknabe
25Stokes, T.: Rudolph Hess - The Truth Is Now. Illuminati News, 9.8.2006, http://www.illuminati-news.com/080906b.htm [1.7.14]
26Engl. „sting“ hier in der Bedeutung von „Schwindel“, „Täuschung“. „Sting operation“ wird allgemein mit „Undercover-Einsatz“ übersetzt, bezeichnet aber laut Wikipedia enger umrissen „a deceptive operation designed to catch a person committing a crime“.
27„geschmacklose magische Praktiken“ - dabei darf man sich nun denken, was man will (Sexualität, Blut, Tiere, Menschen ...). Natürlich gibt es nach Stokes auch magische Praktiken, die sinnvoll und nicht geschmacklos sind.
28J. H. Brennan: The Occult Reich. New York 1974
29Stokes, T.: Hitler, Churchill and the Occult. Illuminati News, 10.8.2006, http://www.illuminati-news.com/081006c.htm [1.7.14]
30Stokes, T.: Parapyrogenisis - A tale of black magic and perversion at the top of society and K G B blackmail. Illuminati News, 2.9.2006, http://www.illuminati-news.com/090206a.htm [4.7.14]
31http://de.wikipedia.org/wiki/Profumo-Aff%C3%A4re
32Auf den deutsch- und englischsprachigen Wikipedia-Artikeln zu den beiden Serienmördern „Fred“ West (1941-1995) und seiner Frau Rosemary wird der Verdacht elitärer Pädokriminellen-Parties nicht erwähnt. Wer sich aber mit der Materie auskennt, wird diesen Verdacht für keineswegs unbegründet erachten können.
33Tatsächlich, zu dem Fall scheint es viel zu recherchieren zu geben … http://en.wikipedia.org/wiki/Frank_Beck_(sex_offender)
34Auf dem englischsprachigen Wikipedia-Artikel zu Peter Arne (1920-1983) ist von diesen Unterstellungen nichts zu lesen. Es wird aber hier einmal erneut deutlich, dass Anthony Blunt einer der wichtigsten Informanten von T. Stokes gewesen zu sein scheint. Denn immer wieder bezieht sich Stokes auf Blunt.
35Bading, Ingo: Der Satanismus-verharmlosende Roman „Là-Bas“ von J.-K. Huysmans (1891). Auf: GA-j!, 12. Juli 2012, http://studgenpol.blogspot.de/2012/07/der-satanismus-verharmlosende-roman-la.html
36Stokes, T.: Satanic Sexual Abuse. Illumninati News, 6.9.2006, http://www.illuminati-news.com/090606b.htm [4.7.14]
37Stokes, T.: The Murder of John Costello. Illuminati News, 10.9.2006, http://www.illuminati-news.com/091006b.htm [4.7.14]
38Admiral Barry Domvile (1878-1971), Leiter des Marinegeheimdienstes von 1927 bis 1930, sympathisierte ab 1935 mit dem Nationalsozialismus. Er schrieb Schriften wie „The Great Taboo – Freemasonry“, „Straight from the Jew's Mouth“, „Truth about Anti-Semitism“, über deren Inhalt im Internet aber nicht leicht Angaben zu finden sind. Er wurde von Anfang Juli 1940 bis Ende Juli 1943 in Brixton inhaftiert, was seine Einstellungen nur noch festigte.
39An ihn wäre die Frage zu richten, warum denn das fast beendete Buch dann seither nicht posthum erschienen ist.
40Stokes, T.: More Satanic Society Ritual Murders. Illumniati News, 21. December 2006
41http://de.wikipedia.org/wiki/Monster_von_Florenz [5.7.14]
42Palmgren, Henrik: Churchill, Hitler and the Occult - WWII & NWO Astrologers. Interview mit T. Stokes. 1 Std., Red Ice Radio, 27.1.2008, http://www.redicecreations.com/radio/2008/01jan/RICR-080127.php [1.7.14]; als Teil 1 bis 4: http://www.youtube.com/watch?v=nK7aQPyx45U [1.7.14]
43„stinge operation“; engl. „sting“ hat auch die Bedeutung von „Schwindel“, „Täuschung“. „Sting operation“ wird allgemein als „Undercover-Einsatz“ übersetzt, bezeichnet aber laut Wikipedia enger umrissen „a deceptive operation designed to catch a person committing a crime“.
44Stokes, T.: King Edward VIII and the occultists. The Truth News, undatiert (etwa 2011), http://thetruthnews.info/The_king_and_the_occultists.html [6.7.14]; 12.10.2010, http://ghosts-uk.net/modules/news/article.php?storyid=1595 [6.7.14]
45„Focus“: Ein Kreis von Unterstützern, die dabei halfen, Churchill an die Macht zu bringen. Zu ihm gehörten viele Menschen jüdischer Herkunft.
46In den meisten Artikel von T. Stokes ist der Name de Wohl falsch „de Whol“ geschrieben, das muss bei der Recherche berücksichtigt werden.
47Stokes, T.: Churchill and the Astrologist! David Bryant's Chilling Tales UK, undatiert, http://www.chilling-tales.com/page58.html [6.7.14]
48Diese Einschätzung hat T. Stokes wenig später widerrufen (siehe unten).
49Stokes, T.: Rasputin's Legacy. Other World Journeys, 16.6.2011, http://www.otherworld.ellisctaylor.com/t-rasputinslegacy.html [5.7.14]
50Stokes, T.: Winston Churchill was a Judas. The Truth News, undatiert, http://thetruthnews.info/Winston_Churchill_Was_A_Judas.html [6.7.14]; auch unter „Winston Churchill Was the Bankers' Go'fer“. 18. 10. 2011, http://henrymakow.com/churchill_was_a_judas.html [6.7.14]
51Diese Bücher müsste man sich in der Tat noch genauer anschauen, wenn man zu einemUrteil über diese Dinge gelangen möchte.
52Stokes, T.: Death of a Showman - Jimmy Savile 1926-2011. The Truth Seeker, 1. November 2011, http://www.thetruthseeker.co.uk/?p=36860 [1.7.14]
53Stokes, T. (London): Who was Roald Dahl? Auf: The Truth News, 9.4.2012, http://thetruthnews.info/who_was_Roald_Dahl.html [28.6.14], dt. Übersetz.: http://criticomblog.wordpress.com/2012/10/27/dunkle-schatten-jimmy-savile-und-roald-dahl/ [28.6.14]
54„Boys bum“ heißt auf Deutsch „Jungenpopo“. „Bum-Boy“ ist offenbar ein Begriff, der schon von Shakespeare benutzt worden ist als ein als schwer beleidigender (dafür ist Shakespeare ja auch sonst bekannt). Die Stelle ist jedenfalls – auch nach weiter unten zu nennenden Auskünften - zu übersetzen mit „marokkanische Zelte für Kinderprostitution“.
55eine markante Felsengruppe
56Leider erneut ohne genaue Herkunftsangabe.
57McCrystal, Cal: Death of an iconoclast. Cal McCrystal considers the life of James Rusbridger, whom he met in 1992. The Independent, 20 February 1994, http://www.independent.co.uk/news/uk/home-news/death-of-an-iconoclast-cal-mccrystal-considers-the-life-of-james-rusbridger-whom-he-met-in-1992-1395357.html
58http://www.iwm.org.uk/collections/item/object/1030002493 [28.6.14]
59Stokes, T.: Churchill’s Last Secretary Dies. The Truth Seekier, 13. April 2013, http://www.thetruthseeker.co.uk/?p=68814 [28.6.14]
60Youssef El Kaidi: Sexual Tourism in Morocco. Morocco World News, Fez, 22 January 2013, http://www.moroccoworldnews.com/2013/01/74751/sexual-tourism-in-morocco/ [28.6.14]
61Narjes Khodaee Kalatehbali: Das Fremde in der Literatur. Postkoloniale Fremdheitskonstruktionen in Werken von Elias Canetti, Günter Grass und Josef Winkler. [Diss. Univ. Paderborn 2004] LIT-Verlag, Münster 2005, S. 59 (GB)
62http://wiki.answers.com/Q/Was_Winston_churchill_gay [28.6.14]
63Thurner, Ingrid: Winston Churchill in Marokko. Wien 2005, http://homepage.univie.ac.at/ingrid.thurner/marokko/autoren/winstonchurchill.html
64Aangirfan: Savile, Windsor, Dahl. 16. Oktober 2012 auf http://aangirfan.blogspot.de/2012/10/savile-windsor-dahl.html
65Stokes, T.: Psychic abilities do they exist? Other World Journeys, 22.5.2012, http://www.otherworld.ellisctaylor.com/t-psychicabilitiesdotheyexist.html [6.7.14]
66Stokes: Sir Anthony Blunt – The final piece. The Truth News, undatiert (2012), http://thetruthnews.info/Sir_Anthony_Blunt_The_Final_Piece.html [6.7.14]
67Stokes, T.: The 2012 Winter Equinox. The Truth News, http://thetruthnews.info/winter_equinox.html [6.7.14]
68MOD wird hier für „Ministry of Defence“ stehen.
69Hat die Bedeutung sowohl von „Simsalabim“, wie auch von „Schwuchtel, Tunte, warmer Bruder“. - Leider einmal erneut ohne Quellenangabe.
70So richtig wird nicht klar, um welche es sich dabei handelt.
71http://www.t-stokes.co.uk/ [2.7.14]
72Spingola, Deanna: The Ruling Elite. Death, Destruction, and Domination. Trafford, o.O. [Illionois] 2014, S. 253, 259, 412, 626, 721 (GB)
Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...

Beliebte Posts

Social Bookmarking

Bookmark and Share

Follower

Regelmäßige Leser dieses Blogs

Wichtige Bücher